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Weihnachtsplätzchen

nikolausGestern herrschte wieder Hochbetrieb in meiner Küche. Der Backofen bekam ordentlich zu tun. Auch Handrührer und Ausstechformen wurde vor lauter Hin und Her ganz schwindelig. Ich habe wieder gebacken. Dem Anlass entsprechend gab es …

Weihnachtsplätzchen.

SAMSUNG
Kokosplätzchem
– Schokosplitter
– Vanillekipferl

.

SAMSUNGDas Plätzchen eine heikle Angelegenheit sind, weiß jeder, der schon einmal gebacken hat. Sie verlangen ein waches Auge. Denn manchmal können schon einige Sekunden über die Konsistenz entscheiden. Da trennt nur ein Augenblick den Idealzustand vom harten, verbrannten Backalbtraum.

Um den Kipferln ein besonderes Aroma zu verleihen, habe ich den groben Vanillezucker im Mörser zerkleinert und dann dem Puderzucker beigefügt. So haftet beides besser an den kleinen, noch heißen Hörnchen.

Den Schokosplitter-Keksen habe ich nebst den Schokostücken im Teig, auch eine spritzige Glasur gegönnt, schließlich isst das Auge mit. Die Kokosplätzchen blieben ohne Verzierung. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Für meinen Weihnachtsbesuch habe ich jeweils ein kleines Döschen gepackt. Ich verschenke am Heiligen Abend … Kalorien.

nikolaus

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Morgen ist …

Morgen ist …

ein besonderer Tag. Der dickliche Mann mit dem krausen Vollbart (im Cola-Design) hat sich angekündigt. Die besinnliche Zeit steht also unausweichlich bevor.

Mein Tipp

Heute Abend sollte jeder seine Stiefel putzen und vor die Haustüre stellen. (Für gestohlenes Schuhwerk wird vom Betreiber dieses Blogs natürlich keine Haftung übernommen.) Gebt dem Nikolaus eine Chance. Ohne Stiefel keine Geschenke, so sagt man jedenfalls. Und für den Fall der Fälle könnt ihr auch noch ein kleines Gedicht einstudieren. Schließlich weiß man nie und ein wenig Nostalgie darf natürlich auch nicht fehlen.

nikolaus

Die Weihnachtsmaus

von James Krüss

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar, sogar für die Gelehrten.
Denn einmal nur im ganzen Jahr entdeckt man ihre Fährte.

Mit Fallen oder Gift kann man die Maus nicht fangen,
sie ist, was diesen Punkt betrifft, noch nie ins Netz gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus den Menschen keine Plage,
doch plötzlich aus dem Loch heraus kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck, das Mutter gut verborgen,
mit einem Mal das Beste weg, am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich habe es nicht genommen, es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein andres Mal verschwand sogar das Marzipan vom Peter.
Was seltsam und erstaunlich war, denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
Ich hab es nicht genommen, es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein drittes Mal verschwand vom Baum, an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eierschaum, nebst anderen leckeren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich habe nichts genommen, es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Und Ernst und Hans und der Papa, die riefen: „Welche Plage“!
Die böse Maus ist wieder da, und dies just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort, sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süßigkeiten fort, ist auch die Maus verschwunden.

Und wirklich wahr, die Maus blieb weg sobald der Baum geleert.
Sobald das letzte Festgebäck gegessen und verzehrt.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus, bei Fränzchen oder Lieschen.
Da gäbe es keine Weihnachtsmaus, dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag’ ich nichts, was jemand kränkt, das könnte Euch so passen.
Was man von Weihnachtsmäusen denkt, bleibt jedem selber überlassen.


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Plätzchen

PLÄTZCHEN

Was gehört zur Weihnachtszeit wie die Faust aufs Auge? Dumme Frage, wer die Antwort nicht kennt, der sollte sich dringlichst: „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss genehmigen. INFOLINK zum GEDICHT 

Die Rede ist von Gebäck, genauer gesagt um Plätzchen geht es in diesem Artikel. Sie gehören zum vollendeten Akt der Weihnachtsvöllerei. Unendlich viele Sorten, für wirklich jeden findet sich etwas. Aus den unendlichen Weiten irdischer Rezeptbüchern habe ich Handfestes aufs Backblech gebracht. Es versteht sich, natürlich mit einer gehörigen Portion Schokoüberzug und Mandelsplittern.

GEBÄCK – GESETZ

Es scheint eine Art geheimes bzw. unausgesprochenes Gebäck – Gesetz zu existieren. Jenes besagt: Für jedes verschenkte Plätzchen, jedes Stück Stollen oder sonstige Weihnachtsbäckereien erhält man mindestens die doppelte Menge Dickmacher zurück. Jede Anstrengung die Kalorienbomben auf diese Weise los zu werden ist deshalb ein sinnloses Unterfangen.

Wahrlich zugegeben, Marzipanstollen, Schokoladenkeks, Vanillekipferl und Kokosmakronen duften verführerisch. Da ist es kein Wunder, das bei eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und erhöhter Zuckerzufuhr langsam die Pfunde auf den Hüften steigen. Aber keine Sorge, bald ist wieder Silvester und Gelegenheit neue Vorhaben für das neue Jahr zu fassen. Schließlich braucht es immer einen Auslöser und Grund zum alljährlichen Abspecken, auch ich werde diesen Brauch zum Jahreswechsel 2012/2013 wieder aufgreifen.

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Ob mein Backwerk den Gaumen der Beschenkten stimulieren konnte, wird hoffentlich bald die Kommentarbox verraten. Bin Kritik und Anregungen stets aufgeschlossen, auch ich habe am vergangenen Wochenende viele Zutaten in die Rührschüssel geworfen und den Backofen in Betrieb genommen. Herausgekommen ist dabei eine ganze Menge, 6 Bleche Naschwerk, darunter:

Erdnuss – Kekse
Schoko – Mandel – Kekse
und (nicht auf dem Bild)
Amaretto – Brot.

Ahoi, Weihnachten kann kommen!