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7 Psychos

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Filme finden, die sich positiv von der Masse abheben, Unterhaltung ist schließlich Trumpf. Darum lasse ich Leser an meinen Neuentdeckungen teilhaben. Heute geht es um …

7 Psychos

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Einer jener Filme, die sich keinen Rastern, Genre oder irgendwelchen Klischees zuordnen lassen. Die Story, durchgeknallt, witzig, verwirrend, surreal und dennoch schlüssig. Erzkonservativ und den moralischen Zeigefinger schwenkend. Selbstverständlich immer mit einem zusammengekniffenen Auge. Der Spannungsbogen wartet stellenweise mit interessanten und unvorhersehbaren Wendungen auf. Gemäß dem Motto, das auch Psychopathen selten durchschaubar sind. An anderen Stellen ist der Verlauf „gewollt“ voraus zu sehen. Was dann bleibt, ist das verdrehen der Augen vor dem Unausweichlichen. Ein Film, der zu allen Zeiten für eine Überraschung gut ist.

Die Story

Marty (Collin Farell) ist Hollywood Autor und will dringlichst ein Drehbuch mit dem Titel 7 Psychos fertigstellen. Melancholie, Einfallslosigkeit und private Probleme gestalten diese Aufgabe schwierig. Trotz der recht aufdringlichen Unterstützung seines besten Freundes Billy (Sam Rockwell) kommt das Projekt nicht voran. Dies ändert sich schlagartig durch eine Zeitungsannonce. Als bald überschlagen sich die Ereignisse und Marty bekommt genügend Stoff für mehrere Drehbücher. Alle Voraussetzungen für die Vollendung des Drehbuches sind vorhanden. Wenn da nicht die unlauteren Verdienste eines weiteren Freundes (Christopher Walken) wären.

Selbstverständlich gehört in jedes Drehbuch ein Bösewicht (Woody Harrelson). Äußerst ausgeprägte Tierliebe (nein, nicht was nun mach einer denken mag), ein Hund und 99 Kaninchen sind Anlass, dass Realität und Wirklichkeit bald getrennte Wege beschreiten. Marty muss sich der Frage stellen, ob er nun wirklich in Schwierigkeit steckt. Geteiltes Leid ist halbes Leid, wozu hat man schließlich Freunde? Doch das ist erst der Anfang aller Probleme. In der Wüste vor Vegas kommt es zu Showdown ohne Showdown, jedenfalls wenn es nach Marty geht. Doch da haben einige Psychopathen noch ein Wörtchen mitzureden.

Die Besetzung

Ein wunderbarer Collin Farell (Brügge sehen & sterben, Maimi Vice, Alexander, nicht auflegen …)
Der großartige Christopher Walken (Catch Me If You Can, Pulp Fiction, 007/ Angesicht des Todes …)
Der unscheinbare Sam Rockwell (Moon, IronMan2, The Green Mile …)
Der impulsive Woody Harrelson (Zombiland, No Country for Old Men, Natural Born Killers …)
Die sexy Abbie Cornish (Sucker Punsh, Ohne Limit)
Die feurige Olga Kurylenko (Oblivian, 007/Quantom Trost, Hitman – Jeder stirbt allein …)
den Shih Tzu (Hund) und die 99 weißen Kaninchen lassen wir namentlich mal unter den Tisch fallen.

Fazit
Überraschend, verdreht, witzig, stellenweise recht BÖSE und erfrischend anders. Ein Film bei dem sich Zuschauer zurücklehnen und die Realität beruhigt auf dem Klo einschließen können. Dieser bleibt dann selbst überlassen, ob sie sich selbst hinunterspült oder nach dem Film wieder zurückgekrochen kommt. Wie es auch kommt, bei sieben Psychos kann man sich nie wirklich sicher sein. Wer mir nicht glaubt, der möge den Film bis gaaaanz zu Ende schauen.

Viel Spaß

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Autor: Imort

Mitten im Leben, dabei wenn es sich lohnt.

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