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Gewonnen

Bevor am Donnerstag ein neuer Bericht aus der Serie: Abenteuer Urlaub folgt, heute ein kleiner aber sehr erfreulicher Einwurf.

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DER PURE ALPTRAUM – Thriller mit Ryan Reynolds und Ben Kingsley …

las ich es letzten Mittwoch im Recklinghausener Lokalblättchen. Die Stadtspiegelredaktion spendierte dem Kinofilm SELF/LESS einen kurzen Artikel, gefolgt von einem kleinen Gewinnspiel. Zwei kostenlose Kinokarten für die Freitagabendvorstellung winkten fleißigen Schreibern. Schnell verfasste ich eine E-M@il, um mit in den Glückstopf zu gelangen.

Bei der Auslosung am Freitagmittag war ich unter den Gewinnern. Am Abend saß ich dann erwartungsvoll mit Freunden in der Aufführung. Für sie war es eine Überraschungsvorstellung, denn ich hatte ihnen nicht verraten in welchen Streifen es gehen sollte.

Abschließend muss ich gestehen, ich mag es zu gewinnen. Das gibt ein tolles Bauchgefühl und schafft gute Laune.


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Ein neuer Doktor (Who) ist in der Stadt.

Wie unlängst bekannt sein dürfte, schätze ich die britische BBC, besonders deren TV-Serie Doctor Who. Bevor Ende 2015 die 9. Staffel im britischen TV ausgestrahlt wird, habe ich mich mit der Veröffentlichung der aktuellen Folgen in deutscher Synchronisation beschäftigt. Die Kaufversion ist für mich stets ein Pflichtkauf. Selbstverständlich hätte ich, um aktueller zu wirken, gleich zur Ausstrahlung einen Artikel schreiben können. Dem Internet sei Dank, kann man als getreuer Anhänger die Ausstrahlung über die BBC-Homepage verfolgen. Dennoch liegt mir dessen deutsche Synchro sehr am Herzen. Ich gehöre zu den Menschen, dessen englisches Sprachverständnis nicht für Wortwitz und Slang ausreicht, (und dies auch zugeben). Natürlich bietet auch die deutsche Box den Originalton, umschalten ist somit möglich.

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IMG_20141222_103923Ein neuer Doktor ist in der Stadt. Seit einigen Wochen liegt die neue Staffel der britischen SciFi Serie in den deutschen Verkaufsregalen. Es ist also an der Zeit, einen „gründlichen“ Blick auf die 12 Folgen der 8. Staffel zu werfen. Diese warten, wie unlängst bekannt sein dürfte, mit einem neuen Darsteller auf. Peter Capaldi schlüpft in die Schuhe des zeitreisenden Wunderonkels von Galyfrey. Nach dem Abschied von Matt Smith, kündigen sich große Veränderungen an.

wpid-img_20150513_152219.jpgDie Folgen –

(aus dem Jahre 2014) bieten durchweg gute und abwechselungsreiche Unterhaltung. Ohne Wenn und Aber, in ca. 653 Min. gibt es Unheimliches, Lustiges, Spaciges, Liebenswertes, Schrulliges, Spannendes und auch einen roten Faden, der in einer Doppelfolge endet. Alte Bekannte aber auch neue und sehr vielversprechende Feinde betreten die Bühne. Wieder einmal fasse ich mir an den Kopf und sage … warum ist das vorher nie jemandem eingefallen. Die Knochenlosen sind in meinen Augen Anwärter auf den Thron der Top-Gegner.

Löcher werden gefüllt und Brücken gebaut. Der Zuschauer erfährt, warum der Zeitwanderer eine Bombe im 50-Jahre-Special ausgerechnet in einer Hütte zündet. Ich mag es, wenn Dinge plötzlich Sinn machen und nachträglich für einen Aha-Effekt sorgen.

Der Doctor –

bzw. dessen Rolle wird nun von einem neuen Schauspieler übernommen. Nache dem obligatorischen Tode und der Regeneration als neue Persönlichkeit ist alles neu, anders und nicht austauschbar durch die vorherigen Darsteller. Capaldi hat bewiesen das es möglich ist. Nr. 13 geht Probleme komplett anders an. Er wählt logisch-, pragmatische Wege, ihm fehlt jegliche Leichtfüssigkeit und gefühlsbetontes Verhalten. So erscheint er sehr viel schroffer, düsterer und unsymphatischer. Anfangs ein großer Kontrast zu den Vorjahren. Zuschauer und Companion fühlen sich wie vor den Kopf geschlagen. Erst mit der Zeit läßt sich wieder eine Beziehung zu der Figur des Doktors aufbauen. Dennoch bleibt er distanziert und unnahbar, fremder als in allen anderen Staffeln zuvor.

Die Einführungsepisode (Tief Durchatmen) erfolgt gemäß der Tradition total verwirrt und verdreht. Doch schnell findet der neue Doc seinen Kurs. Optisch (Kleidung) an ältere Doktoren angelehnt, verzichtete diese Inkarnation auf Spielzeuge (Hut, Schal, Schirm, Face …). Selbst der Schraubendreher kommt viel seltener zum Einsatz.

Zusatzmaterial –

Zum ersten Mal bin ich von einer Bonus-Disc begeistert. Zu jeder Folge gibt es ein (obligatorisches) aber verdammt gut gemachtes Macking Of. Dazu Drehs vom Set, der World-Tour und anderen Ereignissen. Im Interview erfahren wir mehr über Peter Capaldi und sein Verhältnis zur Person des Doktors. Diese Zugaben wirken locker und nicht so gestellt, wie bei manch anderen Serien.

Web-Episoden sind beileibe keine Besonderheit mehr. Hier entscheidet die Qualität und diese ist bei DW stimmig.

Mein absoluter Bonus-Favorit: THE FIVE(ISH) DOCTORS. Ein Kurzfilm, der die Generationen verbindet. Wir bekommen eine Menge Schauspieler, Drehorte, die Ausstellung und andere Insider vorgesetzt. Nebenher stellt das Ende dieses Streifens das komplette 50-Jahre Special auf den Kopf. Für jeden Fan der neuen und besonders auch der alten Darsteller, (m)ein absoluter Geheimtipp.

Auch das Making Of zur Weihnachtsfolge ist eine Wonne. Wir erfahren z. B. ein wenig mehr über Strax, den Weihnachtsmann und … ach schaut doch selbst.

X-MAS Special –

Nachdem in der Box zu Staffel 7 sämtliche Specials (50. Jubiläum, Weihnachten) fehlten, schwante mir Übles. Doch beim Auspacken wurde ich positiv überrascht. Die X-Mas Sonderfolge ist dieses Mal wieder enthalten. „Hereingeschneit (Disc 6) ist ein Fall für sich und in meinen Augen kein passender Stoff für eine Weihnachtsfolge. Sehr düster, sehr böse und extrem bedrohlich werden hier Invasoren dargestellt. Wahrlich eine Albtraumfolge, allerdings bin für Nick Frost als Weihnachtsmann dankbar. Als Partner von Simon Pegg (Shawn of the Dead, Hot Fuzz …) bekannt, hat er wieder einmal bewiesen, dass er ein spitzenmäßiger Schauspieler ist. Er gibt seiner Rolle pepp, Power und Temperament, ohne den Mann im roten Mantel und Schlitten lächerlich wirken zu lassen.

Bild und Ton –

Die deutsche Synchro Capaldis bleibt hinter dem Original zurück und nimmt dem Doctor einen Hauch seiner schroffen Art. Damit muss der Fan leben oder auf die englische Tonspur wechseln. Der Sound ist aber in beiden Sprachen hervorragend (Dolby D 5.1) umgesetzt. Untertitel sind zu allen Materialien vorhanden. Außerdem besitzen einige Folgen optionale Produktionskommentare. Die HD-Bildqualität in 16:9 ist vorbildlich und beweist das TV Produktionen ebenfalls hohe Standards setzen können.

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Fazit –

Steven Moffat und sein Team schaffen es tatsächlich, der Serie eine neue Richtung und neue Impulse zu geben. Düster und schicksalsschwanger birgt diese Season Neues aber auch Vertrautes. Die richtige Mischung aus Überraschung, Unzufriedenheit und einer letztendlichen Versöhnung. Nebenher schüren sich die Erwartungen auf neue Abenteuer des durch Selbstzweifel getriebenen Doktors.


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Goodbye Mr. Spock

Am 27.02.2015 begab sich Schauspieler Leonard Nimoy auf den Weg zu neuen Horizonten. Doch diesmal ist es eine Reise ganz anderer Art. Weder Shuttel noch Warpantrieb befördern den weltweit bekannten Darsteller auf neue Abenteuer des Raumschiff Enterprise. Nimoy hat seine letzte Reise angetreten. Seine Enkelin informierte via Twitter die Öffentlichkeit vom  Tode des Leinwandhelden.

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Ein Schauspieler, den die meisten Menschen unter einem anderen Namen kennen. Dem die enorme Identifikation mit der Rolle des Mr. Spock, durch das Publikum, scheinbar zum Verhängnis werden sollte. Denn Angebote für neue Rollen blieben nach dem Ende der TV-Serie über Jahre aus. 1975 erschien ein Buch, das den spitzohrigen Vulkanier wie einen Fluch darstellte, den er nicht mehr los wurde. 

Erst 1995 offenbarte Leonard Nimoy in seinem Buch (I am Spock) seinen Sinneswandel. Letztendlich hatten ihm die Kinofilme der Originalbesatzung, Auftritte in Star Trek Ablegerserien und als Zeitreisender Spock in den neu aufgelegten Kinostreifen zu Erfolg und Wohlstand verholfen. Nicht zu vergessen, die zahllosen Convention, in denen er vor Fans agierte und z. B. von den Dreharbeiten berichtete.

Auch wenn er sein Leben lang auf diese Rolle reduziert wurde, sie darf wahrlich als Meilenstein der Filmgeschichte bezeichnet werden. Letztendlich bewies er selbst in Musikvideos und TV Spots, dass er sich auch selbst parodieren kann.

Nimoys folgen über 1 Million Menschen auf Twitter, weltweit ist unendlich vielen Menschen der Vulkaniergruß vertraut, von den spacigen Abenteuern ganz zu schweigen. Mit seinem Gesicht verbinden Personen allen Alters, Nationalität, Hautfarbe und Religion logisches und ehrenhaftes Verhalten. Das Alien vom Vulkan war mehr als nur eine Rolle, für ihn und auch für uns.

Okay, okay … eigentlich wollte ich keine große Story aus diesem traurigen Anlass basteln.

Dieser Mann hat geschafft, wovon viele reden. Er hat Generationen inspiriert, hat Werte hochgehalten und vermittelt. Er gab dem, was er darstellte Leben und Authentizität. In meinen Augen ein Schauspieler, wie es sie heute kaum noch gibt. Vielleicht betrachtet er uns nun von einer höheren Warte aus. Ich möchte ihm nur noch eines mitteilen:

„Sie haben mein Leben berührt und meinen Lebensweg beeinflusst Mr. Nimoy. Ich wünsche ihnen auf der nun angetretenen Reise alles Gute.“

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GOODBYE MR. SPOCK


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Doctor Who – Ein Abenteuer in Raum und Zeit

Heute stelle ich euch einen Film vor. Nach dem Durcheinander der letzten Woche hat mir dieser Streifen geholfen, auf andere Gedanken zu kommen.Titel und Thema (Doctor Who) lassen an Strahlenkanonen und Raumschiffe denken. Aber weit verfehlt, ist dieser Streifen eine Mischung aus diversen Filmgenre. Doch lest selbst.

EIN ABENTEUER IN RAUM UND ZEIT

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Meine Rezension zu diesem Film schaut folgendermaßen aus:

Ein Abenteuer in Raum und Zeit (86 min.)
Der Titel lässt vermuten, dass es sich um einen SciFi Film mit Raumschiffen und Zeitsprüngen handelt. Vielmehr ist es die Geschichte, welchen steinigen Pfad die BBC TV-Serie: Doctor Who zu Anfang beschritt. Ein Spielfilm der die übermittelten Geschehnisse aus Cast, Regie und Produktion aufarbeitet. Und der sich die Zeit nimmt, das Seelenleben der Figuren zu berücksichtigen. Hervorragend wurde der Charme der 60’er Jahre eingefangen. Der Aufstieg der berühmten TV Serie und des Schauspielers William Hartnell, hervorragend gespielt von David Bradley, sind Kern der Geschehnisse. Den WHOVIAN erwartet ein mit Insiderinformationen gespickter Kultstreifen. Der Doctor Who unerfahrene Zuschauer bekommt einen Film mit Tiefe, unvorhersehbaren Wendungen und BBC Zeitgeschichte geboten. Ängste, Höhen und Tiefen wirken stets glaubhaft und bedienen das Publikum. Eine Geschichte die das Leben schrieb und die sich darum auch nicht an die üblichen Klischees heftet.

Bonusmaterial (25 min.)
Das Bonusmaterial kann sich ebenfalls sehen lassen. Neben Interview und einem Bericht von den Dreharbeiten, bereichern nachgestellte Szenen der Originaldreharbeiten das Menü. Hier hätte ich mir zum direkten Vergleich die alten Originalaufnahmen gewünscht. Auch mit deleted Scenes kann die BluRay aufwarten. Also ein gut gemischter Nachtisch zum Hauptfilm. Und mit 25 Minuten weder zu lang noch zu kurz.

Fazit: Eine wunderbare TV-Produktion. Deren Stärke, das Phänomen Doctor Who, gleichzeitig deren grösste Schwäche ist. Wer auf unkonventionelle Filme mit Herz steht, ist hier bestens bedient.

Wer Doctor Who noch nicht kennt, wer Geschichten liebt, die das Leben schrieb und sich dabei für ein wenig Zeitgeschichte begeistern kann, ist hier richtig aufgehoben. Drama, Doku und liebenswerte Geschichte um den ersten Schauspieler der grössten und am längsten laufende TV (und SciFi) Serie der Welt.


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X-MEN

Oh, da ist ein Bericht der dringen raus muss. Obwohl ich schrieb, dass es erst in der nächsten Woche weitergehen soll, jetzt schon mal ein Kinobeitrag. Viel Spaß.

X-MEN

Vor einigen Wochen (27.05) besuchte ich das örtliche Kino. Leider komme ich erst heute dazu, zu berichten. Trotzdem möchte ich euch meinen Senf nicht vorenthalten. Dann auf ins Abenteuer, denn…


ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT.


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Mit einigen Freunden im Schlepptau wurden die Kinokarten gelöst. Unsere Tickets für die Zeitreise im Marvel-Universum waren nicht günstig. Überlängen- & 3D Zuschlag ließen den Preis sehr üppig ausfallen. Dennoch, mit Spannung habe ich diese Fortsetzung erwartet. Unlängst outete ich mich als Kenner der XMEN Comics, Zeichentrick, Anime und Actionfiguren. In den vergangenen Jahrzehnten verfolgte ich die mehr oder minder nahe am Original angelegten Verfilmungen.

Die bisherigen Unterschiede zwischen Comics und Verfilmungen (Kostüme, Ausstattung aber auch Handlung) mögen bislang für penible Fans ärgerlich gewesen sein. Sie werden mit diesem 5. TEIL allerdings erklärt und was mir noch wichtiger erscheint, sie werden durch einen gekonnten Seitenkniff ausgebügelt. Doch der Reihe nach, ich greife vor.



Vorweg hatte ich mich allen Informationen, Rezensionen und Trailern zum Film erfolgreich entzogen. Ich wollte mich unvoreingenommen in den Kinosessel kuscheln und überraschen lassen. Gespannt, von Vorfreude und dem Unbekannten ging das Licht aus. Ich wurde endlich mal wieder positiv überrascht.

Wer sich den Film noch anschauen will und nichts über die Handlung erfahren möchte, der möge den bläulichen Spoilerbereich überspringen.

Achtung: SPOILER ON ————————————————————–

DIE HANDLUNG

Ein wenig in der Zukunft. Die Welt, wie wir sie kennen … irgendetwas ist schief gelaufen. Wir erfahren, dass die Ereignisse seit dem Jahre 1973 nicht mehr so verlaufen, wie es besser gewesen wäre. (Und wie wir die Realität heute kennen).

#1 – Die Zukunft

Der Filmanfang hat mich merklich erschreckt. Patrick Stewart wirkt einfach schlapp, bleich und seeeehr alt. Dieser Schauspieler tut der Rolle nicht gut. Und nur sein Name hat ihm diesen Job verschafft, grummelte ich mir in den Bart. Doch weit gefehlt. Schnell wurde mir klar: Alle Mutanten sind aufgerieben, abgehetzt und fertig. Der tägliche Kampf ums Überleben hat selbst die einst verfeindeten Führer Magneto und Professor X vereint. Und die Protagonisten sind mit Absicht so „fertig“ gestaltet. Dies bewies mir, dass dies sehr glaubhaft gelungen ist.

Woverine wird via Raumzeit-Dings Bums- StrahlenZisch und Mutantenkraft in das Jahr 1973 zurück gespült. Um dies den ganzen Film über dramatisch zu halten, muss stetig Mutantenkraft abgestrahlt werden. Während einer nach dem anderen Mutanten gegen die Sentinals erfolglos antritt.

#2 – Die Vergangenheit

Logan muss verhindern das Raven alias Mystic den Konstruktor der Roboter tötet. Dazu nimmt er Kontakt zum jungen Charles Xavier (1973) auf. Es gilt erst mal den jungen M. Lehnsherr (Magneto) aus einem Gefängnis zu befreien. Denn nur mit ihm zusammen kann Xavier Raven aufhalten.

Im Durcheinander tritt noch eine dritte Partei auf den Plan. Noch mehr Mutanten erschweren Logans Auftrag. Und selbst als Mystic aufgehalten werden kann meint es das Schicksal nicht gut mit der Zukunft. Immer wieder ändert sich die Zukunft zum Negativen hin. Ein recht interessantes und nicht immer vorausschaubares Intrigenspiel zwischen allen Mutanten beginnt.

In letzter Sekunde (wen wundert das noch), erweist sich Raven als das, was sie immer war. Als verängstigtes aber mutiges Mädchen, das den Willen hat etwas zu verändern. Sie rettet durch wahren Heldenmut den US Presi und schlägt somit eine Brücke für ein Verständnis.

#3 – alternative Gegenwart

Wuschhhh … Logan steht in der Mutantenschule. Und Patrick Steward ist endlich wieder straff und die Mutanten gerettet.

Achtung: SPOILER OFF ————————————————————-

–TRAILER–

POSITIVES

Der Film besitzt viele Highlights! Ein Passender Spagat zwischen Humor, Ernsthaftigkeit und Mutantenkräften ist gelungen. Der Film verkommt nicht zu Effekte-Schlacht. Diese sind genau richtig portioniert. Besonders die Beweggründe aller Mutanten und Personen bleiben nachvollziehbar. Außerdem führt uns dieser Film eines besser vor Augen, als alle anderen Teile. Niemand ist wirklich böse, es gibt kein Schwarz/Weiss in der Welt.

Gespickt mit Insidern ala Quicksilver, Stryker und unzählige andere Kleinigkeiten bekommen Comicleser eine Extraportion Fun. Auch erfährt der Zuschauer, was mit einigen Charakteren aus den Teilen zuvor geschehen ist.

Dieser Film schlägt einen Bogen und bildet eine Verbindung zu allen anderen 4 X-MEN Teilen. Auch die Mitarbeit der Schauspieler liefert ihr übrigens. So sehen wir nicht nur Sir Ian McKellen in seiner Rolle wieder. Auch Michael Fassbender (junger Magneto), Hale Berry (Storm) und das junge Beast (Nicholas Hoult) und viele andere glänzen wieder. Als dickes Sahnehäubchen oben auf tritt (Peter Dinklage) als Robotodesigner Bolivar Trask in Erscheinung. Und dürfte den Zuschauern auch als Tyrion Lannister (Zwerg) aus Games of Thrones bekannt sein.

NEGATIVES

Natürlich gibt es auch ein paar Minuspunkte zu vergeben. Das Filmgeschehen ist nicht mit der Comicvorlage konform. Das kann sauer aufstoßen ist für mich aber nur ein Haar in der Suppe. Dennoch kann ich verstehen, dass einige Fans in diesem Punkt keinen Spaß verstehen. Dieser Film erzählt eine ganz eigene Geschichte. Außerdem gibt es wieder einige Logiklöcher. Diese werden aber wie selbstverständlich überspielt, und gehen in der recht flotten Handlung unter.



FAZIT

Der Film macht einfach Spaß, behält dabei Köpfchen. Nebst Superkräften und Action bedient man sich nachvollziehbaren Schicksalen. Ein Film, den ich mir sicherlich noch einige Male ansehen werde, soviel ist sicher.

 

 

 

 

 

 

 

 


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BANK JOB

Nein, ich habe nicht den Job gewechselt und verdiene meinen Lebensunterhalt in einem Geldinstitut. Es ist wieder mal Zeit für einen kleinen Filmtipp. Nicht neu (aus 2008) aber eine absolute Empfehlung. Dessen Rahmenhandlung aus dem Jahre 1971 stammt.

BANK JOB

 

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Ja, das Bild steht absichtlich auf dem Kopf

Jason Statham dürfte vielen bereits aus Kinohits wie Crank und Transporter ( je div. Teile) bekannt sein. In diesem Film stellt er wieder einmal alles auf den Kopf.*

Ich erspare uns mal die Auflistung, wer wo Regie geführt und welche Schauspieler sonst wo brillieren konnten. Und wechsele direkt zur Beschreibung bzw. Besprechung.

– Und gleich vorweg, nein dieser Film lebt nicht allein von Jason Statham –

Drehen wir die Uhren einmal in das Jahr 1971 zurück! Fertig, na dann los:

Londo, der abgehalterte Autoverkäufer Terry (J.Statham) beteiligt sich mehr oder minder freiwillig an einem wahnwitzigen Projekt. Martine kann ihn für den sorgsam geplanten Einbruch in die Lloyds Bank gewinnen. Ein Team von Einbruchsspezialisten lässt anfangs den Verdacht aufkommen, hier handelt es sich nur um einen neuen Aufguss von Ocean’s Eleven. Aber weit gefehlt, hier geht mehr und steht einiges Kopf.

Schon binnen kurzer Zeit ist der Coup gelungen und sämtliche Schließfächer im unterirdischen Bunker in der Baker Street aufgebrochen. Die Zeit drängt, kaum Gelegenheit um die Kostbarkeiten zu sichten. Doch nebst Geld und Geschmeide fallen den Einsteigern noch einige Unterlagen in die Hände. Akten und Fotos, welche die Lage erheblich komplizieren. Das Aufteilen der Beute wird zum geringsten Problem.

In einem rasanten Katz und Maus-Spiel tauchen bald neue Statisten auf. Schließlich schlummerte so manches unbequeme Geheimnis in unfreiwillig geöffneten Schließfächern. Die Jagdt auf Terry und seine Kumpel ist eröffnet. Bank und Polizei sind da noch die angenehmsten Zeitgenossen, Geheimdienst, Königshaus und Gangster fahren ganz andere Kalieber auf.

Als Vorlage für diesen Film diente der legendäre Bankraub von 1971. Natürlich um einige, brisante Zusätze angereichert. Roger Donaldson (Regie) liefert mit diesem Streifen etwas Handfestes ab. Die Zuschauer erwartet mehr als nur stetige Ballereien und Explosionen. Eine packende Story mit Verwicklungen, Verrat, Spionage, Komplotte im Mix mit sympathischen Charakteren und witziger Action. Dazu ein Ambiente, jene die 1971 erlebt haben werden sich zurückversetzt fühlen.

FAZIT:

Ich möchte nicht zu viele Einzelheiten verraten. Denn der Reiz dieses Filmes liegt zu 33,3% in der Handlung. Etwas, dass dieser Tage nur noch wenig Filme vorweisen können. Weitere 33,3% tragen weitere Akteure wie Saffron Burrows, Daniel Mays, Stephen Campbell Moore James Faulkner bei. Oben auf eine ordentliche Portion (33,3%) brenzliger Situationen und Action. Also absolut knackige, spannende und sehenswerte 107 Minuten aus dem Jahre 2008.


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7. Hausbesuch des Doctors (Who)

Ab sofort werden wieder Hausbesuche gemacht.

7. Hausbesuch des Doctors

Deutschland holt nicht nur regelmäßig im Fußball auf. Auch in Punkto Zeitreise haben wir ordentlich zugelegt. Mit der aktuellen 7. Staffel sind wir nun international gleich oben auf. Die komplette Serie (Neustart 2005) liegt nun in deutscher Version vor.

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Über den Dealer eures Vertrauens bezogen, werdet ihr sicherlich eine Menge Spaß haben. Nebst einem außerordentlich guten Bild liefert der Datenträger auch satten Sound. Wem die deutsche Synchronisation nicht zusagt, hat (wie gewohnt) die Wahl zwischen verschiedenen Tonspuren.

Keineswegs selbstverständlich ist das umfangreiche Bonusmaterial. Enthalten sind auch sämtliche Web-Episoden, die zwischen den Sendungen spielen und zusätzliche Infos zur jeweiligen TV-Folge bieten. Auch die zwei Weihnachtszeit-Specials, die in den zwei Jahren der Staffel 7 an den Start gingen, sind mit enthalten.

Da wären dann noch die Folgen selbst. Ich finde das sich diese Staffel noch einmal steigern konnte. Kaum zu glauben, nach der hervorragenden 6. Staffel konnte die BBC teilweise nochmals zulegen.
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Dass ich Fan dieser Serie bin, ist hinlänglich bekannt. Da freut es mich besonders, einen neuen Zuschauer infiziert zu haben. Ein alter Freund aus Wolfsburg ist meinem Ratschlag gefolgt. Und hat sich in die Zeitreise-Abenteuer verliebt. Möge auch er den Virus weitertragen.

 

 

 


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Retro TV (3) – Silas

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Heute folgt Teil drei der Rubrik Retro. Ich möchte eine Perle aus den 80’ern vorstellen. Patrick Bach in seiner ersten Rolle, die ihn gleichsam berühmt machte. In der damaligen Tradition einer aufwendigen Weihnachtsserie präsentierte das ZDF am 25.12.1981 …

SILAS

Die Handlung kurz erzählt:silas

Irgendwann im 19. Jahrhundert, der Waisenjunge Silas (Patrick Bach) reißt aus dem Wanderzirkus aus, als ihn Philipp (Dieter Krebs) zwingt das Säbelschlucken zu erlernen. Fortan auf der Flucht vor dem Zirkusvolk und getrieben von der Hoffnung, seine wahren Eltern zu finden, beginnt eine Odyssee. Auf dessen Stationen Silas schnell erkennt, dass jeder nur auf seinen eigenen Vorteil verfolgt. Selbst eine ehrlich gewonnene Wette wird ihm als Diebstahl ausgelegt.

Dem Geheimnis seiner Herkunft folgend, stößt er auf immer neue Spuren. In dem Kuhhirten „Bein-Godick“ (Lucki Molocher) findet Silas einen Freund. Zusammen beobachten sie wie die Pferdekrähe, ein kleines Mädchen entführt, dem niemand helfen will. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg in die Stadt, dort lernen die Kinder eine neue Art von Überlebenskampf kennen. Bedacht das Rätsel seiner eigenen Herkunft zu lösen, steht Silas dennoch den Schwachen und Freunden bei.

„Grünspan und Entendreck“

Die Figuren

Silas –
wurde als Säugling geraubt.
Philipp –
bösartiger Zirkusartist, der Silas zum Schwertschlucken zwingen will.
Bein-Godick –
behinderter Junge, in dem Silas einen echten Freund findet.
Die Pferdekrähe –
sie stiehlt und verkauft Kinder.
Der Otterjäger –
ein aufrichtiger Mann, der in Silas einen ehrlichen Jungen erkennt.

Berühmt durch das Zitat: „Grünspan und Entendreck“ entführt diese Serie in eine Zeit, in der Kinder keine Kinder sein durften. Dunkel, ernst und dennoch mitreißend, präsentierte das ZDF (TV60Film) im Dezember 1981 diese unglaublich dichte und authentische Weihnachts-Serie. Welche komplett durch einen brillanten Patrick Bach getragen wird und auch in Nebenrollen absolut überzeugen kann.

Zeitlos umgesetzt kann diese Produktion Kinder und Erwachsene gleichermaßen bannen. Verleiht Werten wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit und Zusammenhalt einen ganz besonderen Anstrich. Denn Habgier, Verrat und Schlechtigkeit stehen jedem Stück Glück gegenüber. Versteht es so gekonnt die Werte des Lebens ungeschönt zu vermitteln.

Besetzt mit deutschen Stars der 80’er Jahren, ist diese Serie ein Ausflug in eine ungemütliche Epoche. Man erfreut sich der Sicherheit des trauten Heims. Mag das abenteuerliche Leben Silas auch noch so locken, tauschen wird sicherlich niemand wollen.

Sonstiges

  • Die Vorlage für diese Produktion lieferte die dänische Schriftstellerin Cecil Bødker 1967. (Originaltitel: Silas og den sorte hoppe)
  • 6 Folgen von je 45 Minuten.
  • Die Musik steuerte Christian Bruhn bei, welcher schon den Soundtrack zu Captain Future (und vielen weiteren ZDF Produktionen) lieferte.

Kurioses

  • Der bis dahin unbekannte Patrick Bach erlangte durch diese Serie einen unglaublichen Bekanntheitsgrad. Er war so beliebt, dass er in vielen weiteren ZDF Vorweihnachtsproduktionen mitspielte. (Jack Holborn, Anna, Laura und Luis).
  • Patrick Bach synchronisierte in allen drei Herr der Ringe Filmen Sean Astin, Frodos Begleiter Samweis Gamdschie.
  • 1982 erhielt Patrick Bach im Alter von 14 Jahren den BAMBI-Fernsehpreis für seine Leistungen in Silas.

Fazit

Eine äußerst ernste Geschichte, geprägt von Wagemut und Freundschaft. Nie schwülstig überzeugt durch immer neue, unvorhersehbare Wandlungen. Liebenswerte wie auch verdorbene Charaktere sorgen dafür, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Sechs packende Folgen (4,5 Std.), genau richtig für einen kleinen Serien-Marathon.


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50 Jahre Doctor Who

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Der 23.11.2013 ist der Tag des Doctors.

Am 23.11.63 wurde die erste Folge Doctor Who ausgestrahlt. Mit einem Special soll zu den Anfängen zurückgekehrt werden. 50 Jahre Doctor Who, ein BBC TV-Ereignis das es gebürtig zu feiern gilt.

KINOFINDER LINK – EIN KINO IN DEINER NÄHE

Parallel zur TV-Ausstrahlung wird das Jubiläums Special am 23. November weltweit simultan in ausgesuchten Kinosälen in 2D und 3D gezeigt.

Der Tag des Doctors … in Deutschland.
  • In Deutschland übernimmt am 23.11. der Pay-TV Sender FOX die Ausstrahlung. Zuschauer aus über 75 Ländern erhalten erstmals die Möglichkeit, live an der Ausstrahlung teilzunehmen.
  • FOX präsentiert die Jubiläums-Episode als Höhepunkt des DOCTOR WHO – 50 JAHRE SPECIALS zur Weltpremiere zeitgleich. Den exakten Sendetermin gibt die BBC am 13. November bekannt.

Produzent Steven Moffat zur Jubiläums-Episode: „Der Doktor war schon immer ein Zeitreisender – jetzt reist er durch die Zeitzonen. Der 23. November wird kein Tag sein, an dem die Bösewichter die Erde erobern, es wird der Tag des Doktors sein.“

Zum Inhalt

(Achtung Spoiler):

  • Der elfte Doktor (Matt Smith) verkündet: „Nun ist die Zeit gekommen, vergangenen Entscheidungen im Namen des Doktors ins Auge zu blicken. Unsere Zukunft hängt von einem einzigen Moment an einem unmöglichen Tag ab. Der Tag, vor dem ich mein Leben lang davongelaufen bin. Der Tag des Doktors!“
  • Mittlerweile ist bekannt, dass mehrere Inkarnationen des Doctors in Erscheinung treten werden.
  • Gesichert ist die Information, dass sich nebst der 11. Inkarnation auch der 10. Doctor David (Tennant) einfinden wird.
  • William Hartnell, der erste Doctor soll zurückkehren. Angeblich wurde ein Doubel verpflichtet.
  • Auch Susan, die Nichte des ersten Doctors soll eine Rolle spielen.
  • Nachdem UNIT (wie von Fans gewünscht) weitaus mehr in den Mittelpunkt gerückt war, soll es nun angeblich eine entscheidende Information zu Torchwood geben. Ob es sich dabei um die verschollene Gruppierung oder einen Appetizer zur nächsten Staffel handelt, ist unklar.
  • John Hurt soll eine ganz besondere Inkarnation spielen.
  • Laut Trailer könnten auch die Doctoren drei und vier in Erscheinung treten. Hinter vorgehaltener Hand munkelt man, das ALLE Inkarnationen einen mehr oder minder langen Kurzauftritt erhalten sollen. So käme man auch einer alten Tradition nach.
  • Christopher Eccleston hatte (s)ein Mitwirken an den Dreharbeiten zum 50. Jubiläum im Vorfeld angeblich abgelehnt.
  • Die Handlung des Special soll sich angeblich auf den Zeitkrieg zwischen Timelords & Daleks ausdehnen. Vermutungen sprechen von der Auflösung des Gordischen Knotens, der über dem Zeitgefängnis der einstmals so stolzen Rasse steht.

Natürlich sind alle Punkte aus der Gerüchteküche ohne jegliches Gewähr zu verstehen.

Die Uhren drehen sich, die Zeit rennt, nur noch kurze Zeit, bis der Doctor wieder in Erscheinung tritt. Angeblich fantastischer, gigantischer und spannender als jemals zuvor. Ich hoffe, dass man uns nicht nur heiße Abgase der TARDIS um die Nase bläst. Bislang waren die Specials kein absoluter Garant für umwerfende Abenteuer. Einige dieser Filme kamen nicht über die Qualität einer mittelmäßigen Folge hinaus. Auch Moffat ist für seine wirren Handlungsstränge und urplötzlich eigentümlichen wirkenden Auflösungen bekannt. Hoffen wir das Beste. Der Tag des Doctors steht kurz bevor.

Euer Uwe

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