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Mein Speckstein Projekt (Teil II)

2 Kommentare

Da plagt mich doch tatsächlich das schlechte Gewissen. Dabei bin ich nicht faul, das Gegenteil ist der Fall. Vor lauter Arbeit komme ich nicht dazu, überfällige Blog-Artikel zu verfassen. Jede Sekunde kann nur einmal genutzt werden und andere Dinge gehen leider vor. Angesichts des stressigen Alltags hatte der schnöde Mammon in den letzten Wochen Vorrang. Auch dem Specksteinprojekt konnte ich nicht so viel Zeit widmen wie gewünscht.
In der ersten Maiwoche findet eine kleine Ausstellung statt. Auf dieser möchte ich das fertige Werk präsentieren und Verena damit überraschen. Wenn auch recht winzig, soll die Enthüllung dort erfolgen. Bislang konnte sie noch keinen Blick auf das Werk werfen.

Nun bin ich wieder auf Kurs. Der Speckstein-Vielfraß ist um ein beträchtliches Stück erwachsen, auch lange geplante Artikel (Hörspiel-, Mittelalter und andere Ideen) stehen kurz vor ihrer Vollendung. Mittlerweile konnte bzw. musste ich schon neues Material für meine Ideen bestellen. Doch davon bald mehr. Jetzt erst einmal …

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Rohzustand

Staub in allen Ecken, Staub auf allen Kanten, meine Skulptur entwickelt sich immer weiter. In Teil I berichtete ich über die ersten Schritte, zur Linken ist nochmals der Stand zu Zeiten des ersten Beitrages zu erspähen. Mittlerweile ist eine Menge Werkzeug zum Einsatz gekommen. Der Speckstein für meine Freundin Verena musste ordentlich Masse lassen. Nach dem Aufzeichnen der Silhouette des Vielfraßes mit dem Marker-Stift ging es an das Eingemachte.

Wie gewünscht, (Kommentar unter dem ersten Teil), habe ich eine Menge Informationen über den Vielfraß zusammengetragen. In den nächsten Tagen erwarte ich ein Foto von Verena. Sie hat in den USA mit dem Kameraobjektiv jagt auf diese Spezies gemacht. Sobald ich das Bildmaterial eingetroffen ist, erscheint der Info-Beitrag. Ursprünglich wollte ich Wissenswertes über den Wolverine an diesen Beitrag anhängen. Doch die Recherche hat eine ganze Menge Stoff geliefert, so das ein eigener Artikel entstanden ist. Der Thementrennung und Übersichtlichkeit zu Liebe liefere ich bald nach.

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Multifunktion …

Speckstein Projekt (Teil II).

Weiter geht es …
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… herauslösen

mit einem Multifunktions-Kleinbohrer (Bild rechts) habe ich entlang der angezeichneten Linien folgend die Figur nach innen zeigend ausgefräst (Bild links). Warum nur innen, erklärt sich ganz einfach. Nur der umzeichnete Bereich soll entfernt werden, darum bohre ich nicht über die Linien. Grundsätzlich handelt es sich um die umgekehrte Vorgehensweise zum Erstellen einer Statue. Dort würde ich überflüssiges Gestein außen entfernen.
Bei beiden Vorgehensweisen gilt: WENIGER IST MEHR. Einmal entfernter Stein kann nicht mehr angebracht werden. Ausbessern ist möglich, meist aber zu erkennen und liefert ein Zeugnis von der handwerklichen Fertigkeit des Künstlers.

Rückseite!

Nach dem Entfernen des groben Innenbereichs mit dem Bohrer kommen bei mir Raspel und Feile zum Einsatz. Auf den Elektrobohrer verzichte ich. Die Gefahr über eine der Linien hinaus zu fräsen ist zu groß. Bedient man sich normaler Feilen, ist dies mit ein wenig Übung praktisch ausgeschlossen.

Rückseite nicht vergessen! Zu Beginn sämtlicher Arbeiten sollte man darauf achten, im richtigen Winkel zu bohren. Bei schrägen Winkeln ergibt sich eine unsymmetrisch Rückseite. Eventuelle Bewunderer könnten die Skulptur auch einmal drehen …!?

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Innenleben herausgetrennt

Unten

Im nächsten Schritt habe ich die untere Kante des Steins begradigt (Bild unten). So das die Figur nun in der Waagerechten steht. Für das spätere Gesamtbild ist dies sehr wichtig. Nun habe ich noch den Wolkenstreifen (für alle die sich gefragt haben was das über dem Tier sein soll) wie zuvor beschrieben herausgelöst.

Damit beende ich diese staubige Angelegenheit für heute. Keine Sorge, den nächsten Teil gibt es schon binnen sieben Tagen.

 

 

 

 

 
 
 
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Autor: Imort

Mitten im Leben, dabei wenn es sich lohnt.

2 Kommentare zu “Mein Speckstein Projekt (Teil II)

  1. Hallo Uwe,
    ich hatte mich schon gewundert. Schön das es weitergeht. Wie dick ist der Speckstein den du verwendest?

  2. Pingback: Schlangen-Speckstein | UweImortBlog

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