UweImortBlog


Hinterlasse einen Kommentar

Schlangen-Speckstein

Wer diesen Blog schon einige Zeit verfolgt, wird es sicherlich bemerkt haben. Eine meiner liebsten Passionen ist die des Specksteins. Regelmäßig juckt es mich in den Fingern. Dann will die Kreativität in die Welt hinaus. In diesem Falle wollte sie mir etwas zeigen.

An den wenigen Regentagen, während des letzten Urlaubs habe ich meinen kleinen Basteltempel mit Leben gefüllt. Verweilt dieser über den Sommer meist in einer Art Winterschlaf. Wollte ich die trüben Tage dennoch sinnvoll nutzen. Der Basteltempel ist (m)eine Kreativwerkstatt. Zu spannenden Hörspielen und Musik wurden Säge, Feile und Bohrer geschwungen. Auf diese Weise habe ich mich als Geburtshelfer betätigt. Neue Stücke sind aus Stein geboren. Allen Interessierten möchte ich diese nun in kurzen Abständen vorstellen. Den Anfang macht ein …

SCHLANGEN -SPECKSTEIN

wpid-schlange.png

Hier zu sehen, die einzelnen Stufen der Entstehung dieses Kleinods.

  • Anzeichnen der im Stein gefundenen Schlange mit einem Bleistift
  • Heraussägen der Figur aus dem Block (Erstes, hinteres Bild)
  • Herausarbeiten und rundfeilen der Schlange (Rechtes Bild)
  • Passende Trägerplatte aus kontrastreichen Speckstein gesägt und gefeilt
  • Tier auf der Platte befestigt bzw. verklebt
  • Anschließendes, ausgiebiges Ölbad (Dieses bringt die Farben und Strukturen im Gestein zum Leuchten und gibt dem Schmuckstück eine höhere Dichte und Festigkeit.)
  • Fertig (Vorderes Bild)

Das Ergebnis, ein ca. 2 cm x 3,5 cm großer Anhänger. Ob nun an einer Kette, einem Lederband um den Hals oder an einem Armband getragen. Es wird sich sicherlich noch der korrekte Platz und auch die passende Person finden.

Zum Tier selbst:

Wer im Leben trotz Handycap weiter kommt, muss etwas auf dem Kasten haben. Genauer gesagt, wer es versteht, aus einem Handycap einen Vorteil zu machen, dessen Erfolg ist kaum aufzuhalten.

Advertisements


4 Kommentare

Underground in Recklinghausen

Meine Eltern verkauften mir die Blockflöte als ein Musikinstrument, das Millionen begeistert. Vom Publikum missverstanden, endete mein Kontakt zur Musikszene frühzeitig.

Während ich an der Kunst zu blasen bereits in Kindertagen scheiterte und mir aufgrund der Instrumentenwahl eine steile Karriere verwehrt blieb, stiegen mir verbundene Geister, in unerreichbare Höhen auf. Die Kollegen machten letzte Woche

wp-1457058039482.jpeg

RECKLINGHAUSEN.

 

Vergangenes Wochenende knötterte mein Handy. Am späten Nachmittag spuckte mir die mobile Kommandozentrale die unerwartete Nachricht eines Kollegen auf die Pupillen.

„Unsere Gruppe spielt heute in Süd bei euch.“

„Echt, wieviel Uhr? Richtung?“, meine Fragen.

„Ab 21:15 Uhr. Heavy Metal, psychedelic Rock, irgendwo dazwischen mit Sängerin.“

Kurz darauf hatte ich alle nötigen Informationen. 2 Bands für 5.- €, ein mehr als angemessener Preis. „Warum nicht?“, brummelte es in mir.

Mit experimenteller Musik hatte ich bislang kaum Berührungspunkte. Da ich aber einige der Instrumentalisten bereits solo erleben durfte, wusste ich, das wird kein Schulband Auftritt. Ein Freund, über das Smartphone akquiriert, bekundetet ebenfalls Interesse. Sagte ich schon, dass ich Fahrgemeinschaften liebe? Besonders jene, bei denen ich nicht den Chauffeur spielen muss. Pünktlich starteten wir Richtung Underground-Konzert.

Mit 4 Jahren Disko- & Konzertabstinenz stellte sich die Frage der korrekten Garderobe. Sollte ich ein Musikshirt aus seinem Prinzessinnen-Schlaf im Kleiderschrank erwecken? Der Gefahr ins Auge schauend, mittlerweile ein oder zwei Konfektionsgrößen übersprungen zu haben, blieb es beim regulären Outfit.

Künstler sind wie Zauberer*, sie haben eine eigene Zeitrechnung. Getreu diesem Motto startete die erste Band mit 30 Minuten Verspätung. Kein Problem, Zeit um gemütlich ein Blondes aus der Kühlung vor Ort zu zischen.

ZEN TRIP,

die erste Band bewegte sich eindeutig in den Fußspuren der späten 60’er. Ein wenig Jimi Hendrix- Feeling beschlich mich. Vertraute Elemente mit probierfreudigen Passagen. Rock und eingestreute psychcedelic Instrumentalabschnitte. Die Entertainmenteinlagen des Leadsängers, abgetaucht und zutiefst geistig verbunden, endeten im bezeichnenden Song: Muschroom-Man. Dazu mag sich jetzt jeder selbst etwas denken.

Bereits an dieser Stelle hatte sich der auditive Abstecher gelohnt. Melodisch, Rhythmus und Abgedrehtes, die Mucke war ordentlich und auf jeden Fall besser als mein Gerstensaft.

AEON TEMPLE

Umbauarbeiten, das Bühnenbild wechselte, ich wechselte ebenfalls die Biersorte.  Der Warnung des befreundeten Musikus folgend, hatte ich meine Gehörstöppel frühzeitig eingepflanzt. Mit dem zweiten Schluck wurde es wieder dunkel. AEON TEMPLE hatte den Ereignishorizont betreten. Die Lautstärke steigerte sich um gute 40 % und sorgte gleich zu Beginn mit satten Bässen für eine fluffige Schaumkrone der vermischen Biere in meinem Inneren. Mehr Metalanteile sorgten für ein erheblich härteres Klangbild.

Ein hoher Schallpegel ist nicht mit Krach gleichzusetzen. Gekonnt aufgespielt, wandelte sich der Angriff auf mein Gehör in einen Moment intensiver Ruhe. Kein Gelaber oder andere Störgeräusche, nur klare, saubere und handwerklich astreine Musik. Körperlich mit mehreren Sinnen wahrnehmbar. Bebender Boden, Farbgewitter und ein in der Soundkulisse fliegender Gedanke. So konnte ich mich auf dieses „psychedelic“ einlassen.  Irgendwann waren die 30 oder 40 Gestalten um mich aus meinem Wahrnehmungsfeld verschwunden. Es existierte nur noch die Mucke.

Beim zweiten Song gab es Sprühsahne mit Kirsche oben auf. Das Frontmädel wurde neu eingeregelt, war plötzlich viel präsenter. Solch eine stimmliche Bandbreite hatte ich ihr nicht zugetraut. Wer annimmt, ich ließe mich durch Ihren Körpereinsatz beeinflussen, der irrt. Dennoch, abgeschossenes Lächeln und tief in sich gekehrte Blicke zeigten mir, da war jemand bei der Sache. Gitarren, Bass, Schlagzeug und Stimmen koitierten, vielmehr inkludierten. Diese angenehme Fremdwortschweinerei solltet ihr später nachschlagen.

wp-1457056590988.png

 

img_20160305_191812.jpgDer Song „Eternal Ice“ beeindruckte besonders. Urplötzlich in eine andere Welt versetzt, entstanden akustisch kühle Winde, frostige Landschaften und weite Höhlengänge. Mein verwöhntes Hörspielgehör kannte dies nur aus aufwendigen Studioproduktionen. Hier einzig durch Stimme(n) und Instrumente live inszeniert, Hut ab! Dazu eine Portion harmonischer Bums, aufgelockert durch eben jene sphärischen Eispassagen. Nach dem Song hatte ich mein Verständnis wohlwollend um die Definition psychedelic Heavy Metal erweitert.

Um kurz nach 23 Uhr war der musikalische Snowboardtrip vorbei. Schnell noch 2-3 schleimige Schmeicheleien den befreundeten Audioartisten aufgedrückt, dann ging es heimwärts. Mein (Mit)Fahrer schien ähnlich befriedigt. Letztendlich kann ich nur sagen: Hört selbst rein! Eine CD gibt es leider noch nicht, für Interessierte habe ich einen Link.

Facebook.de/aeontemple

Mein Fazit für den Abend: Das schreit nach einer Wiederholung. Es gibt immer noch Interessantes und Neues zu entdecken, egal wie alt man ist.

 

* Herr der Ringe


3 Kommentare

Musik begleitet

uns stetig. Sicherlich kennen dies viele Leser. Ob Putzorgie, Bügelsession, Kochduell oder Blogarbeiten, oft begleitet uns Musik im Hintergrund. Aus dem Radio, Websendern, käuflichen Netzportalen oder von der guten alten CD. Aus Gründen des Jugendschutzes bringe ich weder MC, LP oder noch weiter Zurückliegendes zur Sprache.

wpid-wp-1436746727926.pngDoch zurück zum eigentlichen Thema. Heute möchte ich ein paar Titel vorstellen, die mich während meiner Schreibarbeiten begleiten. Ich mag behaupten, dass diese Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen. Seht die aufgezählten Titel bzw. Interpreten als Empfehlung oder auch einfach nur als Einblick bzw. Ausschnitt meines audiophielen Muskihorizontes.

Ich möchte hier keine Neuheiten oder Chart-Durchstarter vorstellen. Sicherlich befinden sich auch einige aktuelle Titel unter den genannten Songs, ich schätze aber einfach den Mix aus neuen und älteren Sounds. Das akustische Zusammenspiel der einzelnen Titel steht im Vordergrund. Gemeint sind also nicht die kompletten Alben.

Interpret    –    Titel

Nephew – Igen Og Igen

Janne Schra – Everything

James Bay – Hold Back The River

Somekindawunderful – Reverse

Carpark North – More

Tim Knoll – Motion Of Live

Coldplay – Ink

Olly Murs – History

Ilse DeLange – I’m Not So Tough

Louise Dubiel – Forpulet Perfekt

Paloma Faith – Only Love Can Hurt Like This

Jesper Munk – Clean

Sia – Big Girls Cry

Racoon – Don´t Hold Me Down

So sähe eine meiner typischen Playlists aus. Ich hinterlege hier ganz bewusst keine Links. Abgesehen von den urheberrechtlichen Belangen, möchte ich auch keine Werbung für irgendeinen Anbieter, Portal oder Seite machen. Sicherlich hat jeder von uns seinen bevorzugten Dealer, so möge man sich dieser Quelle bedienen. Eine Kopie der jeweiligen Zeile in das Suchfeld dürfte sofort zum Erfolg führen.

Ich hoffe, einige von euch machen sich die Mühe hineinzuhören. Vielleicht findet ihr neue Inspirationen.

Musikalische Grüße
Uwe


Hinterlasse einen Kommentar

Musik aus einer anderen Welt

Am 15.07.2013 setzte ich ein Rätsel in meinem Blog. Leser & Leserinnen konnten ein nicht näher bezeichnetes Foto bewundern. Jeder der glaubte etwas zu erkennen, konnte seine vermeintliche Lösung in die Kommentarbox eintragen.  Heute folgt nun die Auflösung.

wpid-20130317_001232.jpg

Das Foto zeigt…

den Tonabnehmer

eines Grammofon bzw. Schellack-Abspielers.
image

Auf einem Geburtstag durfte ich zusammen mit Bekannten in einer Sondervorstellung Musik aus längst vergangener Zeit genießen. Musik, die weder Strom noch Kabel benötigt und ohne merklichen Lautsprecher auskommt.

Das Grammofon,

zum Abspielen von Schellackplatten. Der Vorgänger des Schallplattenspielers (Vinyl-Abspieler), ein Gerät, das mich sehr beeindruckt hat. Mag die Tonqualität der Zeit geschuldet und die Spielzeit der einzelnen Platten auch relativ kurz sein. Dennoch erstaunlich, wie solch ein Gerät Musik völlig ohne Strom hervorzaubert. Angetrieben mittels aufziehbarer Schwungfeder, erschallen musikalische Klänge aus dem Schallreflektor im Gehäuseboden. Die Abspielgeschwindigkeit einer Schellackplatte betrug noch 78 pm (Umdrehungen pro Minute). Im Vergleich zur Schallplatte waren es nur noch 33 pm.

Trotz Klangeinbuße und eines zeitlich recht kurz gesteckten Limits beherbergt dieses Gerät eine Unmenge Wärme und musikalische Magie. Wer nicht achtgibt, den entführt das Grammofon auf eine fantastische Zeitreise. Beginnend mit einem leisen, beruhigenden Knistern und bringt den Hörer auf die Reeperbahn nachts um halb eins. (Hans Albers, Lied aus dem Film Große Freiheit Nr. 7 – 1944).

Ich kann schwören, dass sich die Zeiger einer jeden Uhr dann viel langsamer drehen. Doch diesen Zauber kann man nicht beschreiben, muss man selbst erleben.

LINK ZUM BEITRAG -> WAS IST DAS?


Hinterlasse einen Kommentar

Retro TV (2) – Captain Future

Blog Logos 2013 ii

In Teil 2 der Retro-Serie geht es himmelwärts. Auf zu den Sternen mit …

CAPTAIN FUTURE.

image

Die Handlung kurz erklärt
Curtis Newton, Sohn der Wissenschaftler Elaine und Roger Newton, wuchs in einem geheimen Mondlabor auf. Trainiert und unterrichtet von den Kunstgeschöpfen seiner Eltern, dem Roboter Grag und dem Androiden Otto. Nach der Ermordung seiner Eltern wurde er durch Professor Simon Wright unterrichtet. Schon früh zeigt sich sein Genie und über die Jahre wird er zu einem der besten Wissenschaftler im bekannten Universum.
Zusammen entwerfen und bauen sie das Raumschiff Comet, einen hoch entwickelten Forschungs und Kampfkreuzer. Diesen nutzt Curtis Newton fortan für seine Pläne. Er sieht sich aufgrund seines überragenden Wissens und seiner überlegenden Technik moralisch verpflichtet, die Schwachen vor Gefahren zu schützen und für Recht und Ordnung zu sorgen.
Die Future-Mannschaft stellt sich Invasoren, Diktatoren, Welten-Erpresser, kollidierenden Planeten, Übergriffen aus anderen Dimensionen und Drogenkartellen entgegen. Hilft Zeitreisenden, befreit versklavte Wesen, wendet eine galaktische Treibstoffkrise ab und kommt Körperräubern auf die Spur.

Die Figuren
Captain Future –
alias Curtis Newton. Er sieht den Sinn des Lebens darin, die Zukunft der Menschheit zu schützen. Darum nennt er sich selbst Captain Future.
Grag der Roboter
ein Stahlkoloss, der riesige Kräfte und große Intelligenz, sogar Gefühle birgt.
Otto der Androide –
als Formwandler ist es ihm möglich sein Äußeres zu verändern, auch er hat übermenschliche Kräfte. Liegt ständig mit Grag im Streit, ähnlich einem brüderlichen Verhältnis.
Prof. Simon Wright –
das „lebende Gehirn“ genannt. Das Gehirn eines Wissenschaftlers bzw. Freundes von Curtis Eltern. Sein Gehirn wurde dem sterbenden Körper entnommen und in eine schwebende Box transferiert. Er ist der beratende Teil der Future – Mannschaft.
Joan Landor –
die Geheimagentin der Planetenpolizei. Sie ist in Captain Future verliebt, oft eifersüchtig und versucht diesen stetig durch ihren Mut zu beeindrucken.
Ezella Garnie –
ein Marshall der Planetenpolizei. Außerdem ein alter, zuverlässiger und absolut loyaler Freund des Captain. Im Notfall folgt er der Mannschaft überall hin.
Ken Scott –
ein Waisenjunge, der in Captain Future (s)ein großes Vorbild sieht. Er schleicht sich an Bord der Comet, infolgedessen nimmt sich Future seiner Erziehung an.
Yik –
das Haustier von Grag. Mit dem Er in telepathischer Verbindung steht. Yik ernährt sich von Metall.
Oak –
ist Ottos Haustier. Er kann wie Otto seine Gestalt wechseln. Nimmt meist die von Gegenständen an.
Präsident Mr. Cashew –
Präsident des Sonnensystems. Bittet Future um Hilfe, wenn niemand anderer mehr helfen kann.
Vul Kuolun –
der Sohn des Mörders von Curtis Eltern. Er ist ebenfalls ein genialer Wissenschaftler. Als Gegenstück zu Future nutzt er sein Wissen zu Verbrechen und der Ausbeutung anderer.

Sonstiges
  • Das Serienkonzept wurde 1938-1939 von Mort Weisinger (Verleger) entwickelt, dieser bot es dem Autor Edmond Hamilton an. Nach diversen Modifikationen von Figuren und Storyelementen erschien 1940 die erste Geschichte in einem (für damals typischen) Pulp-Magazin.
  • 1978 ging die TV-Serie mit 52 aktualisierten Storys auf Sendung. (In Deutschland 1982 mit 40 Folgen.)
  • Fast 10 Jahre sperrte das ZDF die Serie in die Archiv-Mottenkiste. Angeblich gab es zur Erstausstrahlung viele Beschwerden von Eltern. Tatsächlich war die Serie, die hierzulande im Kinderprogramm gesendet wurde für junge Erwachsene konzipiert. Ab den 90ern erfolgte eine mehrfache Wiederholung über diverse Privatsender.
  • 1980 und 1981 wurden zwei Future-Hörspiele von Poly, mit den Tonspuren der TV-Serie veröffentlicht. (siehe Bild oben)
  • In den 80’er erschienen 15 Übersetzungen in Taschenbuchform.
  • Von 1980-1983 veröffentlichte Bastei im wöchentlichen Rhythmus 80 Comichefte und von 1981-1984 noch 18 Taschenbücher.
  • 1994/1995 erschien die deutsche Musik (Soundtrack) zur TV-Serie von Christian Bruhn auf CD.
  • 1998 schaffte es das Future-Thema in einer Disco-Version in die deutschen Charts.
  • 2002/2003 erschienen 2 aufwendige DVD-Boxen mit den 40 deutschen Episoden. Im Bonusmaterial befindet sich eine bis dato nie gezeigte Episode. Star
  • 2011 erschienen 2 Sammelbände mit den bislang im deutschen Sprachraum unveröffentlichten Geschichten.
    – Die Rückkehr von Captain Future
    – Der Tod von Captain Future
    In Anschluss hat man begonnen alle alten Geschichten neu überarbeitet zu veröffentlichen.
  • Seit 2012 werden neue Hörspiele/Lesungen mit den originalen Sprechern der TV-Serie produziert.

Kurioses

  • Ursprünglich bestand die Serie aus 52 Folgen zu je 25 Minuten. Vier Folgen zusammen erzählen eine Geschichte. Das ZDF ließ diese vier Folgen zu einem Film zusammenschneiden und in jeweils drei Folgen zu je 25 Minuten unterteilen. Die 25 Differenzminuten fielen der Schere im Schneideraum zum Opfer. So das in Deutschland nur 40 (um geschnittene) Folgen gesendet wurden. Ausnahme: Nur eine Geschichte wurde aufgrund der komplexen Handlung in der Originallänge (4 Folgen) übernommen.
  • In der Film Wunschaktion des ZDF Kinder Ferienprogramms (mit Anke Engelke) wurde eine Rückkehr des Captain Future von einer unglaublichen Anzahl von Kindern gewünscht. Großzügig zeigte das ZDF eine einzelne Folge. Dumm war an der Aktion nur, dass eine Geschichte mindestens aus 3 Folgen besteht. Die weiteren Folgen wurden vom ZDF aber nicht wiederholt.
  • In den 80ern erschienen mit dieser Serie zusammen erstmals Toys (Aktionsfiguren, Modelle, Raumschiffe, Comics usw.) zu einer TV-Serie. Was bis dato in dieser Art und Weise unbekannt war. Durch George Lucas Idee zu Lizenzeinnahmen an Star Wars-Spielzeugen hatte man sich dieser Idee bedient.
  • Frankreich spendierte der Serie einen anderen Namen. Mit »Captain Flam« widersetzte man sich den englischsprachigen Einflüssen. Viele Länder (USA, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland) spendierten der Serie auch eine eigene Filmmusik. In Deutschland zeichnete sich Komponist Christian Bruhn für die deutsche Version verantwortlich. International erntete seine Musik sehr viel Lob und wird als die beste akustische Untermalung angesehen.
  • 1998 erschien der Disco-Mix des deutschen FUTURE-Themas von Phil Fuldner und landete für 13 Wochen in den Top Ten auf Platz 7. (Phil Fuldner, eigentlich Philipp André Fuldner stammt aus Recklinghausen Polsum. Von wo aus dieser Blog geschrieben wird.)
  • Wolfgang Völz, der die Figur Otto spricht, war schon 1967 an Bord des schnellen Raumkreuzers Orion (Raumpatrouille ORION). Auch in dieser TV Serie bildete er ein Team mit der Stimme von Grag (Claus Holm). Bis heute leiht Wolfgang Völz auch Captain Blaubär /Die Sendung mit der Maus) seine Stimme.
  • Seit Jahren ist eine Realverfilmung angekündigt.