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GESCHENKE AN UNBEKANNT

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Für witzige Aktionen, ausgefallene Ideen und abgedrehte Späße bin ich grundsätzlich zu begeistern. Verwirrte Gesichter, ungläubige Minen, überraschte Äuglein … unbezahlbar. Etwas Unerwartetes, Überraschendes, dass etwas in den Leuten bewirkt und im Idealfall auch bewegt.

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Doch welche Möglichkeiten bietet die Weihnachtszeit? Niveau vorausgesetzt, denn es gilt Haltung und Geschmack zu bewahren. Schließlich möchte ich zusammen mit den betreffenden Menschen lachen, nicht über sie. Da stehen für mich an erste Stelle Freude, Gesundheit und Zufriedenheit.  Erstes unterliegt zweifelsohne meinem Einfluss. Also schufen zwei Freundinnen und ich:

PROJEKT: Geschenke an Unbekannt.

Schon vor einem Jahr kam uns die grundsätzliche Idee: Andere Menschen mit einem kleinen, unerwarteten Weihnachtspräsent zu erfreuen. Auf welchem Wege, welcher Personenkreis, all dies war uns am Anfang noch nicht ganz klar. In unseren Köpfen kreisten Kinder, ältere Leute, karitative Einrichtungen und Ähnliches herum.

Ausserdem stand noch nicht fest, was genau wir überreichen wollten. Ein holpriger Anfang, doch bekanntlich ist der immer schwer.

DER BEGINN

Wir wollten erst einmal auskundschaften, welche Geschenke wir überhaupt organisieren können. Darauf sollte die weitere Planung aufbauen. Da wir selbst nicht all zu vermögend sind, sollte sich der Wert in einem gewissen Rahmen bewegen. Eine Geldspende an eine helfende Einrichtung stand nicht zur Debatte. Auch wollten wir uns nicht als DIE WOHLTÄTER in den Vordergrund stellen. Also möglichst unbekannt im Hintergrund aggieren.

Einen selbst gebauten Adventskalender mit kleinen Geschenken für einen Kindergarten hatten wir eine Zeit lang im Hinterkopf. Aber welche Gruppe hat schon 24 Kinder? Wie wählt man einen Kindergarten aus? Wollen die so etwas überhaupt oder bauen selbst einen Kalender? Und ob die jeweiligen Türchen dann das passende für Jungen oder Mädchen spendierten, war uns zu unsicher.

Also zurück auf LOS. Ein Jahr Zeit, um kleine Präsente zu sammeln.

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Wir konzentrierten uns auf Kleinigkeiten, Angebote oder auch Werbegeschenke.

Dabei kam einiges zusammen. Märchen & Krimi-CDs, Kuscheltiere, Notizbücher, Schlüsselanhänger, Buntstifte, Zollstöcke, Armbänder, Quartette, Türschilder, Spiele …, ca. 30 – 40 unbenutzte kleine Aufmerksamkeiten konnten wir hamstern. Uns war klar, dies alles ist auf keinen bestimmten Personenkreis zugeschnitten. Quer Beet, von alt bis jung. Schnell wussten wir, was zu tun ist, unser Plan stand.

DER KOMPLETTE PLAN

Sachen einpacken, auf der Straße an unbekannte Personen überreichen und die Reaktionen genießen. Ohne Gegenleistung oder Grund, einfach eine Portion „Überraschung“ auf die Gesichter der Passanten zaubern. Ein einfacher Plan, dennoch brauchte es fast ein ganzes Jahr, um auf diese Idee zu kommen.

geschenke-iii.png.pngAlle Präsente wurden mit Glitzersternen, Geschenkbändern und Süssigkeiten zusätzlich dekoriert. Zu unserer eigenen Sicherheit erhielt jedes Minipäckchen noch einen Zettel mit der Beschreibung des Inhalts. Nach einem laaaangen Nachmittag, den wir mit falten, verschnüren und knoten verbrachten, spendierten wir uns eine Bestellung beim Pizzaboten. Diese Belohnung hatten wir uns verdient.

Derart gut vorbereitet kann die Sache steigen. Alles ist fertig für den Einsatz!

(Mehr dazu im nächsten Blog-Beitrag)

 

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Autor: Imort

Mitten im Leben, dabei wenn es sich lohnt.

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