UweImortBlog


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Unter dem Thron – heiß, Eis, aus.

Die schweisstreibende Hitzeperiode hat ein Ende. Viele haben gejammert, lamentiert und mich zu jeder Zeit und an jedem Ort wissen lassen, wie sehr sie doch leiden. So ist der Deutsche wohl gestrickt. Zu kalt, zu nass oder wie dieser Tage, angeblich viel zu heiß. Mal ehrlich, wann schmeckt eine Portion Tiefgefrorenes im Höhrnchen am Besten? Mir jedenfalls bei den Temperaturen, bei jenen wir allesamt dahinschmelzen. Wenn das Öffnen der Kühlschranktüre zu Ereignis und der Anblick eins gefüllten Planschbecken bei noch so konsevativen Erwachsenen das kleine Kind wiedererweckt.

*PLATSCH*

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Ich liebe jegliche Temperaturen. Meckern – nicht mit mir. Natürlich habe ich mit jenen Mitleid, die unter der Hitze leiden. Wenn der Kreislauf verrückt spielt hört der Spass auf. So weit muss ich dann auch gar nicht schauen. Eine Zimmertüre weiter würden meine „Jungs“ gerne schwitzen und können es dennoch nicht. Stattdessen nutzen sie den kühlsten Raum unserer WG um sich ein wenig herunter zu kühlen. Nein, nicht auf dem Thron ist es am Schönsten. Sollen sich die Games of Thrones doch anderswo abspielen. Lukas, Oskar und Prinz gefällt es darunter eindeutig besser.

Die >Abhilfe<, die ich den Dreien vor Monaten verschafft habe, hat sich zusätzlich bezahlt gemacht. Den heutigen Temperatursturz quittieren sie allerdings mit einem beginnenden Winterfell. 

Euch allen wünsche ich angenehm kühle Tage. Euer Uwe
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Scheibe kratzen

Am Dienstag war es mal wieder so weit, ich musste zum ersten mal in diesem Jahr an meinem Pkw die …

SCHEIBE(N) KRATZEN!

Da merkt man erst, wie weit das Jahr vorangeschritten und die Zeit vergangen ist. Natürlich hatte ich bereits Scheibenfrostschutz eingefüllt und die Dichtungen mit Talkum gepudert. Scheinbar bestens gerüstet fühlte ich mich einem Wetterumschwung gewappnet.

Doch meine Vorbereitungen hatten einen kleinen Schönheitsfehler. WO IST NUR DER EISKRATZER? Verdammt, der war doch die letzten (gefühlten) 100 Jahre im Auto. Er wurde während des Sommers von links nach rechts geräumt. Und im entscheidenden Moment war er nicht da. Wahrscheinlich auf Urlaub in Brasilien, also unerreichbar für mich. Drei Flüche, auf die ich aus Gründen des Jugendschutzes nicht weiter eingehe, gingen Richtung Himmel. Das änderte nichts an der Sachlage, ich fühlte mich aber etwas besser.

Auf dem Dachboden, in der BRAUCHE ICH IRGENDWANN MAL – Kramkiste konnte ich eine Plastikkarte finden. Diese sollte, nein musste reichen, ich fand auch nichts anderes. Irgendwann war das nötige Sichtfeld vom Reif befreit. Noch am selben Nachmittag habe ich einen Supermarkt angesteuert. Am Autozubehörregal traf man sich dann mit anderen Betroffenen, die das gleiche eiskalte Schicksal teilten. Eine gewaltige Palette an Kratzern, Schabern, Abziehern, Flitschen und Besen sorgte anfangs für Verwirrung. Einer älteren Dame konnte ich noch bei der Entscheidungsfindung helfen. Mit 5 anderen Personen, die jeweils Eiskratzer und Scheibenfrostschutzkonzentrat kauften, stand ich in einer Reihe an der Kasse an. Nun befindet sich einer dieser neuen Ninja-Kampfstäbe in meinem Besitz. Ausgestattet mit Kratzer, Besen und Fingerschutz an einem Griff. Die ultimative Waffe gegen Eis auf der Scheibe, der Besen gegen als bald folgende Schneemassen.

Natürlich stieg die Temperatur gestern (Mittwoch) über den Gefrierpunkt. So könnte man diese Aktion als frostigen Testlauf bezeichnen. Ach ja, bis ich diesen ultimativen Allzweckentferner gekauft hatte, hatte die Sonne alle Spuren von Eis und Feuchtigkeit von meinem Auto entfernt. Aber nun habe ich ja einen Eisschaber.


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Im Supermarkt

IMPRESSION DES TAGES

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Im Supermarkt kann man was erleben, im Supermarkt da ist es schön. Man findet oft kuriose SONDER – Angebote, wenn man nur mit einem achtsamen Blick durch die Gänge schreitet. So erging es mir vor ein paar Monaten. Mein Ratschlag an euch: „Augen auf beim nächsten Einkauf“. Oft offenbart sich manch eigentümliche Werbebotschaft erst auf den zweiten Blick.

Anmerkung:

Dieses Preisschild habe ich tatsächlich in einem Supermarkt entdeckt. Es wurde nach meinem „kleinen“ Tipp „sofort“ durch die Angestellten entfernt. Ein Foto durfte ich noch machen, allerdings nur ohne ein verräterisches Logo im Hintergrund.