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Akupunktur II

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NADELTAG
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Heute war es so weit, Nadeltag. Wie am 15.11.2012 berichtet, der Termin für eine Akupunktursitzung stand ins Haus. Da mich Migräne vor knapp einer Woche wieder mit einem heftigen Anfall heimgesucht hatte, beschloss ich (sprichwörtlich) Nägel mit Köpfen zu machen. Bisher hatte ich allerdings ernsthafte Zweifel ob Nadeln bei so einer Krankheit tatsächlich Abhilfe schaffen können.

Zum Ereignis selbst:
Leise Entspannungsmusik, einige Erklärungen, Atemübungen und ein Informationsblatt gestalteten den Einstieg in die Sitzung recht angenehm und übersichtlich. In entspannter Sitz -bzw. Liegeposition ging die Therapeutin die Sache an. Zug um Zug baumelten schließlich 10 Nadeln (je 5) aus den Lauschlappen. Danach wurde das Licht gelöscht und zu den sehr angenehmen Klängen der Musik konnte ich fern ab von störenden Reizen meinen Gedanken folgen. Knapp 20 Minuten später erfolgte die Rückkehr in den alltäglichen Ablauf.


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Fazit:

Die Nadeln können beim Einstich ein klein wenig pieken, von Schmerz mag ich aber nicht sprechen. Atemübungen minimieren dieses kurze Brennen. Schon Sekunden nach den Einstichen konnte ich eine Wirkung wahrnehmen. In verschiedenen Bereichen des Kopfes, Kreislauf und an den Zähnen waren Veränderungen, leichter Druck und Entspannung fest zu stellen. Die folgenden Minuten im abgedunkelten Raum hatte ich ausreichend Gelegenheit inne zu halten, mich auf den Körper selbst zu konzentrieren. Gesamt gesehen war es äußerst spannend zu erleben was in und mit mir geschah.

Die ultimative Schmerzfreiheit, kosmische Entspannung und grenzenloses Wohlbefinden sind aus geblieben und wohl eher urbanen TV-Legenden und dem Hörensagen zuzuschreiben. Dennoch mag ich bestätigen das in div. Körperbereichen einiges stattgefunden hat. Ich fühle mich durchaus besser, gemäßigter und gelockerter. Allerdings verspürte ich auch einen leichten Druck unter der Schädeldecke. Dieser ist aber weit entfernt von Kopfschmerzen. Die Therapeutin erklärte das leichter Druck aufkommen „könne“, aber auch schnell wieder verschwinden würde, womit sie recht behielt.

Diese Anwendung soll vorbeugend für die nächsten Wochen fungieren (incl. Migräne). Mir nun der Wirkung der winzigen Pieker bewusst, bin ich sicher, das Übelkeit und Co. nicht mehr so schnell zuschlagen werden. Glaube versetzt bekanntlich ganze Berge, warum also nicht auf zwei Pferde gleichzeitig setzen? 😉

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Autor: Imort

Mitten im Leben, dabei wenn es sich lohnt.

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