UweImortBlog


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Süßes Geschenk

Geschenke sind etwas Feines. Besonders, wenn ich sie bekomme. Ehrlichkeit ist doch eine tolle Eigenschaft … oder? Der heutige Bericht soll bezeugen, dass mir auch kleine Dinge (so klein war das Glas gar nicht) eine riesige Portion Freude auf den Teller, den Bauch die Lippen und … ach, halt überall hin zaubern kann.

Ich freue mich im besonderen über speziell auf Personen abgestimmte Aufmerksamkeiten. Natürlich bin ich bei Geldgeschenken nicht beleidigt aber Präsente mit Bedacht und Fingerspitzengefühl ausgesucht, erreichen mich auf einer ganz anderen Ebene. Selbst Verzapftes steht ebenfalls sehr hoch im Kurs. Vor Kurzem erhielt ich:

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Brombeere-, Apfelsaft und Basilikum-Marmelade, selbst eingekocht. Ich muss jetzt ganz tief Luft holen. Denn, um diesen Geschmack zu umschreiben, braucht es einigen Atem.

„Super mega lecker fruchtig saftig spritzig zungenfreundlich und kalorienaktiv Bauchzonen straffend, spitzen toll!“

Kein Schimmer, warum ich mit diesem Früchtetraum beglückt wurde. Sie wird schon ihre Gründe gehabt haben. Und falls es eine Verwechselung war, darf man mich fortan ruhig öfter in dieser Weise verwechseln.

Das Eigenerzeugnis wurde selbstverständlich ausgiebig getestet. Dabei habe ich diesen leckeren Aufstrich recht auf Brot, Brötchen, Pfannkuchen, mit Yoghurt, Cornflakes, Früchten und Käse, als Kuchenfüllung probiert … uppps da war das Glas dann auch schon leer.

Liebe Bärbel, Geschenke wie diese lassen mich besonders gut in den Tag starten. Kurz und ehrlich: Dankeschön.

Und morgen berichte ich davon, wie ich auch noch Saures bekommen habe.


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Online Schneemann

IMPRESSION DES TAGES

wpid-img_20150621_111522.jpgSo auf einem Online-Flohmarktportal aufgespürt. Unter der Rubrik: zu verschenken, musste ich zwei mal hinschauen. Sofort war klar, dass ich meine nächste Impression der Woche gefunden hatte. Abgeholt habe ich den Schneemann bei dem Anbieter-Spaßvogel dennoch nicht.


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Karnickel Haircut

Vor zwei Wochen meinte es das Wetter besonders gut mit uns. Das Thermometer kletterte auf stolze 28 C°. Sehr zum Leidwesen meiner drei Chaotchen. Sie konnten sich ihres Winterfells noch nicht entledigen, lagen nur noch schlaff herum. Ihr Blick verriet mir, ihnen war höllisch heiß. Eine andere Bloggerin brachte mich auf eine Idee. Statt Klimaanlage und kalten Wadenwickeln hatte sie ihren kleinen Mitbewohnern einen neuen Fellschnitt verpasst. Einen Tag lang reifte ihr Tipp in mir. Dann eröffnete in meiner Küche das Haarstudio „IMORT“. Im Angebot, Kurzhaarschnitt …

Karnickel Haircut.

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Die Sonderaktion wurde unterschiedlich von meinen drei Fellbomben aufgenommen. Während Oskar Gefallen am neuen Style fand und seelenruhig bei einem Blatt Kohlrabi stillhielt, erntete ich von Lukas ängstliche Blicke. Misstrauisch beäugte er jeden Schnitt. Kleine Bestechungsgeschenke nahm er nur widerwillig an.

Nur Prinz präsentierte mir seinen Unmut. Mit seinem Dickkopf stieß er meine Hand samt Schere ständig fort. Da half kein guter Zuspruch, kein Kraulen und kein Versöhnungsleckerli. Ständig versuchte er auszubüchsen. Dennoch, ruckzuck war das Fell runter.

Alle Tierfreunde mag ich beruhigen. Natürlich ging ich mit ÄUSSERSTER Vorsicht zu Werke. Wahrscheinlich hatte ich mehr Angst vor Verletzungen als sie. Auch die Tasthaare um Ohren, Augen und Näschen wurden nicht gekürzt. Schließlich wollte ich die drei Racker nicht ihrer Sinne berauben.

 

Das Fazit der Aktion:

img_20160603_150432.jpgDrei gerupfte Hoppler, die seither sichtlich aktiver agieren. Und ich interpretiere da nichts hinein. Nebenher nutzte ich den Coiffeurakt zu einem besonders genauen Gesundheitscheck. Ein weiterer positiver Nebeneffekt, alle drei wirken, als läge eine wochenlange Schlankheitskur hinter ihnen. Eine Zukunft als Hairstylist sehe ich bei mir allerdings nicht oder was meint ihr?


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Mein Kaffee-Projekt

Jeder kennt sie, Freunde, die auf der Suche nach dem nächsten Koffeinkick zu schier allem fähig sind. Einige tauchen früh am Morgen auf. Ich denke da an einen gewissen Christian, dieser erfreute mich vor Monaten um 05:00 AM mit seinem Frühstücksbesuch. Andere bimmeln kurz vor Mitternacht auf eine Tasse vorbei, natürlich rein zufällig in der Nähe. Sind dies Zufälle oder handelt es sich um globale Verschwörungen, zwecks Reduzierung meiner Kaffeebestände?

Eine Bekannte aus Neustadt hat letzte Woche eine neue Dimension von Kaffeeabhängigkeit eingeläutet. Nach der Ermordung der eigenen Kaffeeplantage durch ihren (un)grünen Daumen, brütete sie anscheinend einen besonders perfiden Plan aus. Sie legte mir einen Jutebeutel mit der Grundausstattung für eine eigene Bohnenzucht in die Hände. In meinem geheimen heimischen Labor Wohnzimmer soll neues Leben entstehen. Sicherlich vermutet sie bereits, dass ich beabsichtige, den Weltkaffeemarkt mit der „IMORT-ARABICA“ zu revolutionieren. Doch was sind ihre Pläne? Will sie mir an die Bohne der Bohnen?

Hmmm … klingt ein wenig reißerisch? In Ordnung, ich kalibriere meine Berichterstattung ein wenig herunter.

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Mit einer solchen Absicht liebäugelt sie bestimmt nicht. Denn bis mit einer ersten Bohnenernte zu rechnen ist, werden viele Jahre verstreichen. Wir beginnen zeitgleich mit unserer Kaffeeaufzucht, können uns somit auszutauschen und evtl. Tipps geben. Vielleicht züchtet es sich vereint erfolgreicher. Ein wenig Erfahrung mit Pflanzen kann ich vorweisen. Bereits 2013 konnte ich mit viel Sorgfalt  den Phönix aus der Asche locken. Vielleicht erinnert sich noch jemand?

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DAS KAFFEE-PROJEKT STARTET

Im Säcklein befand sich eine kleine Tüte mit 6 getrockneten Arabica Kaffeebohnen, ein Aufzuchttopf, gepresste Anzuchterde und eine Pflegeanleitung.

Mit der empfohlenen Wässerung der steinharten Rohbohnen fiel der Startschuss. Laut Anleitung 48 Std., an die ich mich gehalten habe. In dieser Zeit konnte sich auch die Presstablette mit Anzuchterde in einem weiteren Gefäß ordentlich vollsaugen. Nach zwei Tagen Swimmingpool landeten die feuchten Pillen im (nicht zu) feuchten Erdreich.

Nun heißt es warten und hoffen. Ich bin gespannt, ob sich ein Keimling regen wird. Die steinharten und verschrumpelten Bohnen machen trotz einweichender Planscheinlage nicht den Eindruck, als könne etwas Neues daraus entstehen. Fortsetzung folgt in Kürze.

 


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Wuschel-Fussel-Fell ist es warm

In den letzten Wochen springen die Temperaturen, wie ich früher vom 10 Meter, 5 Meter … okay 3 Meterbrett. Es geht rauf und runter. Heute hüpft das Thermometer wieder, dabei singt es das Lied von den 24 C°. Meine drei Chaotchen leiden ein wenig darunter, schließlich können sie sich nicht passend kleiden. Ihr Winterfell ist auch noch nicht ganz runter.

Wuschel-Fussel-Fell ist warm

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Wir machen das Beste draus.