UweImortBlog


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Patient im OP

Einen freien Tag sollte man nutzen, lautet meine Maxime. Gesagt, getan, landete mein treuer Begleiter und multimedialer Ratgeber endlich beim Handy Doktor. Bitter nötig war es, mit Sicherheit werden sich noch einige Leser/innen an den bösen Bericht von vor ein paar Wochen erinnern. Klartext: Mein Tablet PC hatte (durch meine Schuld) seinen letzten Piepton von sich gegeben.

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Ein Reparaturshop (der Handy Doktor) in der Innenstadt sollte nun alle lebensnotwendigen Maßnahmen einleiten. Zuvor hatte ich mich ein wenig im Netz erkundigt und mit dem Shopinhaber telefoniert. Schließlich wollte ich den ungefähren Rahmen dieser Leichenbelebung einschätzen. Zu meiner Freude, kein lamentieren. Schnell wußte ich, welche Organe bestellt werden mußten und wo ich preislich landen würde.

Gesagt, geparkt, stand ich ein paar Stunden später an des Doktors Türe und wurde über eventuelle Probleme informiert, die bei dem bevorstehenden Eingriff auftreten könnten. In diesem Moment wurde es mir ein wenig mulmig, die Krankenhausatmosphäre war komplett.

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Okay, noch eine Schippe Theatralik:

Der flache Freund landete in einen PVC-Leichensack. Dann wurde er fortgetragen, verschwand in den hinteren Gefilden, die nicht für Besucher zugänglich sind. Unsere Wege trennten sich und eine Frage brannte in meinem Inneren: „Würden wir uns wiedersehen?“ Zitternd hielt ich einen Abholschein in der linken Hand. Nun begann das zehrende Warten, warten auf einen Anruf vom Handy Doktor.

In ein paar Tagen gibt es den Rest dieser Story.


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Kennt ihr das schwarze Unglück?

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Montag Morgen, der 14.07.2014. Langsam aber sicher steuere ich dem Blog-Beitrag Nr. 200 entgegen. Heute ist Zeit sich Gedanken darüber zu machen. 5:30 Uhr, die Woche beginnt eben erst. Meine Gedanken sind sonst wo. Vielleicht ist es das gemeine Grillgelagere vom Wochenende. Brot und Spiele sind ebenfalls vorbei. Vielleicht ist es also das WM Endspiel, mit dem grandiosen Ausgang für Deutschland, welches noch nachhallt. Schließlich wird man nicht jedes Jahr Weltmeister. Und „ZACK“, schon ist es passiert. Heißer Kaffee und Laptop kommen sich näher. Obwohl die Tastatur von Feuchtigkeit verschont bleibt, sucht sich das schwarze Element seinen Weg … unter dem Gerät!

*Dramatik-Button on* Blitzschnell schalte ich den Rechner ab. Bette ihn sofort in ein kuscheliges und saugstarkes Handtuch. Zur Sicherheit gönnte ich dem elektronischen Helfer anschließend noch eine 15-Minuten-Anwendung vor dem Ventilator. *Dramatik-Button off* Genügend Zeit für neuen Kaffee.

2 Tassen später wagte ich es, den PC wieder einzuschalten. Keine Probleme, die Welt ist wieder trocken und in Ordnung. Natürlich habe ich mir vorgenommen, Kaffee fortan nur noch in der Küche zu trinken. Ich bin gespannt, wie lange ich diesem Vorhaben treu bleibe. Wenigsten der Weltmeistertitel bleibt. Ich hoffe dennoch, dass mir zukünftig weitere schwarze Eigentore erspart bleiben.

Kennt ihr das schwarze Unglück?

Wie handhabt ihr das? Stehen Kaffee, Tee, Milch oder sonstige Getränke neben euren Rechnern? Bin nur ich so dusselig oder haben auch andere Leser schon feuchte Erfahrungen dieser Art gemacht?

 

Antworten bitte als Kommentar unter diesen Bericht. Ich bin gespannt.


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Missgeschick

UPPPPSSSS

Hausputz, ein nötiges Übel. Auch ich habe gestern wieder den Staubsauger in den eigenen vier Wänden ausgeführt. Im Arbeitszimmer angekommen, fiel mein Blick auf die neue PC – Tastatur. Benutzern dürfte deren unangenehme Hygiene – Eigenschaft bekannt sein. Denn zwischen den Tasten sammeln sich nur all zu gern Staub und Schmutz. Auch mein Modell macht da keine Ausnahme, obwohl sie noch sehr neu ist. Bevor ich mit einem feuchten Schwamm zur Intensivreinigung übergehen würde, wollte ich mit dem Sauger die Zwischenräume der Tasten reinigen.

MISSGESCHICK

wpid-2013-12-03-11.57.41.jpgDie Buchstaben „E“ und „Ü“ verschwanden mit einem klirrenden Zischen im Saugstutzen des Reinigungsgerätes, schon beim Ersten zaghaften hinüberstreifen. Mit verdrehten Augen stellte ich den Schalter wieder auf OFF. Dieses Malheur ist der hohen Saugleistung geschuldet und stellte mich vor eine sehr unangenehme Aufgabe. Erst 15 Minuten später konnte ich das Eingabegerät wieder komplettieren.


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Plattencrash

Manche Dinge sind einfach nur ärgerlich. So geschehen, ganz aktuell bei mir zu Haus, ohne ersichtlichen Grund und ohne Vorankündigung.
Am Vorabend des letzten Wochenends habe ich meinen Rechner noch benutzt. Als ich den PC am folgenden Morgen hochfahren wollte begrüßte mich nur noch ein schwarzer Bildschirm.
Bis auf ein starten des BIOS kein Lebenszeichen mehr.

Nach Fehleranalyse und gefühlten 1 000 000 Flüchen und Verwünschungen, (ich bin mir sicher jeder kennt das) steckt nun eine neue Festplatte im Gehäuse und der Computer schnurrt wieder alt bewährt.

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Dank regelmäßiger und rechtzeitiger Sicherung sind mir keine Daten verloren gegangen. Bis auf einen kleinen Schrecken und ein Loch im Portmonai ist von der Geschichte nichts zurück geblieben. Derweil versuche ich die alte, defekte 1,5 TB Platte zu retten. Mal schauen was das Medium nach meiner Intensivbehandlung verlauten läßt.

So etwas ist Technik die begeistert und versteht Lust und Laune zu verbreiten.