UweImortBlog


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Hektische Zeiten

Hektische Zeiten …

XmasRingedBalls_Archigraphsdieser Tage, von vorweihnachtlicher Stimmung keinerlei Spur. Überall drängt und schiebt man sich. Jedermann hat es eilig, ist abgehetzt und scheinbar angenervt. Auf Straßen, Weihnachtsmärkten, selbst in Supermärkten herrscht dieser ungesunde Ausnahmezustand vor. Mehr als in all den Jahren zuvor schlägt mir diese menschenfeindliche Atmosphäre aufs Gemüt.xmas_tree_png_by_dbszabo1-d4ft2r4

Die Verkehrsnachrichten am Samstag ließen mich zwei mal hinhören. Um 13 Uhr 15 Kilometer Stau auf der Autobahn an der Abfahrt Centro in Oberhausen. Um 14 Uhr waren es bereits 23 Kilometer. Wer mag da noch von vorweihnachtlicher Harmonie und Freude beim Einkauf von Geschenken sprechen? Da hat man doch schon beim Stop & Go im Auto die Nase voll. Welcher sich dann aber auf den Einkaufsmeilen allerorts fortsetzt.

Ist dies das neue Weihnachts-Feeling? Gewiss nicht, denn mit Weihnachten hat das in meinen Augen nichts mehr zu tun. Es ähnelt mehr einer Kampfansage den Feiertagen. Wer ist der Schnellste und Stärkste an der Kasse. Auf dem Weihnachtsmarkt fortwährend Gedränge, am Glühweinstand scheint der härteste Ellenbogen zu gewinnen.  Selbst die bunte Beleuchtung auf den Straßen und in den Fenstern kann nicht darüber hinwegtäuschen. Aber zwingt uns diese Zeit zu solch einem Verhalten?

Ich habe den 2. & 3. Advent genutzt um ein wenig Ruhe und Entspannung Zuhaus zu genießen. Gegen Nachmittag habe ich mit Freunden telefoniert. Dann Teig in den Ofen geschoben und im Anschluss eine Kanne Tee aufgebrüht und ein paar frische Weihnachtsplätzchen gefuttert. Gegen Abend eine Kerze entzündet und Musik eingespielt, im selben Moment flammte ein wenig Vorfreude auf. Bin ich nun altmodisch oder einfach nur locker und relaxt? Ach … mir egal, macht doch, was ihr wollt.

Entspannte Grüße, euer Uwenikolaus


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Weihnachtsplätzchen

nikolausGestern herrschte wieder Hochbetrieb in meiner Küche. Der Backofen bekam ordentlich zu tun. Auch Handrührer und Ausstechformen wurde vor lauter Hin und Her ganz schwindelig. Ich habe wieder gebacken. Dem Anlass entsprechend gab es …

Weihnachtsplätzchen.

SAMSUNG
Kokosplätzchem
– Schokosplitter
– Vanillekipferl

.

SAMSUNGDas Plätzchen eine heikle Angelegenheit sind, weiß jeder, der schon einmal gebacken hat. Sie verlangen ein waches Auge. Denn manchmal können schon einige Sekunden über die Konsistenz entscheiden. Da trennt nur ein Augenblick den Idealzustand vom harten, verbrannten Backalbtraum.

Um den Kipferln ein besonderes Aroma zu verleihen, habe ich den groben Vanillezucker im Mörser zerkleinert und dann dem Puderzucker beigefügt. So haftet beides besser an den kleinen, noch heißen Hörnchen.

Den Schokosplitter-Keksen habe ich nebst den Schokostücken im Teig, auch eine spritzige Glasur gegönnt, schließlich isst das Auge mit. Die Kokosplätzchen blieben ohne Verzierung. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Für meinen Weihnachtsbesuch habe ich jeweils ein kleines Döschen gepackt. Ich verschenke am Heiligen Abend … Kalorien.

nikolaus


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Plätzchen

PLÄTZCHEN

Was gehört zur Weihnachtszeit wie die Faust aufs Auge? Dumme Frage, wer die Antwort nicht kennt, der sollte sich dringlichst: „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss genehmigen. INFOLINK zum GEDICHT 

Die Rede ist von Gebäck, genauer gesagt um Plätzchen geht es in diesem Artikel. Sie gehören zum vollendeten Akt der Weihnachtsvöllerei. Unendlich viele Sorten, für wirklich jeden findet sich etwas. Aus den unendlichen Weiten irdischer Rezeptbüchern habe ich Handfestes aufs Backblech gebracht. Es versteht sich, natürlich mit einer gehörigen Portion Schokoüberzug und Mandelsplittern.

GEBÄCK – GESETZ

Es scheint eine Art geheimes bzw. unausgesprochenes Gebäck – Gesetz zu existieren. Jenes besagt: Für jedes verschenkte Plätzchen, jedes Stück Stollen oder sonstige Weihnachtsbäckereien erhält man mindestens die doppelte Menge Dickmacher zurück. Jede Anstrengung die Kalorienbomben auf diese Weise los zu werden ist deshalb ein sinnloses Unterfangen.

Wahrlich zugegeben, Marzipanstollen, Schokoladenkeks, Vanillekipferl und Kokosmakronen duften verführerisch. Da ist es kein Wunder, das bei eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und erhöhter Zuckerzufuhr langsam die Pfunde auf den Hüften steigen. Aber keine Sorge, bald ist wieder Silvester und Gelegenheit neue Vorhaben für das neue Jahr zu fassen. Schließlich braucht es immer einen Auslöser und Grund zum alljährlichen Abspecken, auch ich werde diesen Brauch zum Jahreswechsel 2012/2013 wieder aufgreifen.

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Ob mein Backwerk den Gaumen der Beschenkten stimulieren konnte, wird hoffentlich bald die Kommentarbox verraten. Bin Kritik und Anregungen stets aufgeschlossen, auch ich habe am vergangenen Wochenende viele Zutaten in die Rührschüssel geworfen und den Backofen in Betrieb genommen. Herausgekommen ist dabei eine ganze Menge, 6 Bleche Naschwerk, darunter:

Erdnuss – Kekse
Schoko – Mandel – Kekse
und (nicht auf dem Bild)
Amaretto – Brot.

Ahoi, Weihnachten kann kommen!