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Kurzkohlmeldung

Bei meinem heutigen Abstecher in den Discounter um die Ecke bin ich einem sogenannten Impluskauf erlegen.

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Eine

Kurzkohlmeldung

Mir ist es bekannt, an dieser Speise spalten sich die Gemüter.  Ich gehöre zu jener Partei, welche die Rosenkohlsaison herbeisehnt. Meine Geschmacksknospen sind auf diese Art Kohl geeicht. Gekocht als Suppe, Beilage, aus dem Dampfgarer, überbacken oder oder oder landet er alljährlich auf meinem Teller.

Kartoffeln, Zwiebeln. Knoblauch, Möhren und Speck landeten gleich mit im EKW (Einkaufswagen). Einige Freunde, die dies Gericht ebenfalls zu schätzen wissen stehen schon auf der Gästeliste. In den nächsten Tagen wird man sich zum gemeinsamen Schmausen bei mir einfinden.

Diesmal werde ich einen neuen Auflauf ausprobieren. Ein bekanntes Rezept in einer neuen Variation, bzw. um Zutaten einige ergänzt. Bekanntlich bin ich auch in der Küche kreativ. Auch mein geliebter Muskat kommt wieder auf den Teller.

Was sagt ihr zu Rosenkohl? Bin gespannt, ob sich hier Befürworter oder Rosenkohlgegner zu Wort melden.

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Weihnachtsplätzchen

nikolausGestern herrschte wieder Hochbetrieb in meiner Küche. Der Backofen bekam ordentlich zu tun. Auch Handrührer und Ausstechformen wurde vor lauter Hin und Her ganz schwindelig. Ich habe wieder gebacken. Dem Anlass entsprechend gab es …

Weihnachtsplätzchen.

SAMSUNG
Kokosplätzchem
– Schokosplitter
– Vanillekipferl

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SAMSUNGDas Plätzchen eine heikle Angelegenheit sind, weiß jeder, der schon einmal gebacken hat. Sie verlangen ein waches Auge. Denn manchmal können schon einige Sekunden über die Konsistenz entscheiden. Da trennt nur ein Augenblick den Idealzustand vom harten, verbrannten Backalbtraum.

Um den Kipferln ein besonderes Aroma zu verleihen, habe ich den groben Vanillezucker im Mörser zerkleinert und dann dem Puderzucker beigefügt. So haftet beides besser an den kleinen, noch heißen Hörnchen.

Den Schokosplitter-Keksen habe ich nebst den Schokostücken im Teig, auch eine spritzige Glasur gegönnt, schließlich isst das Auge mit. Die Kokosplätzchen blieben ohne Verzierung. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Für meinen Weihnachtsbesuch habe ich jeweils ein kleines Döschen gepackt. Ich verschenke am Heiligen Abend … Kalorien.

nikolaus


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Hühnersuppen Gegenmaßnahme

Ich schrieb im letzten Beitrag das ich mich einige Tage außer Gefecht gesetzt sah und angeschlagen in der Waagerechten verbringen musste. Die Nachrichten posaunten seit Wochen die Kunde einer neuen Grippewelle in die Welt hinaus. Schnupfen, Husten, laufende Nasen, oft setzt die Virenerkrankung den gesamten Körper schachmatt. Auch mir erging es so, Zeit für Gegenmaßnahmen. Für eine Schutzimpfung war es eindeutig zu spät. Doch wie stärkt man die eigenen Abwehrkräfte und unterstützt den Organismus? Der Griff zur pharmakologischen Keule erschien mir nicht die passende Lösung. Einen solchen Infekt muss der Körper durchmachen, nur so kann eine zukünftige Immunisierung erfolgen. Doch diese Arbeit kann man unterstützen. Obst und Gemüse helfen, Vitamine braucht der Körper. Zusätzliche Kraftreserven kann man auch anders aufbauen. Ich habe gekocht, es gibt frische…

HÜHNERSUPPE.

Keine Instandbrühe, einzig mit kochendem Wasser aufgegossen, sondern eine komplett frisch zubereitete Suppe soll Abhilfe schaffen. Ein alt bewährtes Rezept aus Großmutters Zeiten und frische Zutaten werden benötigt. Nebst Unterstützung der Abwehr kann diese Suppe mit einer weiteren Eigenschaft punkten, sie schmeckt einfach fantastisch. All jene die ebenfalls Unterstützung brauchen oder sich einfach an einer leckeren und gesunden Suppe versuchen wollen stelle ich das Rezept gern zu Verfügung.

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Halbes Suppenhuhn, benötigt wird nur 1/4

Zutaten:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Lauchzwiebeln
  • 2 – 3 Knoblauchzehen
  • 100 ml Olivenöl
  • 3 große Möhren
  • 1 Staude Porree
  • 1/4 einer Sellerieknolle
  • 1/4 Suppenhuhn frisch vom Fleischer oder Wochenmark (Keine Hühnchen -/Hähnchenteile aus dem Discounter)
  • 1 Bund Petersilie
  • Packung Sternchen/Buchstaben – Nudeln
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Bärlauch, Muskat
  • 2 bis 3 Liter Topf

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Zubereitung:

  1. Zwiebel, Lauchzwiebel, Knoblauch klein Schneiden und mit 100 ml Olivenöl  im Topf auslassen bis die Zwiebeln glasig werden. Danach mit 500 ml Wasser auffüllen und zum kochen bringen.
  2. Bis das Wasser kocht die Möhren, Porree in Scheiben, die Sellerieknolle in kleine Würfel schneiden und anschließend in das kochende Wasser geben. 10 Minuten auf kleiner Stufe kochen lassen.
  3. In der Zwischenzeit das 1/4 Suppenhuhn in 2 bis 3 Stücke zerteilen, die Stücke anschließend in den Topf geben. Mit Wasser auffüllen bis das Fleisch gut bedeckt ist.
  4. Die Suppe ca. 1,5 – 2 Stunden auf kleiner Stufe köcheln lassen, bis sich das Fleisch leicht von den Knochen ablösen lässt bzw. von allein ablöst. Topf nun ganz mit Wasser auffüllen.
  5. Mit Salz, Pfeffer, Bärlauch und evtl. Muskat abschmecken, dann Suppennudeln und fein zerkleinerte Petersilie hinzugeben und nochmals 3 Minuten aufkochen lassen. Fertig!

INFO: Es wird dringlichst empfohlen nur ein richtiges Suppenhuhn zu verwenden. Dieses ist zwar teuer beeinflusst aber den Geschmack der Suppe beträchtlich. Während des köchelns auf mittlerer Stufe  immer wieder mal umrühren. Wenn das Fleisch in großen Stücken hinzu gegeben wurde kann sich die Kochzeit entsprechend verlängern. Wer mag kann die Fleischstücke wieder herausnehmen und anschließend die Knochen heraus trennen. Der Einfachheit halber können die Knochen auch in der Suppe verbleiben und beim verspeisen entfernt werden.

Ich wünsche guten Appetit!


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Plätzchen

PLÄTZCHEN

Was gehört zur Weihnachtszeit wie die Faust aufs Auge? Dumme Frage, wer die Antwort nicht kennt, der sollte sich dringlichst: „Die Weihnachtsmaus“ von James Krüss genehmigen. INFOLINK zum GEDICHT 

Die Rede ist von Gebäck, genauer gesagt um Plätzchen geht es in diesem Artikel. Sie gehören zum vollendeten Akt der Weihnachtsvöllerei. Unendlich viele Sorten, für wirklich jeden findet sich etwas. Aus den unendlichen Weiten irdischer Rezeptbüchern habe ich Handfestes aufs Backblech gebracht. Es versteht sich, natürlich mit einer gehörigen Portion Schokoüberzug und Mandelsplittern.

GEBÄCK – GESETZ

Es scheint eine Art geheimes bzw. unausgesprochenes Gebäck – Gesetz zu existieren. Jenes besagt: Für jedes verschenkte Plätzchen, jedes Stück Stollen oder sonstige Weihnachtsbäckereien erhält man mindestens die doppelte Menge Dickmacher zurück. Jede Anstrengung die Kalorienbomben auf diese Weise los zu werden ist deshalb ein sinnloses Unterfangen.

Wahrlich zugegeben, Marzipanstollen, Schokoladenkeks, Vanillekipferl und Kokosmakronen duften verführerisch. Da ist es kein Wunder, das bei eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und erhöhter Zuckerzufuhr langsam die Pfunde auf den Hüften steigen. Aber keine Sorge, bald ist wieder Silvester und Gelegenheit neue Vorhaben für das neue Jahr zu fassen. Schließlich braucht es immer einen Auslöser und Grund zum alljährlichen Abspecken, auch ich werde diesen Brauch zum Jahreswechsel 2012/2013 wieder aufgreifen.

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Ob mein Backwerk den Gaumen der Beschenkten stimulieren konnte, wird hoffentlich bald die Kommentarbox verraten. Bin Kritik und Anregungen stets aufgeschlossen, auch ich habe am vergangenen Wochenende viele Zutaten in die Rührschüssel geworfen und den Backofen in Betrieb genommen. Herausgekommen ist dabei eine ganze Menge, 6 Bleche Naschwerk, darunter:

Erdnuss – Kekse
Schoko – Mandel – Kekse
und (nicht auf dem Bild)
Amaretto – Brot.

Ahoi, Weihnachten kann kommen!


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Scharfe Geschenke

Scharfe Geschenke

Das Weihnachtsfest nähert sich im Eiltempo, wieder stellt sich die jährlich einkehrende Frage: „Was schenke ich Familie und Freunden?“ Da ich kein Fan von Sinn befreiten Schnick – Schnack – 08/15 – Geschenken bin, habe ich mir unlängst Gedanken darüber gemacht. Schließlich möchte ich Präsente mit Pepp an die Frau oder den Mann bringen. Diesen Gedanken wortwörtlich genommen, habe ich meine Einkaufstour darauf hin ausgerichtet. Dieses Jahr gibt es ein paar besonders „scharfe“ Weihnachtsüberraschungen und zwar selbst gemacht.

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Was wird benötigt:
– Leerflasche (z.B. 250 – 500 ml)
– Verschlusskorken
– Lackstift für die Beschriftung
 
Zutaten:
– Red/Yellow Habanero (frisch)
– Jalapeno (frisch)
– Knoblauch (frisch)
– Basilikum (Bund, frisch)
 
außerdem
 
– Chilifäden (Gewürz))
– Senfkörner (Gewürz)
– ganze, schwarze Pfefferkörner (Gewürz)
– Natives Oliven-Öl
 

So wird es gemacht:

Die Schoten anschneiden, Luftblasen sollten tunlichst vermieden werden, zusammen mit Basilikum, Fäden und Knoblauch in die Flasche einführen und optisch ansprechend drapieren. Gewürze samt Salz hinzugeben und letztendlich mit Oliven-Öl auffüllen. Kleine Luftblasen entweichen lassen, gut verkorken und das Beschriften der Flasche oder eines Etiketts nicht vergessen. Schließlich soll der Benutzer/Empfänger wissen welche Kredenzen das Gefäß beinhaltet. Den Flaschenhals evtl. noch mit Bast oder einer Kordel umwickeln. – FERTIG-
 
Stunden nach dem Auffüllen verwendbar, sind aber erst ca. 14 Tage später alle Geschmacksstoffe ausgeschwemmt. Das Öl sollte möglichst kühl und schattig aufbewahrt werden, so hält es um ein vielfaches länger. (Bis zu einigen Monaten).
 
Für Salate, zum Braten, für Soßen oder jede andere Speise die ordentlich Pepp verträgt. Ohne künstliche Aromen, gesund obendrein und außerdem äußerst geschmacksintensiv. Wer diese Idee aufgreift, dem sei empfohlen zuvor die gewollte Schärfe ab zu schätzen, die Liste unten bietet eine Orientierung. Je nach verwandter Chili – Sorte(n) können sich sehr hohe Scoville-Werte ins Öl lösen. Entscheidet selbst ob euer Geschenk höllisch scharf oder nur ordentlich Pepp beinhaltet.  Aus Erfahrung mag ich anmerken: BEI SCHÄRFE IST WENIGER OFT MEHR.
 
Abgesehen von der optischen Wirkung versteht dieses Geschenke später noch zusätzlich durch seinen Geschmack zu beeindrucken. Mann möge mir glauben, wenn ich behaupte das schon eine Menge Leute sagten: „Huuuuuuuuu, wie kann Öl so schraf sein?
 
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ACHTUNG: Achtet bei der Zubereitung darauf das  z.B. die Finger nicht mit den Schleimhäuten (Nase, Auge, …) in Berührung kommen. Hände möglichst 3 x mit viel Seife waschen, sonst kann es zu schmerzhaften Erfahrungen kommen.
 
All jenen die sich nun insperiert fühlen, wünsche ich viel Spaß bei der Herstellung, der Verwendung und/oder beim Verschenken.
Euer Uwe