UweImortBlog


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Kreative Fortsetzung

Heute die …

KRETIVE FORTSETZUNG

Wie in der letzten Woche versprochen, gibt es heute Neues aus meiner Kreativwerkstatt. Seit einigen Wochen kreisen mir eine Menge neuer Ideen durch den Kopf. Einfälle, die momentan unbedingt raus wollen. Vielleicht kennen einige Leser/innen diesen inneren Druck? Ich habe mich diesem Verlangen ergeben und einfach losgelegt. Dabei gibt es Formen, die ich schon im Kopf habe und dann auf Steine übertrage. Anders herum gibt es Brocken, die mir sagen, was in ihnen verborgen liegt. Durch Säge- & Feilarbeiten purzelt mir das Ergebnis dann sprichwörtlich aus den Fingern. Ein Beispiel ist dieser erste Anhänger.

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  • Ein jadegrüner Blitz (4 cm x 1,5 cm) an einer Lederschnur. Die Perle wurde speziell eingeschnürt. 

 

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  • Schwarzer, extrem harter Speckstein. Ausgefräste Silhouette eines sitzenden Kätzchens (5 cm x 2,5 cm). Das Kleinod braumelt an einer braunen Lederschnur mit brauner Holzperle.

Dieser zweite Talisman entstand aus der Idee heraus, Tiersilhouetten in Gestein zu übertragen. Es wurde also nichts Verborgenes aus der Rohmasse herausgelöst. Die späteren Aushöhlungen wurden zuvor mit einem Stift auf die geschliffene Scheibe gezeichnet. Sicherlich kommen demnächst weitere Tiersteine. Diese werden dann allerdings in einen formschöneren Korpus übertragen. Dieser unsymmetrische Speckstein ist nur ein erster Versuch.

Außerdem denke ich an Gemmen, Taschenschmeichler, Räucherschalen und mein Board könnte neue Magnete vertragen. Meine Kreativbatterie scheint mit viel Power aufgeladen zu sein. Vielleicht kennt Ihr das?


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Kreatives Chaos

Der Hase macht längst Urlaub auf Palma. Doch bei mir prangt noch immer der Osterartikel auf der Hauptseite. Das geht nun wirklich nicht!

Habe ich die letzten 14 Tage die Füße hochgelegt oder sonnte ich mich mit einem Osterbunny auf Palma? Schön wäre es, aber ich steckte im kreativen Chaos. Die Muse (das Biest) hat mich feste geknutscht. Seither knistert es in meinem Schädel und es will mir nicht mehr aus den Hirnwindungen. Das …

KREATIVE CHAOS!

Eingeschlossen in meine kleine Werkstatt hatte ich die Welt und den Blog vergessen. Verlängerte Osterfeiertage boten mir die Möglichkeit, still und heimlich ein wenig abzutauchen. Der Speckstein und ich sind uns im Zuge dessen wieder recht nahegekommen. Es war auch bitter nötig. Lange Rede kurzer Sinn, entstanden sind dabei diese Stücke.

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  • 2 x 2 cm, an einer braunen Lederschnur mit Holzperle. Der Stein, Alabaster mit herausgetrenntem Katzenpfötchen. Im Gestein, grünliche Schlieren die nach oben hin auslaufen. Auf beiden Seiten spiegelglatt geschliffen und geölt.

 

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  • 3,5 x 3 cm, jadegrüner Speckstein mit runder Aussparung in der oberen Mitte. Die glänzende Perle steht für das Herz, der matte, rauh geschliffene Stein als Sinnbild für unseren Körper. Auf einer schwarzen Lederschnur, mit leichter Gewichtung nach unten. Das gute Stück dreht sich also nicht .

Der kreative Ausfluss ist allerdings noch nicht gestoppt, es ist noch mehr Gestein in Arbeit. Weitere Stücke machen sich noch die Haare schön, um abgelichtet zu werden. Ich wollte den Blog nur nicht mit zu viel Brocken vollstopfen. Mit mehr als zwei Steinen soll man bekanntlich nicht werfen. Einmal ist kein mal und ab dreien hört der Spaß angeblich auf.

Unzählige Post-it Zettel schmücken mittlerweile meine Werkstattwand, an weiteren Ideen mangelt es aktuell nicht. Wer mag, kann mir mitteilen ob unter den abgebildeten Felsstücken der große Wurf ist. Bis bald …

Euer Uwe

 


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Katzen-Tatzen im neuen Jahr

Ein Neujahrsmitbringsel mit unangenehmen Folgen. Völlig erkältet, verschnupft und mit gereizten Bronchien lieferte ich einen weniger glücklichen Start ins neue Jahr.

KLARTEXT: Ich pfiff aus dem letzten Loch und verschwand mit Temperatur für zwei komplette Tage im Bett.

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Der Onkel Doktor stellte mir einen dieser gelben Scheine aus. Dazu noch eine Packung ganz besonders ekeliger Bonbons. Zur Freude der Waage für gute 3 Tage meine Hauptmahlzeit. Umgeben von Mentholdämpfen, Hustenpastillen und eingemümmelt in Wolldecken, stellte sich nach vier Ruhetagen so etwas wie Langeweile ein. Nein, es war nicht so etwas wie Langeweile, es war auf jeden Fall Langeweile.

imageUm für ein wenig Abwechslung zu sorgen, griff ich zu Bleistift und Papier. Ich habe keinen Schimmer, wie ich auf das Motiv gekommen bin. Es muss sich wohl nach zahlreichen Schmierversuchen herauskristallisiert haben. Irgendwann lag eine Skizze mit einem kleinen Kätzchen vor mir. Anfangs spielte ich noch mit Bildergänzungen. Diese reichten von einer Maus bis zur verknäulter Wolle.

Ich entschied mich für ein tosendes Flammenmeer in Schwarz, dass der Figur etwas Mystisches und Kraftvolles verleihen soll. Der Abdruck der Katzen-Tatze in einer der Flammen rundet diesen Eindruck ab. Ehe ich mich versah, lag ein fertiges Bild vor mir. Fehlte nur noch eines, ein passender Rahmen. Doch auch der war ziemlich fix zwischen den im Keller bevorrateten Exemplaren gefunden. Kurz mit Lack  übergestrichen und …

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Die verspielte Struktur sorgt für ein passendes Zuhause. Bis meine Bronchien wieder richtig frei sind, wird es wohl noch andauern. Doch etwas Positives liegt auch darin, die Zeit für ein neues Bild. Der kreativen Kraft hat die Krankheit nicht geschadet. Vom nächsten Bild mehr in Kürze.


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Tierische Auswahl

Tierische Auswahl…

gab es im Tierheim Recklinghausen. Seit einiger Zeit überlege ich neue, tierische Mitbewohner bei mir auf zu nehmen. Zwischen Elefant, Hund, Katze, Maus, Sittich u.s.w. habe ich mich mittlerweile für eine Spezies entschieden. Kaninchen sollen es werden, so viel steht fest. Außerdem stand mein Entschluss Tiere aus dem Heim zu holen. Einen große Behausung (Artikel: Tierisch eingekauft) habe ich bereits angeschafft.

Anfang Februar wurde ich beim Tierheim Recklinghausen vorstellig. (Artikel Tierisch umgeschaut) Leider waren nur Weibchen erhältlich. Da sich diese in einer Gruppe selten untereinander vertragen und kein Männchen verfügbar war trat ich den Heimweg unverrichteter Dinge an.
Ein Tier allein stand nie zur Debatte, einzeln gehalten werden sie unglücklich und krank, meist mangelt es an Aufmerksamkeit und Abwechselung. Wer von uns möchte schon gern allein in einem kleinen Käfig leben?

Im Tierheim bat man um ein wenig Geduld. Man versicherte mir das in einigen Wochen sicherlich neue Tiere eintreffen würden. Eine Wartezeit mit der ich leben konnte.

HEUTE

Einige Wochen später stehe ich wieder auf der Matte. Man erinnert sich an mich und bittet mich freundlich herein. Neugierig werfe ich einen Blick auf die neuen Hoppler. Doch seht selbst:

Das Video zeigt die vielen Stupsnasen und treuen Augen die auf ein neues Heim warten. Nun gilt es eine Entscheidung zu treffen, eine Mütze voll Schlaf soll dabei helfen. In Kürze werde ich aktiv werden und zur Tat schreiten.

Fortsetzung folgt …

 

Die Tierheimvideos  >>VIDEO 01<<   +   >>VIDEO 02<< findet ihr hier.

Zur Information: Die Videoaufnahmen wurden mit dem Tierheim Recklinghausen abgesprochen und genehmigt.


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Tierisch umgeschaut

Mein letzter tierischer Mitbewohner (Lucas) ist vor einiger Zeit verstorben. Nun beschäftigt mich die Frage, ob ihm ein neues Tier folgen soll. Spezies, Größe und Art sind bislang noch nicht näher definiert. Im Grundsatz bin ich jeder Tierart gegenüber aufgeschlossen. Was fehlt ist ein Überblick, eine Auswahl und der direkte Bezug. Wo kann man sich dahin gehend informieren? Natürlich in der Tierhandlung, die vom Goldfisch bis zum Zitter-Aal alles bieten was das Herz begehrt.

Doch es gibt noch einen anderen Weg das RICHTIGE Tier zu finden. Jede größere Stadt beheimatet auch ein Tierheim. Dort warten kleine Seelen auf das Schicksal, bzw. das ihnen selbiges einen wohlwollenden, neuen Besitzer verschafft. Unentschlossen aber mit einer großen Portion Neugierde packte ich meine Freundin Alina in das Auto. Schließlich kann weiblicher Rat nie schaden. Das Internet verriet uns die Anschrift, kurze Zeit später waren wir auf dem Weg.

Wir haben uns tierisch umgeschaut

Drinnen gab es Katzen, Kaninchen, Schildkröten und Meerschweinchen. Im Innenbereich des Tierheimes haben wir nicht gefilmt. Unerwünscht war dies nicht aber wir hielten es einfach für keine gute Idee. Nicht das dies falsch interpretiert wird, das Tierheim erschien mir äußerst sauber und gepflegt. Man hat uns nett, kompetent und sehr ausführlich beraten.

Auch die Hunde in den Außenboxen haben wir besucht. Schließlich wollten wir uns eine komplette Übersicht verschaffen. Gerne hätten wir alle Hunde mit genommen. Das Video zeigt nur einen winzigen Bruchteil der untergebrachten Tiere. Wir sahen viele treue, lustige aber auch traurige und hilflose Augenpaare, die einem das Herz schwer werden lassen. Und die, so fern sie es könnten, sicherlich eine Geschichte zu erzählen hätten.

ALTERNATIVE TIERHEIM

Mein Appell an euch da Draußen: Ein neues Tier nur noch aus dem Tierheim. Eine Beratung zu Wesen, Charakter und Art des Tieres sind dort selbstverständlich. Sicherlich können nur wenige Tierhandlungen so einer versierte Auskunft erteilen.  Die Tiere im Heim sind außerdem geimpft und vom Tierarzt untersucht. Entgegen meiner Annahme tummeln sich dort nicht nur aggressive Zeitgenossen, ganz im Gegenteil.

Nun habe ich einen Überblick und werde ein paar Tage in mich gehen, mehrere Tiere habe ich in die engere Wahl mit einbezogen. Natürlich haben Zoo – Fachgeschäfte ein ganz anderes Sortiment. Ich denke mir aber bevor für ein Geschäft neue Tiere gezüchtet werden, sollten die im Heim erst wieder ein richtiges zu Hause finden. Erkundigt habe ich mich besonders nach Tieren die dringend ein neues Heim suchen. Mehr in Kürze…!