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Abenteuer Urlaub Teil 2 – Hexenhaus

Unsere Zeit ist arm an Abenteuern, dies mag man glauben. Ich habe es anders erlebt. Hinter mir liegt das Abenteuer Urlaub. Eine Woche, mit Sack und Pack, samt Zelt in den Urwald. Okay sagen wir Wildnis. Ehrlich, wie ich bin, gebe ich zu, es war ein Zeltplatz. Aber … wir hatten Brennnesseln.

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Wie die Hobbits nach Mordor, so zog es uns für eine Woche in die Hohe Mark – LINK. Ein grünes Fleckchen inmitten des Ruhrgebietes. Ländliches Ambiente mit Bauernhöfen, Wald, Flüss(ch)en und Seen. Wir, das sind ein Haufen von ca. 60 fröhlichen und kreativen Menschen. Zeichner/innen, Handwerker/innen, Musiker/innen und …  deren Anhang. Nicht zu vergessen, drei grimmig dreinschauende und (aufs Futter) abgerichtete Wachhunde.

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Unsere Späher hatten vor Monaten mitten im Wald das Häuschen der bekannten Hexe ausgemacht. Dieses hatten wir mit Duschen, WCs, Küche und Aufenthaltsräumen samt Grundstück gemietet. Für eine Woche sollten uns das Gebäude, eine Zeltwiese und die riesige Lagerfeuerstelle zu eigen sein.

Zur Abkühlung hatte jemand ein größeres Planschbecken dabei, wir titulierten es selbstverständlich „Pool„. Den Hundis dürfte es allerdings ziemlich egal gewesen sein, wie wir es nannten. Sie machten es einfach zu ihrem Badeparadies. (Bis wir das Wasser tauschten).

Zur Reiseausstattung gehörten auch zwei Gas-Grillgeräte. Schließlich hat auch ein künstlerischer Geist von Zeit zu Zeit Hunger. Dazu einige Faltpavillons und Garnituren (Klapptische- & Bänke). Lagerfeuerholz und eine kleine Schmiede. Ja richtig gelesen, eine Schmiede, dazu aber mehr in einem späteren Abenteuerbericht.

Dieser Naturausflug war natürlich lange geplant und gut vorbereitet. Eine Erlaubnis für offene Feuerstellen hatten wir uns eingeholt, Waldbrand- & Sturmwarnungen im Auge. Forst-Fachpersonal, Feuerwehr, Krankenschwestern und Sanitäter (samt Ausstattung) waren unter den Teilnehmern. Wahrscheinlich hätten wir in einem der Zelte operieren können.

Im Hexenhaus, einem renovierten Gebäude aus dem letzten Jahrhundert, rührte unsere Köchin in riesigen Kesseln. Zum Frühst … na nennen wir es mal Brunch, verwöhnte sie uns täglich mit Chili, bzw. täglich wechselnden Suppen. Für 60 Leute zu köcheln stelle ich mir gar nicht so einfach vor. Zum abendlichen Grillfest habe ich dann jeweils 2 Nudelsalate beigesteuert. So trug jeder aus unserer kleinen Bande an irgendeiner Stelle etwas zum Gesamtablauf bei.

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Die Wachmannschaft sorgte nebst Hundespaß auch für die Abwehr von Wespen, Fliegen und … Mäusen. Ist schon drollig, wenn so ein Vierbeiner 30 Minuten lang im Anschlag steht. Wenn in der Nähe Personen vorbeiliefen, konnte man die Hündin grummeln hören: „Psssssst„! Als wenn auf dem 1000 qm Grundstück nicht anderswo Plätz wäre.

wpid-wp-1438249011856.jpegNachdem ich von unseren 3000 Fliegen, 300 Wespen, 30 Zelten und 3 Hunden berichtet habe, gibt es im nächsten Reisebericht etwas mehr von der kreativen Front. Denn nebst Fleischbratzubehör hatten wir auch eine Menge ART – Ausstattung (Künstlerzeug) dabei. Doch davon in Kürze mehr.

LESEN SIE IN TEIL 3 BLUTIGES UND ERFAHREN SIE, WIE ICH MIR MIT DER FILZNADEL IN DEN FINGER GESTOCHEN HABE! 

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Abenteuer Urlaub

Zurück aus dem Campingurlaub, bin ich wieder in der Zivilisation angekommen.

Eine Woche Natur, Lagerfeuer, Freiheit und Musik sind vorbei. Mit einer Menge Gemütlichkeit und Entspannung wurde im Freundes- & Bekanntenkreis dem Alltag getrotzt. Kurzum, ich habe ein Abenteuer erlebt.

Eine Sammlung der Eindrücke, ließ mich zu einer Feststellung kommen. Es gibt viel zu berichten, sehr viel, viel zu viel, als dass es in einen Beitrag gequetscht werden könnte. Darum starte ich für die nächste Zeit die Beitrags-Serie …

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Zurück in der digitalen Welt, gibt es morgen das Abenteuer Urlaub. Jedenfalls, wenn ich bis dahin ausgeschlafen bin.

Bis … *gähn*


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Tödlicher Fußpilz

wpid-2013-08-21-09.10.37.jpgVielleicht erinnern sich noch einige Leser an den speziellen Fußpilz-Bericht vom Nov. 2013? Damals stieß ich auf einen merkwürdigen Auswuchs. Ein Baum hatte sich etwas eingefangen.

Bei meinem letzten Parkbesuch vor einigen Tagen interessierte es mich natürlich, wie es dem Baum mit Fußpilz ging. Was ich vorfand, war äußerst ernüchternd. Ein kahler, toter Stumpf samt Wurzelwerk ragt noch aus dem Boden. Vom Rest keine Spur mehr. Der Baum wurde gefällt.

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Ein sehr trauriger Anblick, in meinen Augen. Denn ein auf ca. 100 Jahre geschätztes Lebewesen ist tot. Generationen vor uns erstanden, einen Weltkrieg überlebt. Ein riesiger Gigant zerstört von einem Pilz? Oder war der Sturm Ela im Jahre 2014 ausschlaggebend für die Abholzung?

wpid-IMG_20140515_145115.jpgwpid-IMG_20140515_145232.jpgDer kleine Detektiv in mir erwachte. Auf Nachfrage bei Bekannten erfuhr ich, dass der Riese schon Anfang 2014 geschlagen, also Monate vor dem Megasturm gefällt wurde. Ein paar Netzrecherchen untermauerten diese Vermutung. Die über den Pilz beschafften Informationen weisen in dieselbe Richtung. Das letzte Bild zeigt es deutlich, die Basis des Waldbewohners ist zerstört und verfault. Bis tief in das Wurzelwerk reicht der Blick durch das Handteller große Loch.

Nichts ist für die Ewigkeit. Ruhe in Frieden großer Baum.