UweImortBlog


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Mein Kaffee-Projekt … verstorben!

Die Überschrift bringt es auf den Punkt. Aus der Traum von der eigenen Bohnenernte. (So begann mein Kaffeetraum). Trotz Liebe, Pflege und dem sonnigsten Plätzchen in der gesamten Wohnung kam es zur …

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Ich stelle fest, das Ruhrgebiet ist kein geeignetes Anbaugebiet für Kaffee Arabica. Selbst die pralle aber späte Septembersonne konnte das Projekt nicht retten. Die strahlende Hitzewelle kam für die kleinen Böhnchen scheinbar zu spät.

Zwischenzeitig hatte ich mich schon ein wenig über Bohnenröstgeräte für den Heimgebrauch informiert. Sicherlich, ein wenig verfrüht. Aber es interessierte mich, was der deutsche Kaffeebauer anlegen muss. Von ganz besonderem Interesse war auch die Qualität bzw. die der fertig gerösteten Bohnen.

Mein Kaffee-Projekt … verstorben!

Einen weiteren Versuch möchte ich nicht angehen und belasse es dabei. Kaffee gibt es auch weiterhin aus dem Supermarkt.


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Mein Kaffee-Projekt

Jeder kennt sie, Freunde, die auf der Suche nach dem nächsten Koffeinkick zu schier allem fähig sind. Einige tauchen früh am Morgen auf. Ich denke da an einen gewissen Christian, dieser erfreute mich vor Monaten um 05:00 AM mit seinem Frühstücksbesuch. Andere bimmeln kurz vor Mitternacht auf eine Tasse vorbei, natürlich rein zufällig in der Nähe. Sind dies Zufälle oder handelt es sich um globale Verschwörungen, zwecks Reduzierung meiner Kaffeebestände?

Eine Bekannte aus Neustadt hat letzte Woche eine neue Dimension von Kaffeeabhängigkeit eingeläutet. Nach der Ermordung der eigenen Kaffeeplantage durch ihren (un)grünen Daumen, brütete sie anscheinend einen besonders perfiden Plan aus. Sie legte mir einen Jutebeutel mit der Grundausstattung für eine eigene Bohnenzucht in die Hände. In meinem geheimen heimischen Labor Wohnzimmer soll neues Leben entstehen. Sicherlich vermutet sie bereits, dass ich beabsichtige, den Weltkaffeemarkt mit der „IMORT-ARABICA“ zu revolutionieren. Doch was sind ihre Pläne? Will sie mir an die Bohne der Bohnen?

Hmmm … klingt ein wenig reißerisch? In Ordnung, ich kalibriere meine Berichterstattung ein wenig herunter.

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Mit einer solchen Absicht liebäugelt sie bestimmt nicht. Denn bis mit einer ersten Bohnenernte zu rechnen ist, werden viele Jahre verstreichen. Wir beginnen zeitgleich mit unserer Kaffeeaufzucht, können uns somit auszutauschen und evtl. Tipps geben. Vielleicht züchtet es sich vereint erfolgreicher. Ein wenig Erfahrung mit Pflanzen kann ich vorweisen. Bereits 2013 konnte ich mit viel Sorgfalt  den Phönix aus der Asche locken. Vielleicht erinnert sich noch jemand?

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DAS KAFFEE-PROJEKT STARTET

Im Säcklein befand sich eine kleine Tüte mit 6 getrockneten Arabica Kaffeebohnen, ein Aufzuchttopf, gepresste Anzuchterde und eine Pflegeanleitung.

Mit der empfohlenen Wässerung der steinharten Rohbohnen fiel der Startschuss. Laut Anleitung 48 Std., an die ich mich gehalten habe. In dieser Zeit konnte sich auch die Presstablette mit Anzuchterde in einem weiteren Gefäß ordentlich vollsaugen. Nach zwei Tagen Swimmingpool landeten die feuchten Pillen im (nicht zu) feuchten Erdreich.

Nun heißt es warten und hoffen. Ich bin gespannt, ob sich ein Keimling regen wird. Die steinharten und verschrumpelten Bohnen machen trotz einweichender Planscheinlage nicht den Eindruck, als könne etwas Neues daraus entstehen. Fortsetzung folgt in Kürze.

 


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Treibhaus V

TREIBHAUS IV – Finale

SAMSUNGSeit dem umtopfen (21. Oktober) sind einige Tage verstrichen. Meine Sorge, die Pflanzen könnten dies zu dieser Jahreszeit nicht verkraften hat sich als unbegründet erwiesen. Alle Zöglinge sind quasi von allein prächtig herangewachsen. Lediglich alle drei Tage war ein wenig Wasserzufuhr nötig.

Ach ja, etwas Erdreich habe ich auch bis zum Topfrand aufgefüllt. Mein Basilikum hat es auf stattliche 15 cm gebracht. Eine erste Zupfernte hat mich vom Geschmack überzeugt. Da kann man sagen was man möchte, selbst aufgezogen mundet es (z.B. im Tomatensalat) doppelt so gut. Fast möchte ich behaupten, dass man ein wenig Herzblut herausschmecken kann.

Einfach lecker!

Damit möchte ich meine kleine Treibhaus-Serie beenden. In Kürze folgt noch eine kurze Weiterverarbeitungsinformation. Ich möchte ein gesundes Basilikum-Öl herstellen. Doch davon berichte ich in einem späteren Beitrag.

Stand der Dinge

Tag 65

Pflanzenhöhe 15 cm

Treibhaus Teil 01
Treibhaus Teil 02
Treibhaus Teil 03
Treibhaus Teil 04
Treibhaus Teil 05


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Treibhaus IV

TREIBHAUS IV

wpid-2013-08-20-09.50.52.jpgTeil vier meiner kleinen Treibhaus-Serie. Nachdem ich einige Wochen kaum etwas tun musste, stand nun der nächste Schritt in meiner kleinen Basilikumzucht an. Am vergangenen Wochenende habe ich umgetopft. Dazu benötigte ich aber erst einmal zusätzliche Erde. Da die vorhandene Erde aus dem Aufzuchttreibhaus nicht ausreichen würde. Außerdem schien mir neues, nährstoffreiches Erdreich ratsam.

wpid-2013-08-20-10.01.13.jpgIn meinen Vorräten befanden sich noch einige getrocknete Erd-Pellets. Mit ein wenig Wasser brachte ich die gepressten Erdstücke zum Quellen. Es war interessant diesen Vorgang zu verfolgen. Rasend schnell saugten die Pressstücke das Wasser auf und wuchsen auf ein Vielfaches. Ein feines aber durchlässiges Netz sorgte für Stabilität. So das ein zylinderförmiger Erdballen entstand. Genau mit den idealen Abmessungen für die kleinen Pflanztöpfchen, die ich für das Umtopfen besorgt hatte.

… die Guten ins Töpfchen!

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Jeder Mini-Blumentopf wurde mit einem der aufgequollenen Erdpelett gefüllt. Auf deren Oberseite hatte ich eine Vertiefung für das schon vorhandene Wurzelwerk hineingedrückt. In jeden Topf habe ich je zwei, der mittlerweile gut 5,5 cm hohen Zöglinge gesetzt. Nachdem alle Pflanzen verteilt waren, wurden die Behälter mit dem restlichen Erdreich aus dem Minitreibhaus aufgefüllt. Dies könnte man als Auszug aus dem Treibhaus umschreiben. Die Kleinen sind ausgezogen … die Guten ins Töpfchen. So weit, so gut.

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wpid-2013-08-20-10.03.07.jpgDas Wurzelwerk kann nun in das neue Erdreich hineinwachsen. Die Pflanzen selbst haben mehr Platz sich zu entfalten. Zu guter Letzt habe ich die Erde nochmals angefeuchtet und den kleinen Töpfen einen sonnigen Platz am Fenster spendiert. Dort werden die kleinen Zöglinge hoffentlich schnell wachsen. Ich denke das Umtopfen haben sie gut überstanden.

Wenn man leicht mit dem Finger über die Blätter reibt, kann man schon das wunderbare Basilikum-Aroma wahrnehmen. *schwärm*

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Fortsetzung folgt …

Stand der Dinge

Tag 30

Pflanzenhöhe 4,8 – 5,5 cm

Treibhaus Teil 01
Treibhaus Teil 02
Treibhaus Teil 03
Treibhaus Teil 04
Treibhaus Teil 05


Ein Kommentar

Treibhaus

Ich koche sehr gerne, dies mögen manche Leser schon bemerkt haben. Dabei sind die Zutaten das A und O, Gewürze spielen eine besonders wichtige Rolle. Mögen Fisch, Fleisch und Gemüse von noch so wertiger Qualität sein. Erst in Verbindung mit Gewürzen erreicht man eine geschmackliche Komposition, die Gaumen, Magen und Hirn zu verzaubern verstehen.

Viele Läden werben mit fertig gezogenen Gewürzpflanzen (Rosmarin, Melisse, Majoran, Basilikum usw.) im Blumentopf. Diese haben bei mir eine relative Lebenszeit. Mein aktueller Basilikum ist ca. 7 Monate alt, zeigt aber merkliche Spuren von Verholzung und die Blätter welken immer schneller. Mir kam die Idee zu einem …

TREIBHAUS

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Die chemische Geschmackskeule aus der Tüte verabscheue ich. Geschmacksverstärker und Co. mögen praktisch sein, doch sind sie meiner Meinung nach überflüssig und lassen auf Dauer den Geschmackssinn verkümmern. Seit Jahren macht man Glutamate und andere Zusatzstoffe für Allergien und Krankheiten verantwortlich. Sie sollen außerdem den PH-Wert des Körpers nachhaltig verändern. Auf diese Art von Gewürzen mag ich also sehr gern verzichten.

Unter Gewürzen verstehe ich Zutaten wie Zimt, Kümmel, Dill, Beifuß, Bohnenkraut, Majoran, Rosmarin, Anis und vieles mehr. So fern möglich greife ich auf frische Zutaten zurück. Knoblauch, Zwiebeln, Basilikum, Chili, Fenchel und Ingwer sind in den meisten Supermärkten frisch vorzufinden.

TREIBHAUS

Nun versuche ich mich selbst einmal an der Aufzucht von Basilikum. Vor einigen Wochen bin ich über ein Mini-Treibhaus Set (10 x 10 cm) gestolpert. Da meine Topfbasilikum den Eindruck erweckt, dass er nicht mehr lange in meiner Küche überleben wird, Zeit um für Nachschub zu sorgen.

Im Set enthalten:
Bodenschale
Anzuchterde
Basilikumsamen
 

Die Aussaat war ganz einfach, ich habe die trockene Erde (Kultursubstrat) zerbröselt und in die Schale gegeben. Die gleichmäßig verteilen Samen und die Erde dann ausreichend befeuchtet. Im Anschluss habe ich den transparenten Deckeln aufgesetzt. Die Samenkörner haben über Nacht gekeimt und in den folgenden zwei Tagen (siehe Foto) Keimlinge gebildet. Das Bild zeigt die Entwicklung am Tag zwei nach der Aussaat.

Über die nächsten Wochen werde ich berichten, wie es den Sprösslingen geht. Sollten es die Pflänzchen bis zur Endverarbeitung schaffen, so werde ich auch eine geschmackliche Zusammenfassung, im Vergleich zur gekauften Fertigpflanze abliefern. Doch bis dahin ist noch etwas Zeit.

Fortsetzung folgt …

Stand der Dinge

Tag 3

Pflanzenhöhe 0,2 cm

Treibhaus Teil 01
Treibhaus Teil 02
Treibhaus Teil 03
Treibhaus Teil 04
Treibhaus Teil 05