UweImortBlog


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Spiele mit Merkel um Millionen

IMPRESSION DER WOCHE

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Wo streicht unsere Kanzlerin die Milliarden für unser Land ein? Diese Lottofiliale regt meine Fantasie an. Hier spielt man jedenfalls mit Merkel um Millionen.

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Achtung Diebstahl

ACHTUNG DIEBSTAHL

Heute geht es mal nicht um ein lustiges Wortspiel. Am Samstag Nachmittag machte ich eine sehr unliebsame Erfahrung, ich wurde beklaut.

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Der Tag begann mit einem heftigen Kratzen im Halse, Husten, schnodderiger Nase und geschwollenen Augen. Auf der Arbeit warf ich das Handtuch. Die Bronchitis lag im Boxring klar nach Punkten vorn. Auch mein Chef sah wohl, dass ich die nächste Runde nicht durchstehen würde. Also nahm er mich nach zwei Stunden aus dem Ring.

Im selben Moment, in dem ich die Firma verließ, krachte ein heftiger Schauer vom Himmel. Das Haargel ran mir brennend ich die Augen. Mein faltenfreies Hemd klebte nach Sekunden wie eine schlabbrige Plastiktüte an mir und der Wind ließ meine Zähne klappern. „War ja klar“, ging es mir durch Mark und Bein. Es bedurfte einer (gefühlten 101 C°) heißen Dusche um mich wieder aufzuwärmen. Der Tag schien gelaufen, der Einladung zur Geburtstagsfeier ließ ich  sofort per Handy eine freundliche Absage zukommen. Danach gab es nur noch eines das mir wichtig war: mein Bett.

Fünf bis sechs Stunden später erwachte ich wieder. In eine Wolldecke eingemümmelt tapste ich in die Küche. Wo ich mit verdrehten Augen feststellen musste, dass sich in meinen Getränkevorräten nur noch ein paar Tüten H-Milch befanden. „Was auch sonst“, murmelte ich. Den ersten Durst stillte der kalte Fencheltee von Frühstück. Auch in meinem Kühlschrank zeugten rollende Strauchbüschel von gähnender Leere und ich könnte schwören, ich habe sogar einen heulenden Kojoten gehört. Die Woche hatte mir bislang noch keine Gelegenheit zu einem Einkauf gelassen. Ohne ein paar Not-Einkäufe würde ich am WE nicht auskommen.

Im Pkw vermittelten mir die verstopften Nasen-Nebenhöhlen den Eindruck, einen Motorradhelm zu tragen. Die Erkältung wechselte auf das nächsthöhere Level und an der nächsten Kreuzung wechselte der Blinker plötzlich den Herzrhythmus. Von einem gesunden KLICK-KLACK zu einem KLICKKLICKKLICKKLICK, jenseits der Grenze zur Lichtgeschwindigkeit. „War klar“, seufzte ich. Die Birne hatte sich wohl auch erkältet und nun verabschiedet.

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Am Konsumtempel angekommen, reihte ich mich mit dem Einkaufwagen in die Schlange vor dem Eingang. Das Fahrverhalten einiger Personen sorgte für erhitze Gemüter in der gesamten Aufstauung. Einige Leute schienen zu glauben, dass dort das Reißverschlussverfahren gilt. (Bis ganz zum Anfang der Schlange fahren und dort dann einordnen.) Mir war es schon egal, die Augen drückten und der Kopf brummte. „Jetzt nicht auch noch Streit“, dachte ich.

Im Trippel-Trappel Tempo ging es von den Süßigkeiten in Richtung Gemüse. Gedränge und ständig Auffahrunfälle mit dem Einkaufsvehikel, in dem langsam aber sicher Wasser, Brot, Champignons und ein Eis landeten. Mit großer Überzeugungskraft redete ich mir ein, letzteres wäre die ideale Heilunterstützung für meinen kratzigen Hals.

Da fiel mir meine offene Einkaufstasche ins Auge. Hatte ich diese nicht mit beiden Trageschlaufen an den Nippel vom ausklappbaren Kindersitz gehängt? Nun hing ein Tragegriff ausladend nach vorn, der Beutel weit geöffnet. Mein nächster Gedanke war: „Nicht auch das noch!“ Und tatsächlich, kein Inhalt im Beutel, von der portablen Bank keine Spur. Nachdem ich die Tasche umgestülpt und alle Einkäufe einmal von der Linken zur Rechten geräumt hatte, stand es fest.

ICH WURDE IM GEDRÄNGE ABGEZOGGT UND BEKLAUT!

wpid-diebstahl3.pngSchwer atmend packte ich das Eis zurück in die Truhe. Die restlichen Einkäufe landeten bei einer Mitarbeiterin. Die abenteuerlich Fahrt von der Käsetheke Richtung Ausgang erspare ich den Lesern/innen mal. Die informierte Kassiererin rief mir die Geschäftsführerin, bei der ich Name und Telefonnummer hinterließ. Hilfsbereit versprach man mir eine Rückmeldung, allerdings solle ich mir keine all zu großen Hoffnungen auf mein Bares machen. „Es ist gar kein Geld in der Börse“, konnte ich nur antworten und erntete von umherstehenden Kunden freundliche Worte der Anteilnahme. Kurz vor Ladenschluss beschloß ich auf jeden Fall zurückzukehren und den Mülleimer vor dem Eingang zu kontrollieren. Nicht das meine Papiere (Ausweis, Führerschein, Fahrzeugpapiere …) unbeabsichtigt in einer Müllpresse landeten.

Der herzrasende Blinker war mir mittlerweile scheißegal. Aber dann ließ mich die berüchtigte Bahnschranke in Recklinghausen Süd geschlagene 13 Minuten warten. „Danke auch hierfür!“, seufzte ich. Während der Wartezeit wurde ich mir eines starken Durstgefühls gewahr. Aber bei der Lösung dieses Problems geriet ich in eine Gedankenschleife, die mich zur augenblicklichen Situation zurückführte.

Endlich Daheim, Teewasser aufgesetzt, dann erst einmal die ec-Karte sperren, besser ist das! Noch bevor die Nummer der Hotline vor mir lag, dudelte mein Mobilknochen. „Was denn jetzt noch?“ Mittlerweile dröhnten meine Trommelfelle, jeder Perlentaucher hätte Hochachtung vor mir. Meine wehleidige Miene wurde dennoch schlagartig freundlicher. Wahrscheinlich hat sich sogar der Rest meines Körpers erschreckt, weil meine Lippen plötzlich lächelten.

„Ihr Portemonnaie wurde abgegeben“, klingelte es erfreulich in meinen Ohren. Die Anspannung des bisherigen Tages purzelte von meinen Schultern, wie die Last nach einem Speckstein-Großeinkauf. Während ich mir die Schuhe überstreife, klingelte es an der Haustüre. In meinem Hirn böllerte ich los: „Was, wer … ?“ Dem Gastgeber der Geburtstagsfeier hatte ich abgesagt aber den Kollegen, den ich mitnehmen wollte, hatte ich vergessen. Kurz entschlossen landete er zwecks seelischer Unterstützung auf dem Beifahrersitz. Denn es war immer noch unklar, ob Karten und Papiere sich noch in meiner Geldbörse befanden.

Glück im Unglück, sämtliche Karten und sogar das Kleingeld waren noch vorhanden. Dem Dieb schien an Hartgeld (1,83 € – Wechselgeld vom letzten Bäckereibesuch) wohl nicht gelegen. Ich bedankte mich mehrmals bei der Geschäftsführerin, die mir mein Kleinod übergab. Bastian, der Deutschland nur für wenige Tage einen Besuch abstattet, spendierte ich zur Feier des Tages Kaffee und Kuchen. Trotz betäubter Geschmacksknospen eine Wohltat.

So blöde es auch klingt: Der Tag hat dennoch positiv geendet. Es hätte auch ganz anders kommen können. Ich möchte nicht daran denken, welchen Aufwandt es bedeutet hätte, alle Papiere neu anzufordern. Oder welche Nerven mich eine missbrauchte ec-Karte gekostet hätte.

SONNTAG

Die Erkältung quält mich heute mehr denn je. Dennoch geht es mir innerlich besser. Abgesehen vom glimpflichen Ausgang der Einkaufgeschichte, sorgen einige Dinge für ein gutes Bauchgefühl. Mein Chef hat bemerkt, dass ich echt im Arxxx war und hat mich heimgeschickt. Meinem letzten Brötchengeber wäre dies schxxxegal gewesen. Die Hilfsbereitschaft der Mitarbeiter im Supermarkt, die auch ganz anders gekonnt hätten. Auch der nette Zuspruch der Kunden in meinem Missgeschick hat geholfen. Dann noch mein Kumpel, der seit Jahren im Ausland lebt. Wir sehen uns leider nur sehr selten. Dennoch hat er gleich angeboten (falls die ec-Karte weg wäre) den Einkauf finanziell zu stemmen.

Die Welt ist nicht nur voller Idioten, sondern auch voller hilfsbereiter Menschen. Ich habe überlegt, wie ich mich bei den samstagsgestressten Mitarbeitern des Discounters bedanken könnte. Ich habe beschlossen eine kleine Urkunde zu drucken, auf der ich meinen Dank zum Ausdruck bringen werde.

DANKE


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Der Bart ist ab!

Entgegen gleichlautendem Sprichwort hat diese Meldung mich betreffend eine positive Aussage. Letzte Woche verlor ich einen Vertrauten, einen Wegbegleiter und Mitbewohner. Doch Ersatz ist bereits eingezogen

Der Bart ist ab!

wpid-img_20141103_174542.jpgMein privater Einkauf über eine Kleinanzeigenseite hat sich als voller Erfolg erwiesen. Unbenutzt und original verpackt erreichte mich heute die Sendung. Natürlich ging der ersehnte Helfer gleich zum Aufladen ans Netz. Im Anschluss ging der Bart den Weg aller Bärte. Ende gut, alles gut.

 


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Der Bart muss ab!

Heute verabschiedete sich mein Elektrorasierer. Mit einem Kopfsprung vom Badezimmerregal begann sein Ausflug in die Freiheit. ‚HÜPF‘ Und endete Sekunden später jäh auf den Kacheln des Badezimmerbodens. Gefühlte 101 Teile später erwuchs in mir die Erkenntnis, diesen ehemals wasserdichten Rasierer würde ich nimmer in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen können. Doch …

DER BART MUSS AB!
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Sofort plante ich einen Besuch im Fachhandel oder Elektromarkt. Einen kurzen Augenblick später sprang mir mein kürzlich verstrichener Geburtstag in den Sinn. Ein Einkaufsgutschein des größten Onlineanbieters wartete seither noch auf seine Einlösung. Stunden später klicke ich mich von Angebot zu Angebot. Nachdem ich mich für Hersteller und Modell entschieden hatte, folgte die Anbietersuche.

Ehe ich mich versah, war ich auf einer Kleinanzeigenseite gelandet. Nach freundlicher Kommunikation kam man mir nochmals im Preis entgegen.

So kostet mich das gute Stück keine 90.– € sondern nur 25.– €. Zugegeben, nun muss der Kinnhaarkürzer noch eintreffen. Denn der Betrag ist bereits überwiesen. Ich setze aber alle Hoffnungen in die Zuverlässigkeit des privaten Anbieters.

Anfang der nächsten Woche erwarte ich die Sendung. Ob ich auf die Nase falle oder ein optimales Schnäppchen ergattern konnte erfahrt ihr zeitgleich. Bis dahin werde ich mir keine grauen Haare wachsen lassen. Denn eines ist sicher. Der Bart kommt ab … so oder so.


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Geldwäsche?

Heute geht es um das Thema …

GELDWÄSCHE

Nein, natürlich bin ich nicht unter die Falschmünzer und Banditen gegangen. Jedoch betätigte ich mich in der letzten Woche unfreiwillig als Geldwäscher.

Vor einer 60 C° Buntwäsche sollte man stets die Taschen von Kleidungsstücken kontrollieren. Warum zeigen uns die nächsten Bilder. Trockengeschleudert landete mein frisch gewaschenes Hemd auf der Leine. Seine nächste Station, mein Bügeltisch. Doch so einfach wollte das Kleidungsstück nicht unter das heiße Eisen. In der Brusttasche entdeckte ich …

einen grünlichen Klumpen Papier.

wpid-2013-08-23-11.30.54.jpgGrüne Servierten gehören einfach nicht in eine Brusttasche. Das Papier hatte sich bei der Achterbahnfahrt in der Maschine aufgelöst. Beinahe hätte ich den grünen Papierbrocken in den Müll entsorgt. Nur durch einen Zufall entdeckte ich zwischen dem Grün etwas Undefinierbares. Es bedurfte einiger Feinmotorik, um die Servierte von dem Unbekannten zu trennen.

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Letztendlich entfalteten sich vor mir zwei Geldscheine. Allerdings war die Sache damit nicht erledigt, denn diese schienen seekrank zu sein. Eine ungesunde Färbung durchzog das Papiergeld. (Bild links). Beim nächsten Einkauf wollte man die Scheine mit der ungesunden Gesichtsfarbe dann auch nicht entgegennehmen. Mit einem höflichen aber verlegenem Lächeln verwies man auf die Möglichkeit eines Banküberfalls. Also suchte ich die nächste Bank auf. Diese tauschte die gewaschenen Scheine unkompliziert gegen Neue um. Damit war die Aktion Geldwäsche abgeschlossen.

SAUBER

Zukünftig werde ich sämtliche Taschen etwas genauer kontrollieren.


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Sparen, sparen, sparen

SPAREN, SPAREN, SPAREN

Wie spart man dieser Tage, per Onlineüberweisung, Payback Punktesystem oder durch Hamsterkäufe bei Discounter – Angeboten? Ich halte mich gern an alt Bewährtes. Die gute alte Spardose mag nicht besonders trendy sein, doch bei entsprechender Nutzung hat sie noch immer ihren Zweck erfüllt. Unter dem Motto:“Kleine Absurditäten des Alltags“, sind mir diese Spardosen innerhalb eines Tages ins Auge gefallen.

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Piranha

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Schutzgeld Wolf

Trendy ist das alle mal und bei diesen Dosen überlegt man es sich zwei mal, bevor man sich ans Eingemachte wagt. Mag das vielleicht ein Zeichen sein? Fortan sollte ich vielleicht besser sparen, sparen, sparen.