UweImortBlog


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Karnickel Frühstück

Es ist einige Zeit her, dass ich Berichte aus meiner WG hier niederschrieb. Heute folgt ein neuer Packen Kaninchen-Neuigkeiten.Lukas, Oskar und Prinz machen sich gut. Bis auf ein Zahnproblem schaut es auch gesundheitlich bei den drei Flitzern bestens aus. Nebst Größe und Gewicht haben alle einen sehr individuellen Charakter entwickelt.

Der anfangs etwas stumpfe Oskar ist mittlerweile zum Mutigsten der Gruppe avanciert. Wenn die anderen schreckhaft das Weite suchen, bleibt er cool. Beobachtet genau, aber eine herunterfallende Gabel ist für ihn kein Grund ein frisches Möhrchen liegen zu lassen. Früher oft ein schmutziges wirres Haarknäul, schien Körperhygiene ein Fremdwort für ihn zu sein. Mittlerweile hat er stets die Haare schön. Prinz Charming wäre wahrlich neidisch. Nie agressiv, immer neugierig und stets der Erste, wenn ich nach den Jungs rufe.

Prinz, im ersten Jahr noch zaghaft, zurückhaltend und auch von den anderen distanziert. Mittlerweile malträtiert er die anderen ständig. Besonders Oskar hat unter seinen heimtückischen Attacken zu leiden. Sicherlich ist es meist nur die Aufforderung miteinander zu spielen. Dennoch, dieses Spielchen treibt er oft zu weit. Von Hinten angeschlichen, kneift er die anderen in den Po. Was hin und wieder in eine derbe Prügelei ausartet.

Lukas, unangefochtener Teamleader setzt Grenzen. Wenn man ihn mehr als ein mal  ärgert, setzt es Hiebe. Mit ihm ist also nicht gut Kirschen essen. Dennoch ist auch er nicht agressiv. Menschen gegenüber präsentiert er sich als wahrer Schisshase. Während sich die anderen kraulen und aus der Hand füttern lassen, klaut er lieber seinen Mitbewohnern ihre Leckerlies. Nur um Menschen nicht zu nahe kommen zu müssen. Liege ich allerdings mal flach auf dem Boden und lese z.B. ein Buch. Dann ist er das erste Schlappohr, das anfängt mich zu lecken. Und hat er erst einmal begonnen mich zu putzen, schlecken die anderen alsbald mit.

Mittlerweile haben alle drei Chaotchen ihre Namen drauf. So kann ich sie nacheinander aufrufen. Außerdem beherrschen sie die Worte: Lieb, Leckerchen, Komm und Frühstück.

Ihre Lernbereitschaft ist ordentlich. Und manchmal auch mehr als dies. Wenn der fest verschlossene Käfig plötzlich offen ist oder in die Türrahmen gebaute Absperrungen aus den Fassungen gehoben wurden nervt dies. Denn meist finde ich dann div. Blumentöpfe frisch umgegraben vor.

Regelmäßig werde ich von den Ausbrechern morgens geweckt. Sie setzen sich auf mich und stoßen mich dann so lange mit den Köpfchen an, bis ich mich aus den Federn bewege. Dann laufen sie mir um die Füße. Und erst das Wort „Frühstück“ läßt sie zur Futterstelle stürmen. Dort oder an der Küchentür warten sie dann.
Der Teller bei uns ist reichlich gedeckt. Kohlrabi, Blumenkohl, Möhrchen(-Grün), Rosenkohl, Weisskohl, Äpfel, Birnen, Gurke, Banane, Löwenzahn, Tomate, zarte Zweige, Basilikum, andere Gartenkräuter und vieles mehr sind auf dem Speiseplan. Natürlich stehen immer Unmengen Kräuter- & Wiesenheu zur Verfügung.

Allen Tierliebhabern die nun evtl. bei der einen oder anderen Frückstückszutat aufschreien sei gesagt: Alles vom Tierarzt frei gegeben und alles wurde über einen langen Zeitraum angefüttert. Verdaununfstechnisch also auf jeden Fall in Ordnung.

In den letzten Monaten habe ich verschiedene Lernspielzeuge angeschafft. Die Herren müssen sich manches Leckerchen erarbeiten. Außerdem steht auch Sport auf dem Tagesplan. Dann wird wie beim Fussball um einen Ball und dessen Inhalt gekämpft. Dieser verstreut durch eine kleine Öffnung hin und wieder kleine Knabbereien.

Den Tag über wird viel gedöst und so manche Stunde verschlafen. Den Abend über verbringen wir dann gemeinsam in der Küche. Wahlweise auch mit Musik, Buch oder Film im Wohnzimmer. Wer schon einmal dabei war, wird bestätigen können, meine Karnickel sind aus Gummi. Liegen die erst einmal auf dem Wohnzimmerteppich, dann werden sie länger und länger.

Viele Grüße an alle Leser/innen, von uns WG Bewohnern.


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Sonne in den Gedanken

Der Herbst hat unwiderruflich Einzug gehalten. Das ganz persönliche Sommer-Resümee, erstellt an diesem Wochenende, fällt recht positiv aus. Mein Kopf verbucht sehr viel Sonnenschein, knisternde Hitze und erholsame Schlummerstunden auf einer Decke.

Völlig gleich was die Statistiken der Meteorologen besagen. Gefühlt war der Sommer 2016 für mich ein Erfolg. Im Oberstübchen lassen sich eine Menge schöner Sommerimpressionen abrufen. Dabei liegt ein sanftes und zufriedenes Lächeln auf meinen Lippen. Wenn ich die Augen schließe und tief einatme … ist wieder ein Stück Sommer zu fühlen.

„Sonne in den Gedanken“,

ist mein heutiges Motto.

Wer daran ein wenig teilhaben mag, möge sich an den folgenden Schnappschüssen laben. Sie beinhalten jede Menge Sonnenpower. Und dienen mir als Batterie für den grauen Alltag.

Sommerbilder

Sonnige Grüße

Euer Uwe


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Wuschel-Fussel-Fell ist es warm

In den letzten Wochen springen die Temperaturen, wie ich früher vom 10 Meter, 5 Meter … okay 3 Meterbrett. Es geht rauf und runter. Heute hüpft das Thermometer wieder, dabei singt es das Lied von den 24 C°. Meine drei Chaotchen leiden ein wenig darunter, schließlich können sie sich nicht passend kleiden. Ihr Winterfell ist auch noch nicht ganz runter.

Wuschel-Fussel-Fell ist warm

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Wir machen das Beste draus.

 

 


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Abenteuer Urlaub Teil 4 – Als der Sturm 2 x rüttelte

Wer die letzten Teile noch nicht gelesen hat, der/m sei gesagt, wir sind ein künstlerisch angehauchter Haufen. Unsere Mission, eine Woche (Zelt-)Urlaub im grünen Ruhrgebiet. Die letzten Berichte dieses Erlebnisurlaubs liegen einige Wochen zurück. In der Zwischenzeit kamen mir der Spaß, die Freude und die Erfüllung (hallo Chef) meiner erquickenden Arbeit dazwischen. Nun aber geht es weiter mit dem …wpid-wp-1438158362525.png

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Heute berichte ich, wie die Funken geflogen sind. Nicht zwischen den Leuten, obwohl man sich nach einigen Bieren in den Armen lag. Meist galt dies allerdings dem gemeinsamen Kampf der Schwerkraft. Wo war ich, Funken … zwei Freunde hatten eine Esse, die Heizstelle einer Schmiede mitgebracht. Auch Rohmetall war vorhanden, sodass nach Lust und Laune Thors Hammer geschwungen werden konnte.

Der hammerharte Workshopteilnehmer auf dem Foto konnte mir leider nicht verraten, was er zärtlich zusammengeschlagen hat. Ich hätte vielleicht auch fragen sollen, was es werden sollte, nicht was es geworden ist. Das Folterinstrument auf dem Bild deutete ich als OP-Zubehör oder Autoersatzteil. Bei beiden kann man Unmengen sparen, wenn man diese selbst herstellt.

Dank Schutzbekleidung, Badehaube und Taucherbrille, ist es laut seinen Angaben zu keinerlei Verletzungen gekommen, was mir bei der ganzen Sache das Wichtigste ist.

IMG_20150827_205546yyALS DIE PAVILLONS FLIEGEN LERNTEN

Nach einer Woche mit sommerlichen Traumtemperaturen, folgte ein nüchternes Wochenende. Bis zum Freitagmittag lachte uns die Sonne ins Gesicht. „Hahahahahaaa“, dann hat sie (uns) ausgelacht. Unser Ohr am Radio bewahrte uns vor dem Schlimmsten. Dort sprach man von Orkanböen bis 103 km/h. Was mich überlegen ließ, ob wir an diesem Abend tatsächlich den Gasgrill in Betrieb nehmen sollten. Man stelle sich ein kreisrundes, fliegendes Objekt vor, das von einer riesigen Gasflamme angetrieben wird und mit brutzelnden Würstchen um sich schießt. Die Schlagzeile in der Zeitung wäre bestimmt reißerisch ausgefallen: Camper von UFO attackiert … oder … fliegende Würstchen über NRW.

Am Wochenende fiel unser Lagerfeuer ins Wasser.

Am Samstagnachmittag besuchte der Sturm unseren Zeltplatz.  Leider gibt es kein Foto vom abhebendem (durch Stahlnägel in Beton gesicherten) Pavillon. Man stelle sich nun 12, an den 6 Beinen baumelnde Personen vor. Die den Unterstand vor dem Eintritt in die Stratosphäre abhielten. Bei der Ladung brach sich der Gute allerdings die Beine, die mutigen Helfer blieben unverletzt. Nur ordentlich nass sind alle geworden. Selbst das magmaheiße Lagerfeuer machte nach einer Stunde Dauertränen vom Himmel „pufff“ und war … aus.

Da es kein Tempolimit bei vorbeiziehenden Wirbelstürmen gibt, boten unsere Zelte kurzfristige einen kostenfreien Wellnessservice. Denn der Orkan rüttelte sie kräftig durch. Alle Zelte? Nein, ein Zelt leistet Widerstand. Im Windschatten der anderen Nylonbehausungen vibrierten nicht einmal die Spannschnüre. Selbstverständlich handelte es sich um das preisgünstigste Eskimozelt auf dem Platze, zwei mal zwei Meter für 9.99 €. Zu klein um darin zu nächtigen, groß genug für Material. Alle anderen Zelte standen nach dem Durchquirlen lediert schräg oder hatten die Schnüre verknotet.

Zu Beruhigung der Leser/innen, während des Orkans haben sich alle Personen in den Aufenthaltsräumen des mit angemieteten Hauses eingefunden. Schließlich sollte es ein Campingurlaub werden und kein Gleitschirmausflug.

Im nächsten Abenteuer Urlaub Beitrag gibt es einen kleinen Film. Direkt aus den Mienen von Moria. Seid dabei, wenn es heißt: Höllenglut und Dönerspieß.