UweImortBlog


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Mein Kaffee-Projekt … verstorben!

Die Überschrift bringt es auf den Punkt. Aus der Traum von der eigenen Bohnenernte. (So begann mein Kaffeetraum). Trotz Liebe, Pflege und dem sonnigsten Plätzchen in der gesamten Wohnung kam es zur …

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Ich stelle fest, das Ruhrgebiet ist kein geeignetes Anbaugebiet für Kaffee Arabica. Selbst die pralle aber späte Septembersonne konnte das Projekt nicht retten. Die strahlende Hitzewelle kam für die kleinen Böhnchen scheinbar zu spät.

Zwischenzeitig hatte ich mich schon ein wenig über Bohnenröstgeräte für den Heimgebrauch informiert. Sicherlich, ein wenig verfrüht. Aber es interessierte mich, was der deutsche Kaffeebauer anlegen muss. Von ganz besonderem Interesse war auch die Qualität bzw. die der fertig gerösteten Bohnen.

Mein Kaffee-Projekt … verstorben!

Einen weiteren Versuch möchte ich nicht angehen und belasse es dabei. Kaffee gibt es auch weiterhin aus dem Supermarkt.


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Süßes Geschenk

Geschenke sind etwas Feines. Besonders, wenn ich sie bekomme. Ehrlichkeit ist doch eine tolle Eigenschaft … oder? Der heutige Bericht soll bezeugen, dass mir auch kleine Dinge (so klein war das Glas gar nicht) eine riesige Portion Freude auf den Teller, den Bauch die Lippen und … ach, halt überall hin zaubern kann.

Ich freue mich im besonderen über speziell auf Personen abgestimmte Aufmerksamkeiten. Natürlich bin ich bei Geldgeschenken nicht beleidigt aber Präsente mit Bedacht und Fingerspitzengefühl ausgesucht, erreichen mich auf einer ganz anderen Ebene. Selbst Verzapftes steht ebenfalls sehr hoch im Kurs. Vor Kurzem erhielt ich:

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Brombeere-, Apfelsaft und Basilikum-Marmelade, selbst eingekocht. Ich muss jetzt ganz tief Luft holen. Denn, um diesen Geschmack zu umschreiben, braucht es einigen Atem.

„Super mega lecker fruchtig saftig spritzig zungenfreundlich und kalorienaktiv Bauchzonen straffend, spitzen toll!“

Kein Schimmer, warum ich mit diesem Früchtetraum beglückt wurde. Sie wird schon ihre Gründe gehabt haben. Und falls es eine Verwechselung war, darf man mich fortan ruhig öfter in dieser Weise verwechseln.

Das Eigenerzeugnis wurde selbstverständlich ausgiebig getestet. Dabei habe ich diesen leckeren Aufstrich recht auf Brot, Brötchen, Pfannkuchen, mit Yoghurt, Cornflakes, Früchten und Käse, als Kuchenfüllung probiert … uppps da war das Glas dann auch schon leer.

Liebe Bärbel, Geschenke wie diese lassen mich besonders gut in den Tag starten. Kurz und ehrlich: Dankeschön.

Und morgen berichte ich davon, wie ich auch noch Saures bekommen habe.


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Mein Kaffee-Projekt

Jeder kennt sie, Freunde, die auf der Suche nach dem nächsten Koffeinkick zu schier allem fähig sind. Einige tauchen früh am Morgen auf. Ich denke da an einen gewissen Christian, dieser erfreute mich vor Monaten um 05:00 AM mit seinem Frühstücksbesuch. Andere bimmeln kurz vor Mitternacht auf eine Tasse vorbei, natürlich rein zufällig in der Nähe. Sind dies Zufälle oder handelt es sich um globale Verschwörungen, zwecks Reduzierung meiner Kaffeebestände?

Eine Bekannte aus Neustadt hat letzte Woche eine neue Dimension von Kaffeeabhängigkeit eingeläutet. Nach der Ermordung der eigenen Kaffeeplantage durch ihren (un)grünen Daumen, brütete sie anscheinend einen besonders perfiden Plan aus. Sie legte mir einen Jutebeutel mit der Grundausstattung für eine eigene Bohnenzucht in die Hände. In meinem geheimen heimischen Labor Wohnzimmer soll neues Leben entstehen. Sicherlich vermutet sie bereits, dass ich beabsichtige, den Weltkaffeemarkt mit der „IMORT-ARABICA“ zu revolutionieren. Doch was sind ihre Pläne? Will sie mir an die Bohne der Bohnen?

Hmmm … klingt ein wenig reißerisch? In Ordnung, ich kalibriere meine Berichterstattung ein wenig herunter.

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Mit einer solchen Absicht liebäugelt sie bestimmt nicht. Denn bis mit einer ersten Bohnenernte zu rechnen ist, werden viele Jahre verstreichen. Wir beginnen zeitgleich mit unserer Kaffeeaufzucht, können uns somit auszutauschen und evtl. Tipps geben. Vielleicht züchtet es sich vereint erfolgreicher. Ein wenig Erfahrung mit Pflanzen kann ich vorweisen. Bereits 2013 konnte ich mit viel Sorgfalt  den Phönix aus der Asche locken. Vielleicht erinnert sich noch jemand?

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DAS KAFFEE-PROJEKT STARTET

Im Säcklein befand sich eine kleine Tüte mit 6 getrockneten Arabica Kaffeebohnen, ein Aufzuchttopf, gepresste Anzuchterde und eine Pflegeanleitung.

Mit der empfohlenen Wässerung der steinharten Rohbohnen fiel der Startschuss. Laut Anleitung 48 Std., an die ich mich gehalten habe. In dieser Zeit konnte sich auch die Presstablette mit Anzuchterde in einem weiteren Gefäß ordentlich vollsaugen. Nach zwei Tagen Swimmingpool landeten die feuchten Pillen im (nicht zu) feuchten Erdreich.

Nun heißt es warten und hoffen. Ich bin gespannt, ob sich ein Keimling regen wird. Die steinharten und verschrumpelten Bohnen machen trotz einweichender Planscheinlage nicht den Eindruck, als könne etwas Neues daraus entstehen. Fortsetzung folgt in Kürze.

 


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Killer-Bratwurst

Aus gegeben Anlass eine Warnung vor …

Killer-Bratwürsten.

Man mag die Gefahr leicht unterschätzen. Kommt es auch recht selten vor. Der Gang zur Frittenbude ist nicht ganz ungefährlich. Besonders, wenn man dort eine knackige Bratwurst bestellt. Die Dinger wehren sich und das nicht zu knapp.
So biss ich in den leckeren Snack auf die Hand. Plötzlich, ein Knacken, ein Knirschen und ein stechender Schmerz im Munde. Die Wurst im Brötchen (mit Senf) hatte mir eine Plombe zerrissen. Schlimmer noch, einen Zahn gespalten. Als Sahnehäubchen oben auf, ging der Pkw am Nachmittag desselben Tages zur Inspektion. So stand ich ohne Auto aber mit einem zusätzlichen Zahn-(stück) da. Dank meiner Immobilität konnte ich nicht sofort zum Dentisten.

Schaurige Einzelheiten mag ich der Leserschaft vorenthalten. Dennoch wird sich jede/r vorstellen können, welches Entzücken so eine Situation auf meine Lippen zauberte. Der Zahn konnte gerettet werden, obwohl er sehr unglücklich splitterte.

Zu guter Letzt sein noch angemerkt: Die Bratwurst, die mein Chef spendierte, hat dennoch geschmeckt.


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Tatzen-Talisman

wpid-img_20150508_132750.jpgNeue Specksteinvorräte bedeuten neue Herausforderungen. Eigentlich (und auch uneigentlich) habe ich es gar nicht anders gewollt. Da kam mir die Anfrage eines Freundes gerade recht. Dem wollte ich schon längst ein Geschenk verpassen. Denn im Gegensatz zu ihm, hatte ich an die letzten Geburtstage nicht gedacht. Ein Glücksbringer, etwas mit Seele sollte es sein. Also wünschte er sich einen …

TATZEN-TALISMAN 

Also habe ich notgedrungen alle dringend notwendigen Putzarbeiten unterbrochen. Sicherlich werden viele Leser/innen verstehen, wie viel Überwindung mich dieses kostete. Aber was tut man nicht alles für gute Bekannte?

Also verschwand ich vor Ideen strotzend in meiner Werkstatt. Ein ausführliches Studium von Pfotenabdrücken bildete die Basisarbeit. Auf ein wölfisches Original festgelegt, übertrug ich die Maße 1:5 auf einen steinernen Rundling. Ich greife hier gern zu einem Marker. Aber auch stinknormale Bleistifte kann ich empfehlen.

Wenn ihr mit Speckstein arbeitet … saugen, bitte denkt immer ans Saugen. Gemeint ist nicht etwa der Strohhalm in eurer Cola. Ich meine den Schmutzschlucker, der euren Teppich küsst und die Wollmäuse unter den Betten hervorlockt. So ein Staubsauger erlöst euch von Bergen feinen, widerlichen, nervenden, klebenden, in der Nase kitzelnden, in jeder Faser und Pore eures Körpers festsetzenden Steinstaubs. (Luft hol – sprecht diesen Satz mal am Stück aus.)

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Ausführliche Schleif- & Bohrarbeiten trugen dann die unerwünschten Steinereien Schicht um Schicht ab. Hier kann auch das Multitool bzw. ein Dremel helfen. Die Feinarbeit an den Übergängen erledige ich dann aber lieber mit einem selbst hergestellten Kratzwerkzeug. Denn wenn AB dann AB, was mit elektrischen Werkzeugen recht schnell geht.

Um der Sache dann den richtigen Schliff zu verpassen, bin ich mit dem Schmuckstück auf dem Klo verschwunden. Nein, zur Veredelung gehören keine Körperflüssigkeiten. Aber mit Nassschleifpapier ging es unter den Wasserhahn. Es ist schon eine Fummelarbeit das zusammengeknüddelte* Papier in die kleinen Aushöhlungen zu bekommen. Nichts für schwache Nerven, denn geschätzte 187,5 Stunden später sind alle ungewollten Kratzer auf Vorder- & Rückseite dem Schleiflappen gewichen.

Auf besonderen Wunsch habe ich das Lederband nicht durch den Anhänger getrieben. Hier habe ich eine durchgehende Kerbe an der Kante ausgefeilt. Flux in die Kordel einen Knoten, über diesen, eine Perle zur Stabilisierung. So kann sich die Verschnürung nicht in Wohlgefallen auflösen.

Zum Schluss ertränke ich meine Anhänger gern in Öl. Mit einem sadistischen Lächeln döppe* ich Stein samt Gebändel für 2 Tage unter. Zur Sicherhet habe ich den Knoten im geölten Zustand nochmals ordentlich angezogen … halt wegen die Sicherheit*

Vom abtropfenden Pflegemittel befreit, ist der Anhänger heute in die Post gegangen. Auf das Urteil des künftigen Trägers bin ich gespannt. Mir selbst hat der Talisman ganz gut gefallen.

* sagt man so im Ruhrpott


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Achtung Diebstahl

ACHTUNG DIEBSTAHL

Heute geht es mal nicht um ein lustiges Wortspiel. Am Samstag Nachmittag machte ich eine sehr unliebsame Erfahrung, ich wurde beklaut.

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Der Tag begann mit einem heftigen Kratzen im Halse, Husten, schnodderiger Nase und geschwollenen Augen. Auf der Arbeit warf ich das Handtuch. Die Bronchitis lag im Boxring klar nach Punkten vorn. Auch mein Chef sah wohl, dass ich die nächste Runde nicht durchstehen würde. Also nahm er mich nach zwei Stunden aus dem Ring.

Im selben Moment, in dem ich die Firma verließ, krachte ein heftiger Schauer vom Himmel. Das Haargel ran mir brennend ich die Augen. Mein faltenfreies Hemd klebte nach Sekunden wie eine schlabbrige Plastiktüte an mir und der Wind ließ meine Zähne klappern. „War ja klar“, ging es mir durch Mark und Bein. Es bedurfte einer (gefühlten 101 C°) heißen Dusche um mich wieder aufzuwärmen. Der Tag schien gelaufen, der Einladung zur Geburtstagsfeier ließ ich  sofort per Handy eine freundliche Absage zukommen. Danach gab es nur noch eines das mir wichtig war: mein Bett.

Fünf bis sechs Stunden später erwachte ich wieder. In eine Wolldecke eingemümmelt tapste ich in die Küche. Wo ich mit verdrehten Augen feststellen musste, dass sich in meinen Getränkevorräten nur noch ein paar Tüten H-Milch befanden. „Was auch sonst“, murmelte ich. Den ersten Durst stillte der kalte Fencheltee von Frühstück. Auch in meinem Kühlschrank zeugten rollende Strauchbüschel von gähnender Leere und ich könnte schwören, ich habe sogar einen heulenden Kojoten gehört. Die Woche hatte mir bislang noch keine Gelegenheit zu einem Einkauf gelassen. Ohne ein paar Not-Einkäufe würde ich am WE nicht auskommen.

Im Pkw vermittelten mir die verstopften Nasen-Nebenhöhlen den Eindruck, einen Motorradhelm zu tragen. Die Erkältung wechselte auf das nächsthöhere Level und an der nächsten Kreuzung wechselte der Blinker plötzlich den Herzrhythmus. Von einem gesunden KLICK-KLACK zu einem KLICKKLICKKLICKKLICK, jenseits der Grenze zur Lichtgeschwindigkeit. „War klar“, seufzte ich. Die Birne hatte sich wohl auch erkältet und nun verabschiedet.

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Am Konsumtempel angekommen, reihte ich mich mit dem Einkaufwagen in die Schlange vor dem Eingang. Das Fahrverhalten einiger Personen sorgte für erhitze Gemüter in der gesamten Aufstauung. Einige Leute schienen zu glauben, dass dort das Reißverschlussverfahren gilt. (Bis ganz zum Anfang der Schlange fahren und dort dann einordnen.) Mir war es schon egal, die Augen drückten und der Kopf brummte. „Jetzt nicht auch noch Streit“, dachte ich.

Im Trippel-Trappel Tempo ging es von den Süßigkeiten in Richtung Gemüse. Gedränge und ständig Auffahrunfälle mit dem Einkaufsvehikel, in dem langsam aber sicher Wasser, Brot, Champignons und ein Eis landeten. Mit großer Überzeugungskraft redete ich mir ein, letzteres wäre die ideale Heilunterstützung für meinen kratzigen Hals.

Da fiel mir meine offene Einkaufstasche ins Auge. Hatte ich diese nicht mit beiden Trageschlaufen an den Nippel vom ausklappbaren Kindersitz gehängt? Nun hing ein Tragegriff ausladend nach vorn, der Beutel weit geöffnet. Mein nächster Gedanke war: „Nicht auch das noch!“ Und tatsächlich, kein Inhalt im Beutel, von der portablen Bank keine Spur. Nachdem ich die Tasche umgestülpt und alle Einkäufe einmal von der Linken zur Rechten geräumt hatte, stand es fest.

ICH WURDE IM GEDRÄNGE ABGEZOGGT UND BEKLAUT!

wpid-diebstahl3.pngSchwer atmend packte ich das Eis zurück in die Truhe. Die restlichen Einkäufe landeten bei einer Mitarbeiterin. Die abenteuerlich Fahrt von der Käsetheke Richtung Ausgang erspare ich den Lesern/innen mal. Die informierte Kassiererin rief mir die Geschäftsführerin, bei der ich Name und Telefonnummer hinterließ. Hilfsbereit versprach man mir eine Rückmeldung, allerdings solle ich mir keine all zu großen Hoffnungen auf mein Bares machen. „Es ist gar kein Geld in der Börse“, konnte ich nur antworten und erntete von umherstehenden Kunden freundliche Worte der Anteilnahme. Kurz vor Ladenschluss beschloß ich auf jeden Fall zurückzukehren und den Mülleimer vor dem Eingang zu kontrollieren. Nicht das meine Papiere (Ausweis, Führerschein, Fahrzeugpapiere …) unbeabsichtigt in einer Müllpresse landeten.

Der herzrasende Blinker war mir mittlerweile scheißegal. Aber dann ließ mich die berüchtigte Bahnschranke in Recklinghausen Süd geschlagene 13 Minuten warten. „Danke auch hierfür!“, seufzte ich. Während der Wartezeit wurde ich mir eines starken Durstgefühls gewahr. Aber bei der Lösung dieses Problems geriet ich in eine Gedankenschleife, die mich zur augenblicklichen Situation zurückführte.

Endlich Daheim, Teewasser aufgesetzt, dann erst einmal die ec-Karte sperren, besser ist das! Noch bevor die Nummer der Hotline vor mir lag, dudelte mein Mobilknochen. „Was denn jetzt noch?“ Mittlerweile dröhnten meine Trommelfelle, jeder Perlentaucher hätte Hochachtung vor mir. Meine wehleidige Miene wurde dennoch schlagartig freundlicher. Wahrscheinlich hat sich sogar der Rest meines Körpers erschreckt, weil meine Lippen plötzlich lächelten.

„Ihr Portemonnaie wurde abgegeben“, klingelte es erfreulich in meinen Ohren. Die Anspannung des bisherigen Tages purzelte von meinen Schultern, wie die Last nach einem Speckstein-Großeinkauf. Während ich mir die Schuhe überstreife, klingelte es an der Haustüre. In meinem Hirn böllerte ich los: „Was, wer … ?“ Dem Gastgeber der Geburtstagsfeier hatte ich abgesagt aber den Kollegen, den ich mitnehmen wollte, hatte ich vergessen. Kurz entschlossen landete er zwecks seelischer Unterstützung auf dem Beifahrersitz. Denn es war immer noch unklar, ob Karten und Papiere sich noch in meiner Geldbörse befanden.

Glück im Unglück, sämtliche Karten und sogar das Kleingeld waren noch vorhanden. Dem Dieb schien an Hartgeld (1,83 € – Wechselgeld vom letzten Bäckereibesuch) wohl nicht gelegen. Ich bedankte mich mehrmals bei der Geschäftsführerin, die mir mein Kleinod übergab. Bastian, der Deutschland nur für wenige Tage einen Besuch abstattet, spendierte ich zur Feier des Tages Kaffee und Kuchen. Trotz betäubter Geschmacksknospen eine Wohltat.

So blöde es auch klingt: Der Tag hat dennoch positiv geendet. Es hätte auch ganz anders kommen können. Ich möchte nicht daran denken, welchen Aufwandt es bedeutet hätte, alle Papiere neu anzufordern. Oder welche Nerven mich eine missbrauchte ec-Karte gekostet hätte.

SONNTAG

Die Erkältung quält mich heute mehr denn je. Dennoch geht es mir innerlich besser. Abgesehen vom glimpflichen Ausgang der Einkaufgeschichte, sorgen einige Dinge für ein gutes Bauchgefühl. Mein Chef hat bemerkt, dass ich echt im Arxxx war und hat mich heimgeschickt. Meinem letzten Brötchengeber wäre dies schxxxegal gewesen. Die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter im Supermarkt, die auch ganz anders gekonnt hätten. Auch der nette Zuspruch der Kunden in meinem Missgeschick hat geholfen. Dann noch mein Kumpel, der seit Jahren im Ausland lebt. Wir sehen uns leider nur sehr selten. Dennoch hat er gleich angeboten (falls die ec-Karte weg wäre) den Einkauf finanziell zu stemmen.

Die Welt ist nicht nur voller Idioten, sondern auch voller hilfsbereiter Menschen. Ich habe überlegt, wie ich mich bei den samstagsgestressten Mitarbeitern des Discounters bedanken könnte. Ich habe beschlossen eine kleine Urkunde zu drucken, auf der ich meinen Dank zum Ausdruck bringen werde.

DANKE