UweImortBlog


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Killer-Bratwurst

Aus gegeben Anlass eine Warnung vor …

Killer-Bratwürsten.

Man mag die Gefahr leicht unterschätzen. Kommt es auch recht selten vor. Der Gang zur Frittenbude ist nicht ganz ungefährlich. Besonders, wenn man dort eine knackige Bratwurst bestellt. Die Dinger wehren sich und das nicht zu knapp.
So biss ich in den leckeren Snack auf die Hand. Plötzlich, ein Knacken, ein Knirschen und ein stechender Schmerz im Munde. Die Wurst im Brötchen (mit Senf) hatte mir eine Plombe zerrissen. Schlimmer noch, einen Zahn gespalten. Als Sahnehäubchen oben auf, ging der Pkw am Nachmittag desselben Tages zur Inspektion. So stand ich ohne Auto aber mit einem zusätzlichen Zahn-(stück) da. Dank meiner Immobilität konnte ich nicht sofort zum Dentisten.

Schaurige Einzelheiten mag ich der Leserschaft vorenthalten. Dennoch wird sich jede/r vorstellen können, welches Entzücken so eine Situation auf meine Lippen zauberte. Der Zahn konnte gerettet werden, obwohl er sehr unglücklich splitterte.

Zu guter Letzt sein noch angemerkt: Die Bratwurst, die mein Chef spendierte, hat dennoch geschmeckt.


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Grunzende Begegnung

Ein kurzer Spaziergang am Abend, nach einem anstrengenden Tag macht den Kopf frei und fährt den Körper herunter. Regelmäßig gönne ich mir diese Art Auszeit. Gern mal mit einer Freundin oder Bekannten. Diesmal war ich allein in der untergehenden Sonne unterwegs.

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Regen war seit einigen Stunden nicht mehr gefallen, also zog ich vorhin meine Schuhe an und machte mich auf den Weg. Heute kam es dabei zu einer Begegnung besonderer Art. Die Dunkelheit breitete sich schon fast vollständig aus. Während ich meine Schritte durch einen kleinen Park lenkte, hörte ich dabei merkwürdige Laute. Anfangs noch recht leise ertönte ein Schmatzen und geradezu genervtes Brummen. Mit jedem Schritt kam ich der Quelle näher. Das Zwielicht lies mich kaum etwas erkennen.

GRUNZENDE BEGEGNUNG

Dann trappelte das gurgelnde und grunzende Brabbeln dicht an meinen Füßen vorbei. Längst hatte ich einen Verdacht. Die schnell gezückte Kamera bestätigte meine Annahme.
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Ein stacheliger Wildnisbewohner auf Erkundungstour. Mit meinem Handy-Blitzlicht erstarrte dieser, rollte sich aber nicht zusammen. Ihn zu erschrecken war nicht meine Absicht. Förmlich bat ich um Entschuldigung. Und fragte sofort, ob ich die Fotos für meinen Blog verwenden dürfte. Was der Igel mit einem wohlwollenden Grunzen quittierte. So begrenzte sich unsere Begegnung auf einen kurzen Augenblick. Denn nach dem Schnappschuss setzen wir beide unseren Ausflug fort.

Der ruhige Abstecher durchs Grün hatte den gewünschten Erfolg. Denn aus Erlebnissen dieses Kaliebers ziehe ich eine Menge Kraft.


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Vitamine mit Stachel

Die letzte Erkältung liegt erst Tage zurück. Gesunde Ernährung soll dem eigentlich vorbeugen. Trotzdem hatte es mich erwischt. In meiner Küche sind immer Vitamine in Form von frischem Obst zu finden. Gern probiere ich da Neues aus.

imageHeute möchte ich euch von einer Besonderen, und wie ich finde, unangenehmen Frucht berichten. Im Supermarkt entdeckte ich die Kaktus-Feige. (Grün/Organe Früchte mit den kleinen Punkten ganz rechts in der Schale).

Kaktus-Feige (Opuntia ficus-indica)

Diese wirkt nicht zufällig wie eine Kaktee. Denn an eben solchen wird sie geerntet. Und darum trägt sie auch den Beinamen Kaktusfrucht. Doch weiter im Text. Mit der Nase nahm ich ersten Kontakt zu der mir bislang unbekannten Frucht auf. Doch dem Geruchssinn verweigerte sie sich standhaft. Trotzdem beschloss ich, sie aus der Obst- & Gemüseabteilung zu entführen. Mit einer 500 gr Schale machte ich mich auf den Heimweg. Doch lange konnte ich nicht widerstehen.

imageIn der Mitte geteilt, rückte ich dem fruchtigen Innenleben mit einem Löffel zu Leibe. Der Aufdruck auf der Verkaufsverpackung empfahl: die Feige wie eine Kiwi auszuhöhlen. Die stabile Außenhaut lag dabei recht griffig in der Hand.

Seeeeehr kernig aber durchaus schmackhaft (süß bis säuerlich) passierte das Fruchtmark meine Geschmacksknospen. Wie erwartet ein wenig wässerig. Ich muss zugeben, geschmacklich hatte ich etwas mehr erwartet. Meine Zunge war nur wenig inspiriert, dennoch machte sich diese feige Feige bald auf andere Weise bemerkbar.
Die Reste diese Leckerei waren längst im Abfall gelandet. Während der letzten Stunde stellte ich ein wiederkehrendes Jucken an meinen Händen fest. Hielt dies anfangs noch für einen Zufall. Bald entdeckte ich die stachelige Überraschung. Eine genauere Betrachtung ließ mich eine Menge Minidornen in der Haut entdecken. Zwischen den Fingern, auf dem Handrücken überall haarfeine Widerhaken. Sofort war klar, wo ich mir diese gefangen hatte. Mit einer sehr feinen Pinzette verschaffte ich mir Abhilfe. Und da noch 5 weitere Stachelgranaten in der Packung auf mich warteten, musste eine Lösung her.

TIPP

Die einfachen Dinge haben oft die größte Wirkung. Vorbeugend diente ein einfaches Taschentuch, die zur Genüge vorhanden waren. So blieb mir eine erneute Piek-Teufelei erspart. Ich werde diese Frucht demnächst sicherlich wieder auf den Speiseplan setzen. Man soll sie auch schälen können. Die würfelig geschnittene Fruchtmasse werde ich dann in einen Fruchtsalat einbauen. So weit meine Pläne.

FAZIT

Vitamine in einer sehr stacheligen Version, dennoch eine angenehme Abwechselung. Der recht kernige Inhalt mag empfindliche Zungen verschrecken. Falls die Leserschaft auch das Abenteuer wagen möchte, vergesst bitte nicht ein Taschentuch zu benutzen.

Ich habe noch etwas nachgelesen. Die Kaktusfeige kommt in Mexiko, Spanien oder tropischen Gebieten vor. Sie ist von grün, rötlich bis Orangefarben im Laden vorzufinden. Vor dem Kauf kurz auf die Konsistenz prüfen. Denn nur relativ weiche Früchte sollen sich zum Verzehr eignen. Also Finger weg von harten Holzeiern.

Die Kaktusfeige enthält:
Mineralstoffe:
Eisen, Natrium, Zink, Kalium, Calcium, Magnesium und Phosphat
Vitamine:
Beta-Carotin, Folsäure, Vitamin E, Vitamin B1, Vitamin B2, Vitamin B6, und Vitamin C.


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Wassersport

Wassersport

imageEin neues Jahr schafft neue Vorsätze. Sicherlich, doch meist halten diese nicht lange vor. Ich habe mich erst im Februar hinsichtlich dieses Vorhabens aufgestellt. Mit der Hoffnung, dadurch länger am Ball zu bleiben.

Das Wasser soll es sein, da war ich mir sicher. Was liegt da näher, als schwimmend seine Bahnen in einem Becken zu ziehen? Schließlich eine jener Sportarten, die als besonders gelenkschonenden und günstig für Muskeln und Bewegungsapparat gelten.

Nach nunmehr 6 Wochen Training habe ich es auf gute 30 Bahnen am Stück gebracht. Zu Beginn gereichten schon 4, um mir die Lunge aus dem Halse zu treiben. Natürlich darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Mit Bekannten werfe ich vorher gern ein paar (Wasser)Körbe.

Im Anschluss an das Schwimmtraining gönne ich mir Ruhe und Erholung. Auf dem Rücken treibend, unterstützt von sogenannten Schwimmnudeln lässt es sich wunderbar entspannen. Ist mein Bauch tatsächlich schon geschrumpft?


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Mach die Mücke

Mach die Mücke

Heute reiche ich ein Foto vom 06.03.2014 ca. 10 Uhr nach. Es ist der erste richtige Sonnentag im neuen Jahr gewesen. Auch heute lacht die Sonne vom Himmel, jedenfalls hier vor Ort. Drum folgt nun diese kurze Meldung. Man mag es kaum glauben, die erste Blutsaugerin hockt schon an meiner Fensterschreibe und glotzt gierig durch das Glas. Selbstverständlich ist dies nicht frauenfeindlich gelagert, nur ernähren sich meinem Wissen nach die männlichen Geschöpfe dieser Gattung anders.

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Das beweist, jede Medaille hat zwei Seiten und mit der Sonne kehren auch die unliebsamen Dinge des Lebens zurück. Nach einem milden Winter sollte man dann wohl möglichst zeitig die eigene Behausung gegen solch unliebsame Besucher sicher. Morgen werde ich mir neue Insektengitter für die Fenster besorgen.