UweImortBlog


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Unter dem Thron – heiß, Eis, aus.

Die schweisstreibende Hitzeperiode hat ein Ende. Viele haben gejammert, lamentiert und mich zu jeder Zeit und an jedem Ort wissen lassen, wie sehr sie doch leiden. So ist der Deutsche wohl gestrickt. Zu kalt, zu nass oder wie dieser Tage, angeblich viel zu heiß. Mal ehrlich, wann schmeckt eine Portion Tiefgefrorenes im Höhrnchen am Besten? Mir jedenfalls bei den Temperaturen, bei jenen wir allesamt dahinschmelzen. Wenn das Öffnen der Kühlschranktüre zu Ereignis und der Anblick eins gefüllten Planschbecken bei noch so konsevativen Erwachsenen das kleine Kind wiedererweckt.

*PLATSCH*

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Ich liebe jegliche Temperaturen. Meckern – nicht mit mir. Natürlich habe ich mit jenen Mitleid, die unter der Hitze leiden. Wenn der Kreislauf verrückt spielt hört der Spass auf. So weit muss ich dann auch gar nicht schauen. Eine Zimmertüre weiter würden meine „Jungs“ gerne schwitzen und können es dennoch nicht. Stattdessen nutzen sie den kühlsten Raum unserer WG um sich ein wenig herunter zu kühlen. Nein, nicht auf dem Thron ist es am Schönsten. Sollen sich die Games of Thrones doch anderswo abspielen. Lukas, Oskar und Prinz gefällt es darunter eindeutig besser.

Die >Abhilfe<, die ich den Dreien vor Monaten verschafft habe, hat sich zusätzlich bezahlt gemacht. Den heutigen Temperatursturz quittieren sie allerdings mit einem beginnenden Winterfell. 

Euch allen wünsche ich angenehm kühle Tage. Euer Uwe


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Abkühlung

imageEs ist SA 20:30 am frühen Abend und ich habe ein wenig Zeit, bevor ein paar Freunde aufschlagen. Ich bin nach getaner Arbeit frisch geduscht und stecke in frischen Klamotten. Das war dringend notwendig. Laut Medien der heißeste Tag des Jahres und ehrlich gesagt hat er sich auch so angefühlt.

Ein guter Freund hatte kurzfristig einen Umzugstermin angesetzt. Freitag habe ich zugesagt. Letztendlich war es eine ordentliche Portion Arbeit und Schlepperei. Eine komplette Wohnungseinrichtung. Doch da genügend Helfer anwesend waren ging die Sache dennoch relativ einfach von der Hand.

Nach ein paar Stunden waren Wohnmöbel und allerlei Accessoires in Duisburg angekommen und im ersten Stock verstaut. Bei 34 (gefühlten 102 ) sichtlich durchnässt, spendierte der Kumpel einen leckeren Imbiss. Meine Wahl fiel auf eine herzhafte Pizza Hawaii. Die wir nur wenige Meter entfernten, am Duisburger Rheinufer verzehrten. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich die italienische Leckerei absichtlich hab kalt werden lassen. Dazu gekühlte Getränke, mehrere Picknickdecken … dann konnte ich den frischen aber überaus angenehmen Wind im Schatten einiger Bäume genießen. Eine Wohltat, denn meine Sicherheitsschuhe lagen einen Moment später Meter entfernt im Rasen. Könnten meine Füße sprechen, sie hätten ein Freudenlied gesungen.

Abkühlung

imageDoch dann kam ein besserer Vorschlag auf: Schwimmen.
Schnell noch Handtücher und Badehosen geholt und ab zum nächsten Badesee. Der Satz ins Nass gestaltete sich in gaaaanz kleinen Schritten. Komplett aufgeheizt mussten wir uns erst einmal auf Badetemperatur bringen. Das kühle Bad war das Highlight des Tages. Niemand wollte mehr aus dem Wasser. Dank dem mitgeführten Kasten Sprudel, den wir im Uferwasser kühlten, gab es auch keinen Grund dazu. Mittlerweile bin ich zu Haus angekommen und genieße eine Briese aus dem heimischen Ventilator.

Trotz Schlepparbeit ein toller Samstag. Ich bin seit Jahren nicht mehr in einem natürlichen Pool geschwommen, wird aber sicherlich bald wiederholt. Eine 1A Abkühlung im Freien. Ich hoffe alle Leser konnten sich ähnlich Gutes tun.

 

Erfrischte Grüße sendet euch
euer Uwe