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Zuwachs mit Fell

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Seit einigen Wochen ist es in meinen vier Wänden enger geworden. Zusammenrücken ist angesagt. Es gab …

ZUWACHS MIT FELL.

Drei Möhrenmümmler wurden von mir in die häusliche Gemeinschaft aufgenommen. Allesamt kleine Chaoten, die mich ganz schön auf Trab halten. Die unerwartete Kaninchenvermehrung einer Bekannten ließ mich alte Käfige vom Dachboden schaffen. Mein wunder Punkt, meine Schwachstelle bei der ich nicht wiederstehen konnte. Liebe, treue Äuglein, dazu sehr erfinderische Gemüter. Stets darum bemüht, mir Klettermöglichkeiten zu präsentieren, die bislang unentdeckt gelieben sind. Das sind meine … Chaotchen.

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Von Links: Prinz, Oskar und Lukas.

Ja ja … jeder Ungeheuerbesitzer kennt das. Alles was die gefiederten, geschuppten oder befellten Mitbewohner anstellen, hinterlassen oder zerstören, wird anfangs zur Abenteuerstory, die möglichst jedem mit überschwänglicher Begeisterung aufgezwungen wird. Kannte ich dies bisher nur von Jungmüttern- und Vätern, habe ich diese Eigenschaft nun an mir selbst entdeckt. Es fällt mir tatsächlich schwer, mich da zu bremsen. Dabei habe ich früher gern die Ohren verdreht und mit den Augen gewackelt (oder umgekehrt) wenn jedes Babyhäuflein zum Kunstwerk erklärt wurde.

Nüchtern betrachtet läuft alles bestens. Sie fressen ordentlich, springen vergnügt umher und spielen ab und an Gitarre (ganz selten). Das tägliche Staubsaugerritual hat dafür gesorgt, dass mit dem brummenden Pustekasten Freundschaft geschlossen wurde. Jedenfalls interessiert es die Herren nicht das Böhnchen, wenn ich mit dem Saugfuß um sie herum den Teppich knutsche.

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Renovierung

Da bin ich dann auch schon bei meinem einzigen Problem mit den Halbstarken angekommen. Da sie Auslauf über mehrere Quadratmeter genießen, ist es unvermeidlich, dass Streu, Heu und Stroh beim stetigen Hinein- & Hinausschleppen überall kunstvoll drapiert werden. Der Saugakt (das liest sich jetzt irgendwie merkwürdig) selbst stellt keine Arbeit für mich dar. Allerdings leidet der Teppich in nicht unwesentlichem Maße. Besonders feine Gräser wühlen sich in die feinen Maschen und krallen sich dort mit aller Macht an die feinen Fasern.  Einige Teppichstellen sind bestimmt schon hauchdünn gescheuert, so oft knattert das Saugrohr darüber. „Bei solchen Haustieren verlegt man auch keinen Teppich …“ oder „… wie unhygienisch!“ wurde es mir schon um die Ohren gehauen. Aber der Teppich wurde natürlich lange vor dem Zuwachs verlegt.

Gaaaanz so unrecht haben die Bekannten natürlich nicht. Decken oder Pappe kommen als Teppichschützer nicht infrage und werden binnen Minuten abgeräumt. Scheinbar schätzen meine Drei einen farbenfrohen Untergrund.

Nun ist der flauschige Untergrund schon viele Jahre alt. Eine Neuanschaffung stand schon bei der kürzlich zurückliegenden Renovierung im Terminkalender, musste aber nach vorne verschoben werden. Jetzt sage ich mir: WAS FÜR EIN GLÜCK!

Zur Renovierung hatte ich meine Schlappohren noch nicht auf dem Schirm. Nun ist klar, was den Boden demnächst schmücken wird. PVC-Belag scheint mir die optimale Wahl. Keine Spalten oder Lücken, gut zu saugen und auch zu wischen. Ich hätte mich auch dunkellila geärgert, wäre neue Auslegeware schon vor Monaten angeschafft worden. Nur um jetzt wieder ausgewechselt zu werden.

Bis der neue Belag da ist, werde ich jeden Tag die Dekoration wegsaugen, die von den Dreien verteilt wird. So haben wir halt alles etwas zu tun.

Langeweile, nicht mit uns!

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Autor: Imort

Mitten im Leben, dabei wenn es sich lohnt.

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