UweImortBlog


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Frühstücksei mit Bauanleitung

Den allwöchentlichen Samstagmorgen zelebriere ich besonders gerne. Meist auf eine ähnliche Art und Weise. Auf den reichlich gedeckten Frühstückstisch gesellen sich nebst schaumigem Milchkaffee, Käse, Salat, Paprika und warmen Brötchen auch mein multimediales Schneidebrett. Sprich mein Tablet.

Mit Vorliebe unterstreiche ich so meinen Brunch mit wilden Tieren. Dazu schaue ich zum Wochenendbeginn immer in der ARD-Mediathek vorbei. Mit der Sendung: ELEFANT, TIGER & Co. versüße ich mir den Start in den Tag bzw. das Wochenende. Dieses Mal gab es allerdings noch einen Bonus, ein Geschenk vom Vortag. Welches ich mir extra aufghoben habe.

Ein Frühstücksei aber kein Normales. Sondern ein …

 

Während in der aktuellen Folge meiner Lieblingstiersendung die Amor-Leoparden gewogen wurden, die Giraffen rechnen mussten, kam ich zu einer Extraportion Schokolade. Und durfte aeronautische Bauteile aus dem Überraschungsei zusammenfügen. Den Beweis, dass ich es geschafft habe, möchte ich nicht schuldig bleiben.

Trotz bescheidener Wetterverhältnisse geht es gleich noch an den Start. Nach diesem kurzen Bericht wird der Motor angeworfen und ich starte Richtung Bochum. Ich werde nachhören, ob mein Handy aus der Reparatur zurück ist und meinen Eltern einen Besuch abstatten.

Allen dort draußen wünsche ich auch ein tolles Wochenende.

Euer Uwe


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Karnickel Frühstück

Es ist einige Zeit her, dass ich Berichte aus meiner WG hier niederschrieb. Heute folgt ein neuer Packen Kaninchen-Neuigkeiten.Lukas, Oskar und Prinz machen sich gut. Bis auf ein Zahnproblem schaut es auch gesundheitlich bei den drei Flitzern bestens aus. Nebst Größe und Gewicht haben alle einen sehr individuellen Charakter entwickelt.

Der anfangs etwas stumpfe Oskar ist mittlerweile zum Mutigsten der Gruppe avanciert. Wenn die anderen schreckhaft das Weite suchen, bleibt er cool. Beobachtet genau, aber eine herunterfallende Gabel ist für ihn kein Grund ein frisches Möhrchen liegen zu lassen. Früher oft ein schmutziges wirres Haarknäul, schien Körperhygiene ein Fremdwort für ihn zu sein. Mittlerweile hat er stets die Haare schön. Prinz Charming wäre wahrlich neidisch. Nie agressiv, immer neugierig und stets der Erste, wenn ich nach den Jungs rufe.

Prinz, im ersten Jahr noch zaghaft, zurückhaltend und auch von den anderen distanziert. Mittlerweile malträtiert er die anderen ständig. Besonders Oskar hat unter seinen heimtückischen Attacken zu leiden. Sicherlich ist es meist nur die Aufforderung miteinander zu spielen. Dennoch, dieses Spielchen treibt er oft zu weit. Von Hinten angeschlichen, kneift er die anderen in den Po. Was hin und wieder in eine derbe Prügelei ausartet.

Lukas, unangefochtener Teamleader setzt Grenzen. Wenn man ihn mehr als ein mal  ärgert, setzt es Hiebe. Mit ihm ist also nicht gut Kirschen essen. Dennoch ist auch er nicht agressiv. Menschen gegenüber präsentiert er sich als wahrer Schisshase. Während sich die anderen kraulen und aus der Hand füttern lassen, klaut er lieber seinen Mitbewohnern ihre Leckerlies. Nur um Menschen nicht zu nahe kommen zu müssen. Liege ich allerdings mal flach auf dem Boden und lese z.B. ein Buch. Dann ist er das erste Schlappohr, das anfängt mich zu lecken. Und hat er erst einmal begonnen mich zu putzen, schlecken die anderen alsbald mit.

Mittlerweile haben alle drei Chaotchen ihre Namen drauf. So kann ich sie nacheinander aufrufen. Außerdem beherrschen sie die Worte: Lieb, Leckerchen, Komm und Frühstück.

Ihre Lernbereitschaft ist ordentlich. Und manchmal auch mehr als dies. Wenn der fest verschlossene Käfig plötzlich offen ist oder in die Türrahmen gebaute Absperrungen aus den Fassungen gehoben wurden nervt dies. Denn meist finde ich dann div. Blumentöpfe frisch umgegraben vor.

Regelmäßig werde ich von den Ausbrechern morgens geweckt. Sie setzen sich auf mich und stoßen mich dann so lange mit den Köpfchen an, bis ich mich aus den Federn bewege. Dann laufen sie mir um die Füße. Und erst das Wort „Frühstück“ läßt sie zur Futterstelle stürmen. Dort oder an der Küchentür warten sie dann.
Der Teller bei uns ist reichlich gedeckt. Kohlrabi, Blumenkohl, Möhrchen(-Grün), Rosenkohl, Weisskohl, Äpfel, Birnen, Gurke, Banane, Löwenzahn, Tomate, zarte Zweige, Basilikum, andere Gartenkräuter und vieles mehr sind auf dem Speiseplan. Natürlich stehen immer Unmengen Kräuter- & Wiesenheu zur Verfügung.

Allen Tierliebhabern die nun evtl. bei der einen oder anderen Frückstückszutat aufschreien sei gesagt: Alles vom Tierarzt frei gegeben und alles wurde über einen langen Zeitraum angefüttert. Verdaununfstechnisch also auf jeden Fall in Ordnung.

In den letzten Monaten habe ich verschiedene Lernspielzeuge angeschafft. Die Herren müssen sich manches Leckerchen erarbeiten. Außerdem steht auch Sport auf dem Tagesplan. Dann wird wie beim Fussball um einen Ball und dessen Inhalt gekämpft. Dieser verstreut durch eine kleine Öffnung hin und wieder kleine Knabbereien.

Den Tag über wird viel gedöst und so manche Stunde verschlafen. Den Abend über verbringen wir dann gemeinsam in der Küche. Wahlweise auch mit Musik, Buch oder Film im Wohnzimmer. Wer schon einmal dabei war, wird bestätigen können, meine Karnickel sind aus Gummi. Liegen die erst einmal auf dem Wohnzimmerteppich, dann werden sie länger und länger.

Viele Grüße an alle Leser/innen, von uns WG Bewohnern.


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Unter dem Thron – heiß, Eis, aus.

Die schweisstreibende Hitzeperiode hat ein Ende. Viele haben gejammert, lamentiert und mich zu jeder Zeit und an jedem Ort wissen lassen, wie sehr sie doch leiden. So ist der Deutsche wohl gestrickt. Zu kalt, zu nass oder wie dieser Tage, angeblich viel zu heiß. Mal ehrlich, wann schmeckt eine Portion Tiefgefrorenes im Höhrnchen am Besten? Mir jedenfalls bei den Temperaturen, bei jenen wir allesamt dahinschmelzen. Wenn das Öffnen der Kühlschranktüre zu Ereignis und der Anblick eins gefüllten Planschbecken bei noch so konsevativen Erwachsenen das kleine Kind wiedererweckt.

*PLATSCH*

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Ich liebe jegliche Temperaturen. Meckern – nicht mit mir. Natürlich habe ich mit jenen Mitleid, die unter der Hitze leiden. Wenn der Kreislauf verrückt spielt hört der Spass auf. So weit muss ich dann auch gar nicht schauen. Eine Zimmertüre weiter würden meine „Jungs“ gerne schwitzen und können es dennoch nicht. Stattdessen nutzen sie den kühlsten Raum unserer WG um sich ein wenig herunter zu kühlen. Nein, nicht auf dem Thron ist es am Schönsten. Sollen sich die Games of Thrones doch anderswo abspielen. Lukas, Oskar und Prinz gefällt es darunter eindeutig besser.

Die >Abhilfe<, die ich den Dreien vor Monaten verschafft habe, hat sich zusätzlich bezahlt gemacht. Den heutigen Temperatursturz quittieren sie allerdings mit einem beginnenden Winterfell. 

Euch allen wünsche ich angenehm kühle Tage. Euer Uwe


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Karnickel Haircut

Vor zwei Wochen meinte es das Wetter besonders gut mit uns. Das Thermometer kletterte auf stolze 28 C°. Sehr zum Leidwesen meiner drei Chaotchen. Sie konnten sich ihres Winterfells noch nicht entledigen, lagen nur noch schlaff herum. Ihr Blick verriet mir, ihnen war höllisch heiß. Eine andere Bloggerin brachte mich auf eine Idee. Statt Klimaanlage und kalten Wadenwickeln hatte sie ihren kleinen Mitbewohnern einen neuen Fellschnitt verpasst. Einen Tag lang reifte ihr Tipp in mir. Dann eröffnete in meiner Küche das Haarstudio „IMORT“. Im Angebot, Kurzhaarschnitt …

Karnickel Haircut.

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Die Sonderaktion wurde unterschiedlich von meinen drei Fellbomben aufgenommen. Während Oskar Gefallen am neuen Style fand und seelenruhig bei einem Blatt Kohlrabi stillhielt, erntete ich von Lukas ängstliche Blicke. Misstrauisch beäugte er jeden Schnitt. Kleine Bestechungsgeschenke nahm er nur widerwillig an.

Nur Prinz präsentierte mir seinen Unmut. Mit seinem Dickkopf stieß er meine Hand samt Schere ständig fort. Da half kein guter Zuspruch, kein Kraulen und kein Versöhnungsleckerli. Ständig versuchte er auszubüchsen. Dennoch, ruckzuck war das Fell runter.

Alle Tierfreunde mag ich beruhigen. Natürlich ging ich mit ÄUSSERSTER Vorsicht zu Werke. Wahrscheinlich hatte ich mehr Angst vor Verletzungen als sie. Auch die Tasthaare um Ohren, Augen und Näschen wurden nicht gekürzt. Schließlich wollte ich die drei Racker nicht ihrer Sinne berauben.

 

Das Fazit der Aktion:

img_20160603_150432.jpgDrei gerupfte Hoppler, die seither sichtlich aktiver agieren. Und ich interpretiere da nichts hinein. Nebenher nutzte ich den Coiffeurakt zu einem besonders genauen Gesundheitscheck. Ein weiterer positiver Nebeneffekt, alle drei wirken, als läge eine wochenlange Schlankheitskur hinter ihnen. Eine Zukunft als Hairstylist sehe ich bei mir allerdings nicht oder was meint ihr?


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Neuer Talisman

Weiter geht es mit dem kreativen Chaos aus meiner Werkstatt. Heute gibt es einen neuen …

Talisman

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Ein Talisman ist natürlich kein gewönlicher Anhänger. Im Gegensatz zu normalen Schmuckstücken wohnt ihnen etwas Besonderes inne. Entsprechend Herkunft, Form oder Material sollen sie „Kräfte“ übertragen. Jede/r kennt  sicherlich den allseits bekannten Glücksbringer. In trauriger Erinnerung ist älteren Semestern sicherlich noch die Hasenpfote als Schlüsselanhänger. Recht bekannt sind auch Mineralien, die um den Hals getragen werden.

Der Talisman gehört in die esoterische Ecke. Man kann daran glauben oder es lassen. Das Material weist keine Besonderheiten auf. Dennoch konnte unlängst eine Wirkung nachgewiesen werden. Gemäß dem Prinziph: Glaube versetzt Berge. Wissenschaftler erklären dies mit dem Placeboeffekt. Esoteriker hingegen sprechen von der Bündelung von Energien. Aber sind dies nicht nur verschiedene Worte für die selbe Sache?

Der Abdruck einer Bärenklaue, ein Zeichen für Beständigkeit, Mut, Durchsetzungsvermögen und unbändige Kräfte. Sicherlich lassen sich dem Bären noch weitere Eigenschaften zuschreiben. Doch hier soll es um das Kleinod selbst gehen.

Aus Speckstein gefertigt, finde ich die Materialzusammenstellung gelungen. Ergänzt um eine Lederkordel und mit einer Holzperle „ruhiggestellt“. Verhindert diese, ständiges Scheuern im Loch der Öse.

Oft bin ich mit meinen Steinen im Zwiespalt. Doch hier passt meiner Meinung nach alles zusammen. Das Material ist warm, und durch eine Behandlung mit hautfreundlichen Ölen Wasser abweisend. Die glatt polierten Oberflächen werden durch die gebrochenen Ränder aufgelockert und geben dem Ganzen etwas Unberechenbares.

Dieser Powerbrocken hat auch schon einen Träger gefunden, wie er passender nicht sein könnte. Ich finde es toll, wenn sich Zusammengehöriges findet. Euer Uwe


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Schlaf schön kleiner Paul

Gestern ist viel geschehen. Die Presse berichtete ausführlich über einen großen Popstar, der nun in anderen Sphären weilt. Doch unbemerkt von der Weltöffentlichkeit ist noch eine andere Seele in den Himmel entschwunden.

Paul, das Meerschweinchen meiner Nichte wohnt nun an einem anderen Ort. Sein Lebensfunke hat sich auf die letzte aller Reisen begeben. Sieben Jahre durften wir mit ihm zusammen verbringen.

SCHLAF SCHÖN KLEINER PAUL

Dieser Blogeintrag soll an ihn erinnern. Eine geschäftige, lustige und seelengute kleine Meersau. Er war für seine Familie ein Seelentröster und gute Launestifter. Für seinen Partner ein fürsorglicher Freund und zuverlässiger Mitbewohner. Ein Blick in seine kleinen Augen hat jedem gezeigt, welch sanftes Wesen in ihm schlummert.

Ich denke, ich darf für alle aus der Familie sprechen. „Dank für all die schönen Stunden, die Du uns geschenkt hast. Wir vermissen Dich und werden Dich nie vergessen.“

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Wir haben ihm eine weiße Rose mit zu seiner weichen Decke ins Grab gelegt. Seine letzte Ruhestätte schmückt ein zartes Vergissmeinnicht.

Dieser Abschied tut weh. Unsere Tränen zeigen, dass alle jene Momente wertvoll sind, die man zusammen verbracht hat.