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Sherlock

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Sherlock

An kalten Tagen treibt es mich, abgesehen von notwendigen Erledigungen und kurzen Spaziergängen nur selten vor die Türe. Vermehrt suche ich Beschäftigungen in den eigenen vier Wänden.

Zur Verschönerung der kalten Zeit bieten sich viele Möglichkeiten.
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Im TV flimmert all zu oft nur Schrott über die Mattscheibe. Wer einen guten Thriller oder Krimi zu schätzen versteht, dem möchte ich die Serie:
SHERLOCK – Eine Legende kehrt zurück ans Herz legen.

Wie der Titel vermuten lässt, es handelt sich dabei um eine weitere Adaption. Nun gibt es weiß Gott genügend Holmes-Verfilmungen, diese TV-Film-Serie schafft aber etwas das allen Umsetzungen der letzten Jahrzehnte verwehrt geblieben ist. Sie wird der Finesse der Romane gerecht, ohne nur einen weiteren Aufguss der bekannten Geschichten zu bieten

Mein erster Eindruck des Klappentextes stellte sich mehr als kritisch ein. Die Verkaufsverpackung sprach von einer modernisierten Handlung, verlegt ins 21. Jahrhundert. „Naja, das kann nichts werden.“ Aus meiner Sicht erschien es mehr als fragwürdig Figuren, Deduktion und Kombinationsgabe in das Hier & Jetzt zu verlegen. Schließlich haben sich Wissenshorizont und Möglichkeiten in einer Handywelt mit Internet beträchtlich erweitert.

Aber weit gefehlt, selten lag ich mit einer Einschätzung so weit daneben. Neue Herausforderungen bieten auch stets neue Möglichkeiten. So wohnt dieser Serie ein ganz eigener Blick der Dinge inne. Charakterzüge und Ambiente der Romanvorlage sind besser übertragen und herausgearbeitet als je zuvor. Wobei sämtliche Geschichten Teile mehrerer Romanvorlagen enthalten, ohne diese aber komplett zu verfälschen. Vielmehr kann man immer wieder mehr oder minder versteckte Andeutungen entdecken.

Doch selbst wenn man der Werke von Arthur Conan Doyle komplett unkundig ist, man wird seine helle Freude an den ca. 60 Minuten langen Episoden finden. Benedict Cumberbatch als soziopathischer Philanthrop zeigt von Folge, zu Folge mehr und mehr seine eigene Interpretation dieses Genie. Im Zusammenspiel mit Martin Freeman als patenter, traumatisierter Kriegsveteran, ergibt sich ein Duo sondergleichen. Stets angereichert mit typisch schwarzem, englischen Humor, ein Filmspaß mit viel Fingerspitzengefühl.

TRAILER

Zwei Staffeln mit jeweils 3 Filmen (a 60 Minuten) sind bisher erschienen. Für 2013 ist Staffel drei in Auftrag gegeben worden, welche von Fans aufgrund des Cliffhangers am Ende der zweiten Season 2011 sehnsüchtig erwartet wird. M. Freeman (Dr. Watson) durch seine Beteiligung an Peter Jacksons: DER HOBBIT war jedoch zeitweilig verhindert. Über den Sendetermin der dritten Staffel berichte ich alsbald.

Blog-Artikel zu SHERLOCK Staffel 3
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Autor: Imort

Mitten im Leben, dabei wenn es sich lohnt.

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