UweImortBlog


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Fuchs mit Seele

IMPRESSION DES TAGES

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Das Bild trägt den Titel: „A Spirit“

Mit dem Pinsel habe ich ein paar Gedankenfetzen zu Papier gebracht. Der Fuchs und dessen Seele in schillernd warmen Tönen. Chaos und Harmonie im Einklang. Ein Bild, das wahrlich dem Herzen entsprungen ist und dem ich so versuche eine Seele zu geben. Natürlich kann bzw. soll jeder selbst entscheiden, ob dies gelungen ist.

Lange habe ich nach einem Namen für das Acrylbild gesucht. Sonst ein Freund deutscher Bezeichnungen wollte mir dies hier nicht gelingen. So erhielt das Bild den Titel: A Spirit.


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Tiger in Acryl

Würstchen im Schlafrock, Gemüse in Aspik und ähnliche Dinge dürfte vielen Lesern ein Begriff sein. Bei mir gab es am letzten Wochenende …

Tiger in Acryl.

In den letzten Wochen habe ich den Pinsel geschwungen und großzügig Acrylfarbe auf einem Keilrahmen verteilt. Nachdem ich mich vor nicht all zu langer Zeit dem Motiv Drache mehrfach gewidmet hatte, wandte ich mich nun einer realen Tierart zu.

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ENDVERSION

FRÜHE VERSION

Das fertige Bild erfüllt seinen Zweck als Geburtstagsgeschenk. Statt unnützen Schnick-Schnacks, beschloss ich vor einigen Wochen eine kreative Eigenleistung als Überraschung vorzubereiten. Die Affinität eines Freundes zu Großkatzen ließ in mir die Idee zu einem kleinen Gemälde aufkeimen. Langsam aber stetig nahmen Hintergrund und Hauptmotiv Gestalt an.

Auch wenn es mir einige Mühe abverlangte, so mag ich gestehen, dass ich meinen Spaß beim Verteilen der Farbe hatte. Nach meinen Grafit -& Aquarellbuntstift Skizzen, Bildern und Entwürfen habe ich mich nun dem Medium Acryl zugewandt. Eine gehörige Umstellung, dennoch versuche ich, mein Bestes abzuliefern. Natürlich muss ich mich noch an die Vor -& Nachteile dieser Farben gewöhnen und meine Vorliebe für detailverliebte Feinarbeit herunterschrauben. Einzelheiten, die bei Grafitstiften selbstverständlich erscheinen, sind bei Pinselfarben nur mäßig einzubringen. Ich denke und hoffe aber den richtigen Weg in puncto Struktur, Farbübergänge und Detailstärke eingeschlagen zu haben.

Neben dem Malspaß hat sich noch etwas bei mir eingeprägt, der Gesichtsausdruck des beschenkten Freundes wird mir sicherlich lange in Erinnerung bleiben und Ansporn für weitere Bilder sein.


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Lederarbeiten

Lederarbeiten

Nach Acryl und Speckstein habe ich mich einem weiteren, kreativen Medium gewidmet, dem Leder. Heute werkle ich mir eine …

GELDKATZE

imageLederbeutel mit Selbstverschluss zum Zusammenziehen. Als Tabakbeutel, Geldbörse oder als Aufbewahrungsmöglichkeit für andere Habseligkeiten. Im Mittelalter auch unter dem Begriff GELDKATZE bekannt. Passend für eine mittelalte

rliche Gewandung oder als stylisher Tabakbeutel und Hingucker. Heute als Geldbörse wohl eher unpraktisch. Kann natürlich auch als kreative Geschenkverpackung oder als Aufbewahrungsort für andere Dinge genutzt werden.

Nun eine kleine Anleitung zur Herstellung.

 
– MATERIAL

Stabile Lederkordeln sorgen für einen sicheren Verschluss und Tragekomfort. Lederreste einer Sattlerei, Holzkugeln und Lederschnüre vom Schuhmacher bilden die Grundmaterialien. Gürtellochzange und eine stabile Haushaltsschere dienen als Werkzeug.

 
– WIE GEMACHT?

Leder kreisrund zuschneiden, berücksichtigt beim Durchmesser das sich das spätere Volumen mehr als halbiert. Soll der Beutel also ca. 10 cm Platz bieten, sollte der Zuschnitt 25 cm betragen. Durch das spätere Zusammenziehen verringert sich der Beutel um die Hälfte. Fünf weitere Zentimeter sollte der Abstand vom Rand bis zur Lochung für die Lederkordel betragen.
Die Lochung erfolgt im Idealfall mit einer handelsüblichen Lochzange. Die Löcher dürfen ruhig den doppelten Durchmesser der Kordel besitzen. Der Abstand der einzelnen Löcher sollte ca. 5 – 8 cm voneinander betragen und zuvor angezeichnet werden. Je größer der Beutel, desto weiter kann der Abstand der Löcher zueinander sein. Die Anzahl der Löcher entscheidet darüber ob die Kordel durchgezogen und sich der Beutel anschließend zuziehen lässt.

Die Gesamtzahl aller Löcher muss eine gerade Summer ergeben. Teilt man diese durch 2, muss ebenfalls wieder eine gerade Summer dabei herauskommen.

RICHTIG – Beispiel: Der Beutel hat 16 Löcher (ist eine gerade Zahl) : durch 2 = 8 (gerade Zahl)

FALSCH – Beispiel: Der Beutel hat 14 Löcher (ist eine gerade Zahl) : durch 2 = 7 (keine gerade Zahl)

 
– DIE KORDEL

Die Kordel sollte aus einem festen Material bestehen. Bei einem Lederbeutel bietet sich eine Lederkordel an. Es kann aber auch eine feste Leinen/Kunststoff-Schnur benutzt werden.
Version: 1 Kordel
– Mann beginne von der Außenseite mit dem Einfädeln. Und führt die Kordel jeweils zum nächsten Loch, jeweils der Schnur zugewandten Beutelseite. Also immer von außen nach innen, nach außen, nach innen. Nach dem oben genannten Prinzip der Anzahl steht die Kordel beim letzten Loch wieder aus dem Beutel, direkt neben dem Anfangsfaden heraus.
– Nun kann der Beutel vorsichtig zugezogen werden. Als Verschluss kann über beide Kordeln eine Holzperle gezogen werden.

Version: 2 Kordeln

– Mann beginne von der Außenseite mit dem Einfädeln der ersten Kordel. Und führt die Kordel jeweils zum nächsten Loch, jeweils der Schnur zugewandten Beutelseite. Also immer von außen nach innen, nach innen, nach innen, immer im Kreis. Nach dem oben genannten Prinzip der Anzahl steht die Kordel beim letzten Loch wieder aus dem Beutel, direkt neben dem Anfangsfaden heraus.
– Nun beginne man, die zweite Kordel genau auf der entgegengesetzten Hälfte einzufädeln. Und wieder hole alle wie bei Kordel eins. Im Grundsatz stehen sich die Kordeln u-förmig gegenüber und der Beutel lässt sich so noch stabiler verschießen. Die jeweils zusammengehörigen Bänder können mit einer Holzperle verknotet werden.
In relativ kurzer Zeit sind so die abgebildeten Beutel entstanden.

 
In relativ kurzer Zeit sind so die abgebildeten Beutel entstanden. Leder ist ein tolles Material, ich werde sicherlich bald wieder damit arbeiten.
 
Weitere Lederbeiträge:

LEDERBEUTEL / GELDKATZE
LEDERSCHUHE
LEDERARMBAND


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Warum Drachen?

Warum immer wieder Drachen…

frage ich mich, wo es doch so viel Anderes zu zeichnen gibt. Doch immer schön der Reihe nach, sonst kann niemand meinen Gedankengängen folgen.

Also…

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am 30.12.2012 habe ich wieder einmal den Pinsel geschwungen. Dabei herausgekommen ist, wieder ein mal ein Drache. Dabei hatte ich erst vor relativ kurzer Zeit (21.11.2012) ein solches Schuppentier gezeichnet und auch am 24.10.2012 eine solche Skizze zu Papier gebracht. Genauer betrachtet beschäftigen mich diese Fabeltiere nun schon seit einigen Monaten.

Dieses Ungetüm, mit dem leicht verträumten Blick, floss mir regelrecht aus dem Handgelenk. Ich bin selbst ein wenig erstaunt, knappe 5 Stunden benötigte ich für die 20 x 21 cm große Zeichnung. Die letzten Bilder dieser Art verlangten meist mehrere Abende und ein vielfaches an Zeit von mir.

GEBURTSHELFER

Wollte ich dieses Bild evtl. nur nicht in das neue Jahr verschleppen? (Angefangene Bilder lasse ich gern mal etwas länger liegen). Doch erscheint mir rückblickend, das Freude beim Zeichnen und eine gewisse Portion Übung ihr übriges hinzu getan haben. Das es ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk werden soll, hat sicherlich nichts damit zu tun. *Vorsicht Ironie* Doch sei es wie es will, es war eine überraschend schnelle Geburt.

Da sich meiner Meinung nach ein exotisches Schuppentier gut in die Wohnlandschaft des zu Beschenkenden einfügen wird, habe ich mich kurz entschlossen ans Zeichenbrett gesetzt. Acrylfarben und Aquarell-Buntstifte kamen zum Einsatz, das Papier ist ein 270 Gramm starkes Aquarellzeichenpapier. Ich mag nicht verhehlen, das ich mit dem Ergebnis zufrieden bin. Aber so ist das wohl bei uns Geburtshelfern, Übung macht den Meister. (Obwohl ich bis zum Meister noch einiges zu erlernen habe).

Dieses Bild ist meine letzte Zeichnung im Jahr 2012. Wieso es wieder ein Drache ist, ich weiß es selbst nicht. Zeichentechnisch aus meiner Sicht, ein gelungener Jahresabschluss.