UweImortBlog


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Abkühlung

imageEs ist SA 20:30 am frühen Abend und ich habe ein wenig Zeit, bevor ein paar Freunde aufschlagen. Ich bin nach getaner Arbeit frisch geduscht und stecke in frischen Klamotten. Das war dringend notwendig. Laut Medien der heißeste Tag des Jahres und ehrlich gesagt hat er sich auch so angefühlt.

Ein guter Freund hatte kurzfristig einen Umzugstermin angesetzt. Freitag habe ich zugesagt. Letztendlich war es eine ordentliche Portion Arbeit und Schlepperei. Eine komplette Wohnungseinrichtung. Doch da genügend Helfer anwesend waren ging die Sache dennoch relativ einfach von der Hand.

Nach ein paar Stunden waren Wohnmöbel und allerlei Accessoires in Duisburg angekommen und im ersten Stock verstaut. Bei 34 (gefühlten 102 ) sichtlich durchnässt, spendierte der Kumpel einen leckeren Imbiss. Meine Wahl fiel auf eine herzhafte Pizza Hawaii. Die wir nur wenige Meter entfernten, am Duisburger Rheinufer verzehrten. Es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich die italienische Leckerei absichtlich hab kalt werden lassen. Dazu gekühlte Getränke, mehrere Picknickdecken … dann konnte ich den frischen aber überaus angenehmen Wind im Schatten einiger Bäume genießen. Eine Wohltat, denn meine Sicherheitsschuhe lagen einen Moment später Meter entfernt im Rasen. Könnten meine Füße sprechen, sie hätten ein Freudenlied gesungen.

Abkühlung

imageDoch dann kam ein besserer Vorschlag auf: Schwimmen.
Schnell noch Handtücher und Badehosen geholt und ab zum nächsten Badesee. Der Satz ins Nass gestaltete sich in gaaaanz kleinen Schritten. Komplett aufgeheizt mussten wir uns erst einmal auf Badetemperatur bringen. Das kühle Bad war das Highlight des Tages. Niemand wollte mehr aus dem Wasser. Dank dem mitgeführten Kasten Sprudel, den wir im Uferwasser kühlten, gab es auch keinen Grund dazu. Mittlerweile bin ich zu Haus angekommen und genieße eine Briese aus dem heimischen Ventilator.

Trotz Schlepparbeit ein toller Samstag. Ich bin seit Jahren nicht mehr in einem natürlichen Pool geschwommen, wird aber sicherlich bald wiederholt. Eine 1A Abkühlung im Freien. Ich hoffe alle Leser konnten sich ähnlich Gutes tun.

 

Erfrischte Grüße sendet euch
euer Uwe

 

 


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Wasser-Wochenendreport

Heute ein kurzer Bericht, bevor es mit meinen Specksteinen weiter geht, kurz gesagt ein:

Wasser-Wochenendreport

 

Treffpunkt Schwimmbad Recklinghausen, 9:00 Uhr am Samstagmorgen. Dieses Mal handelt es sich um keine Saunalandschaft oder einen anderen Entspannungs-Tempel. Mit einigen Freunden war ausgiebiges Planschen angesagt.

Etwas Sport bzw. Bewegung zum Tagesbeginn soll bekanntlich gesund sein. Das aus den 50′ern stammende Schwimmbad schien anfangs etwas betagt und altbacken. Das Gebäude selbst, von der Aufteilung bis zu den Kacheln, unglaublich massiv und nostalgisch. Auch wenn besagter Bau heutigen Designstandards nicht mehr entspricht, einen rustikalen Charme mag man ihm nicht absprechen. Schließlich macht auch eine moderne Badehose noch keinen guten Schwimmer aus. Dies mag man auch auf eine Badeanstalt übertragen.

Wissenswert, wenn auch aus heutiger Sicht nicht mehr aktuell: Erhielt das Hallenbad zu Zeiten der Eröffnung eine Auszeichnung für moderne Bauformen.

Sauberkeit und auch die Temperatur der Duschen konnten beeindrucken. Derart positiv gestimmt ging es in die große Halle. Der Badeort wurde seinem Namen gerecht. Ein Ein- & Dreimeterbrett, zusätzlich ein abgeteiltes Kinderbecken warteten auf uns. Bahn um Bahn, zig Tauchgänge vom Sprungturm aus und ein kurzer Besuch im aufgeheizten Minibecken füllten unseren Aufenthalt. Natürlich gönnten wir uns auch einige Pausen und selbst während des Schwimmens konnten wir uns gut unterhalten. Aus aktuellen Bädern gewohntes Geschrei und ohrenbetäubender Lärm blieben uns erspart. Noch ein Pluspunkt für das Stadtbad. Das Publikum am Morgen überwiegend Personen jenseits der Vierzig. Über die Stunden unseres Aufenthalts verteilt tauchten aber auch immer mehr Jugendliche auf. Dennoch blieb die Lautstärke angenehm.

Demnächst gern wieder!

Auf dem Platz neben dem Hallenbad erwartete uns noch eine Überraschung. Das Flohmarkt-Gelände der Vestlandhalle wartete nur wenige Meter entfernt. Die Sonne streichelte uns und so drehten wir noch gute zwei Stunden über den Markt. Im Anschluss machten wir es uns auf der Couch bei selbst gemachter Pizza und einigen Filmen bequem. Schließlich muss man es nicht mit der Gesundheit übertreiben.

Wer dort selbst einmal vorbeischauen möchte, hier der Link zum HALLENBAD RECKLINGHAUSEN.

 


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Wassersport

Wassersport

imageEin neues Jahr schafft neue Vorsätze. Sicherlich, doch meist halten diese nicht lange vor. Ich habe mich erst im Februar hinsichtlich dieses Vorhabens aufgestellt. Mit der Hoffnung, dadurch länger am Ball zu bleiben.

Das Wasser soll es sein, da war ich mir sicher. Was liegt da näher, als schwimmend seine Bahnen in einem Becken zu ziehen? Schließlich eine jener Sportarten, die als besonders gelenkschonenden und günstig für Muskeln und Bewegungsapparat gelten.

Nach nunmehr 6 Wochen Training habe ich es auf gute 30 Bahnen am Stück gebracht. Zu Beginn gereichten schon 4, um mir die Lunge aus dem Halse zu treiben. Natürlich darf der Spaß nicht zu kurz kommen. Mit Bekannten werfe ich vorher gern ein paar (Wasser)Körbe.

Im Anschluss an das Schwimmtraining gönne ich mir Ruhe und Erholung. Auf dem Rücken treibend, unterstützt von sogenannten Schwimmnudeln lässt es sich wunderbar entspannen. Ist mein Bauch tatsächlich schon geschrumpft?


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Voll Banane

Endlich Wochenende,

die letzte Woche erwies sich als ziemlich aufreibend und stressig. Wenn man bei Temperaturen jenseits der 30 C° in geschlossenen und ungekühlten Räumen anstrengende Kopfarbeit leisten muss, ist das alles andere als angenehm. Ein Teil des Teams fiel zeitweise durch (Dauer-)Kopfschmerzen und Migräne aus. Zeit für eine Pause. Obwohl ich mir vorgenommen hatte ein entspanntes WE vor dem TV zu verbringen (siehe Artikel Torchwood*). Einige Freunde konnten mich zu einem Badeausflug zum Rhein-Herne überreden. Im Gepäck: Grill und Badehose, was ich anfänglich ausschlug und nachträglich für die beste Entscheidung überhaupt an diesem Wochenende halte. Im Kanal baden ist halt doch etwas anderes als im Hallen oder Freibad ins Wasser zu springen.

SAMSUNGBei gefühlten subtropischen Temperaturen sorgte Sonnenschutzfaktor 30 dann dafür, dass unser Putenfleisch vor uns gar wurde. Kurzfristig kam mir noch der Einfall, zwei besondere Leckerbissen auszuprobieren. In den Kühlschrank (bei den Temperaturen keine andere Möglichkeit) hatten sich ein paar Bananen geflüchtet. Die ich aus ihrem kühlen Gefängnis holte, einschnitt und in Alufolie ein Bad in Honig gönnte (*siehe Foto). Oben drüber … frisch gehobelter Zimt.

Da für einen frischen Salat schon Paprika, Mais und frische Erbsen ihr Leben lassen mussten, konnte ich nur noch die Champignons dazu überreden uns zum Kanal zu begleiten. Der Rest Grünzeug wurde schon am Vorabend vertilgt. Gefüllt mit Frischkäse, Knoblauch und Lauchzwiebeln, verpasste ich auch ihnen ein stylishes Silbergewand.

SAMSUNG

Es ist ein tolles Gefühl, wenn man mal einfach eingerieben in der Sonne liegen kann, hin und wieder ein paar Bahnen schwimmt und andere sich um Grill, Getränke und Co. kümmern. Bananen und Pilze kamen erstaunlich gut an und satt ist sowieso jeder geworden. Mein Tipp – jeder sollte sich ruhig mal von guten Freunden überreden lassen!

Nachtrag: Spät am Abend gab es dann noch einen Nachschlag TV – Torchwood. Rundum ein gelungener Tag.