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X-MEN

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Oh, da ist ein Bericht der dringen raus muss. Obwohl ich schrieb, dass es erst in der nächsten Woche weitergehen soll, jetzt schon mal ein Kinobeitrag. Viel Spaß.

X-MEN

Vor einigen Wochen (27.05) besuchte ich das örtliche Kino. Leider komme ich erst heute dazu, zu berichten. Trotzdem möchte ich euch meinen Senf nicht vorenthalten. Dann auf ins Abenteuer, denn…


ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT.


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Mit einigen Freunden im Schlepptau wurden die Kinokarten gelöst. Unsere Tickets für die Zeitreise im Marvel-Universum waren nicht günstig. Überlängen- & 3D Zuschlag ließen den Preis sehr üppig ausfallen. Dennoch, mit Spannung habe ich diese Fortsetzung erwartet. Unlängst outete ich mich als Kenner der XMEN Comics, Zeichentrick, Anime und Actionfiguren. In den vergangenen Jahrzehnten verfolgte ich die mehr oder minder nahe am Original angelegten Verfilmungen.

Die bisherigen Unterschiede zwischen Comics und Verfilmungen (Kostüme, Ausstattung aber auch Handlung) mögen bislang für penible Fans ärgerlich gewesen sein. Sie werden mit diesem 5. TEIL allerdings erklärt und was mir noch wichtiger erscheint, sie werden durch einen gekonnten Seitenkniff ausgebügelt. Doch der Reihe nach, ich greife vor.



Vorweg hatte ich mich allen Informationen, Rezensionen und Trailern zum Film erfolgreich entzogen. Ich wollte mich unvoreingenommen in den Kinosessel kuscheln und überraschen lassen. Gespannt, von Vorfreude und dem Unbekannten ging das Licht aus. Ich wurde endlich mal wieder positiv überrascht.

Wer sich den Film noch anschauen will und nichts über die Handlung erfahren möchte, der möge den bläulichen Spoilerbereich überspringen.

Achtung: SPOILER ON ————————————————————–

DIE HANDLUNG

Ein wenig in der Zukunft. Die Welt, wie wir sie kennen … irgendetwas ist schief gelaufen. Wir erfahren, dass die Ereignisse seit dem Jahre 1973 nicht mehr so verlaufen, wie es besser gewesen wäre. (Und wie wir die Realität heute kennen).

#1 – Die Zukunft

Der Filmanfang hat mich merklich erschreckt. Patrick Stewart wirkt einfach schlapp, bleich und seeeehr alt. Dieser Schauspieler tut der Rolle nicht gut. Und nur sein Name hat ihm diesen Job verschafft, grummelte ich mir in den Bart. Doch weit gefehlt. Schnell wurde mir klar: Alle Mutanten sind aufgerieben, abgehetzt und fertig. Der tägliche Kampf ums Überleben hat selbst die einst verfeindeten Führer Magneto und Professor X vereint. Und die Protagonisten sind mit Absicht so „fertig“ gestaltet. Dies bewies mir, dass dies sehr glaubhaft gelungen ist.

Woverine wird via Raumzeit-Dings Bums- StrahlenZisch und Mutantenkraft in das Jahr 1973 zurück gespült. Um dies den ganzen Film über dramatisch zu halten, muss stetig Mutantenkraft abgestrahlt werden. Während einer nach dem anderen Mutanten gegen die Sentinals erfolglos antritt.

#2 – Die Vergangenheit

Logan muss verhindern das Raven alias Mystic den Konstruktor der Roboter tötet. Dazu nimmt er Kontakt zum jungen Charles Xavier (1973) auf. Es gilt erst mal den jungen M. Lehnsherr (Magneto) aus einem Gefängnis zu befreien. Denn nur mit ihm zusammen kann Xavier Raven aufhalten.

Im Durcheinander tritt noch eine dritte Partei auf den Plan. Noch mehr Mutanten erschweren Logans Auftrag. Und selbst als Mystic aufgehalten werden kann meint es das Schicksal nicht gut mit der Zukunft. Immer wieder ändert sich die Zukunft zum Negativen hin. Ein recht interessantes und nicht immer vorausschaubares Intrigenspiel zwischen allen Mutanten beginnt.

In letzter Sekunde (wen wundert das noch), erweist sich Raven als das, was sie immer war. Als verängstigtes aber mutiges Mädchen, das den Willen hat etwas zu verändern. Sie rettet durch wahren Heldenmut den US Presi und schlägt somit eine Brücke für ein Verständnis.

#3 – alternative Gegenwart

Wuschhhh … Logan steht in der Mutantenschule. Und Patrick Steward ist endlich wieder straff und die Mutanten gerettet.

Achtung: SPOILER OFF ————————————————————-

–TRAILER–

POSITIVES

Der Film besitzt viele Highlights! Ein Passender Spagat zwischen Humor, Ernsthaftigkeit und Mutantenkräften ist gelungen. Der Film verkommt nicht zu Effekte-Schlacht. Diese sind genau richtig portioniert. Besonders die Beweggründe aller Mutanten und Personen bleiben nachvollziehbar. Außerdem führt uns dieser Film eines besser vor Augen, als alle anderen Teile. Niemand ist wirklich böse, es gibt kein Schwarz/Weiss in der Welt.

Gespickt mit Insidern ala Quicksilver, Stryker und unzählige andere Kleinigkeiten bekommen Comicleser eine Extraportion Fun. Auch erfährt der Zuschauer, was mit einigen Charakteren aus den Teilen zuvor geschehen ist.

Dieser Film schlägt einen Bogen und bildet eine Verbindung zu allen anderen 4 X-MEN Teilen. Auch die Mitarbeit der Schauspieler liefert ihr übrigens. So sehen wir nicht nur Sir Ian McKellen in seiner Rolle wieder. Auch Michael Fassbender (junger Magneto), Hale Berry (Storm) und das junge Beast (Nicholas Hoult) und viele andere glänzen wieder. Als dickes Sahnehäubchen oben auf tritt (Peter Dinklage) als Robotodesigner Bolivar Trask in Erscheinung. Und dürfte den Zuschauern auch als Tyrion Lannister (Zwerg) aus Games of Thrones bekannt sein.

NEGATIVES

Natürlich gibt es auch ein paar Minuspunkte zu vergeben. Das Filmgeschehen ist nicht mit der Comicvorlage konform. Das kann sauer aufstoßen ist für mich aber nur ein Haar in der Suppe. Dennoch kann ich verstehen, dass einige Fans in diesem Punkt keinen Spaß verstehen. Dieser Film erzählt eine ganz eigene Geschichte. Außerdem gibt es wieder einige Logiklöcher. Diese werden aber wie selbstverständlich überspielt, und gehen in der recht flotten Handlung unter.



FAZIT

Der Film macht einfach Spaß, behält dabei Köpfchen. Nebst Superkräften und Action bedient man sich nachvollziehbaren Schicksalen. Ein Film, den ich mir sicherlich noch einige Male ansehen werde, soviel ist sicher.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Autor: Imort

Mitten im Leben, dabei wenn es sich lohnt.

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