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Doctor Who – Update Special-Box

> Update Special – Box <

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Nebst dem 50. Jubiläum (am 23.11.13) zur Serie gibt es weitere Neuigkeiten für deutschsprachige Fans. Eine neue DVD-Box ist ebenfalls ab diesem Datum erhältlich. Wie gewohnt laufen in good old Germany die Uhren ein wenig langsamer. Während auf der Insel ein neuer Schauspieler bereitsteht, um das Zepter zu übernehmen, materialisiert in unseren Verkaufregalen die Special-Box mit den Jahren 2008 – 2010.

DWSP

Zur Info

2009 schickte die BBC (nach der 4. Staffel aus 2008) keine neue Season ins Rennen. Sparmaßnahmen schockten die weltweite Fangemeinde. Schnell machten sich Gerüchte breit, man sprach gar von einer Einstellung der erfolgreichen Serie. Starker Tobak für die ansonsten recht smarten Inselbewohner jenseits des Kanals. Binnen kürzester Zeit berichtigte die weithin bekannte Medienanstalt diese Falschinformation. Man kündigte für 2009 (bis einschließlich Januar 2010) fünf TV Special an.

Der 4. Staffel folgen die Abenteuer der Special-Box (Dez.) 2008 – (Jan.) 2010. Die Abenteuer der 5. Staffel setzen in der Timeline nach dieser Box an. Es empfiehlt sich, die Serie in dieser Reihenfolge zu schauen. Da die 5. Staffel thematisch auf die Specials aufbaut.

Enthalten sind
  • The next Doctor (Der andere Doctor)
  • Planet of the dead (Planet der Toten)
  • The waters of mars (Der rote Garten)
  • The End of Time 1 (Das Ende der Zeit 1)
  • The End of Time 2 (Das Ende der Zeit 2)

Mit diesen Filmen konnte (und musste die Gefolgschaft) sich zufrieden geben. Meiner Meinung nach preschen „The Waters of Mars“ & „The End of Time“ qualitativ besonders positiv hervor. Über die recht gemischten Reaktionen der Fangemeinde lasse ich mich an dieser Stelle aber nicht weiter aus. Letztendlich ist weniger Doctor immer noch besser als gar keine Hausbesuche.

Und sonst
  • 311 Minuten auf 5 DVDs, wahlweise auch als BluRay erhältlich.
  • Erscheinungstermin 23.11.2013
  • The End of Time 1+2 (Das Ende der Zeit 1+2) beinhaltet die Geschichte, in der der 10. Doctor in den 11. (Matt Smith) reinkarniert.
ALLE INFOS zum 50. JUBILÄUM findet ihr im Beitrag am 04.11.2013!


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Doctor Who TAG

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Ich wurde getaggt! (Ohjee, wie sage ich es meiner Mutter?) Eine Bloggerin hat mich aufgefordert 10 Fragen zu beantworten, die sie zuvor selbst beantwortet hat. Infolgedessen soll auch ich einen solchen Beitrag erstellen. Gern beteilige ich mich an dieser Selbstauskunft.

Es geht um den

Dr BookDoctor Who Tag …

von MISS BOLEANA.

Dann werde ich die Uhr mal zurückdrehen und … *möööööööööööööööööp* an die Anfänge meiner eigenen Gefolgschaft zurückreisen. Oh verdammt, schon witzig sich auf irgendwelche Anfänge zu besinnen. Denn auch meine Vorliebe für Zeitreisende Doktoren hat mal irgendwann begonnen. Und es war kein leichter Weg bis hierher. Denn ich war lange Jahre eine missverstandene Kreatur. Doch die Treue dem Mann in der blauen Box gegenüber hat sich irgendwann doch ausgezahlt. *grins*

1. Wann wurdest du Fan von ‘Doctor Who’?

Nach einem Schneider-Buch Roman (mein erstes Buch überhaupt) Anfang der 80’er war ich angefixt. Die TARDIS, damals nur als Raumschiff übersetzt, fremde Planeten, seelenlose Daleks (?), gefährliche Experimente mit Bakterien … alles, was es brauchte, um mich mehr als neugierig zu machen. Leider blieb es dabei, Nachschub war nicht in Sicht. Das Internet war noch … vergessen wir diesen Punkt, weitere Bücher konnte ich nicht ausfindig machen. Im TV war der Doktor ebenfalls unbekannt und irgendwann dann auch aus meiner Wahrnehmung(sfilter) verschwunden.

Ab 1989 strahlte RTL die aktuelle 24. Staffel des 7. Doctors (Silvester McCoy) aus. Ich stolperte ab der 4. Folge über die Serie und konnte es kaum glauben. Das kam mir bekannt vor, das war doch DER DOKTOR. Ich war absolut begeistert, auch wenn es RTL mit der Sendereihenfolge der Episoden oft nicht so genau nahm. Doch meine neue Lieblingsserie verschwand recht schnell wieder von der Bildfläche. Die Serie wurde 89′ im Königreich eingestellt und auch RTL setzte einen Grabstein. Lediglich 6 Romane erschienen im Goldmann-Verlag, die ich binnen Wochen verschlungen hatte.

In zahlreichen Filmzeitschriften hielt ich nach Neuigkeiten, Infos und Anhaltspunkten Ausschau. Mittlerweile hatte ich Kontakt zur englischsprachigen Literatur und erfuhr, welcher Rattenschwanz an der Sache hing. 1995 brachte VOX noch die 22. & 23. Staffel im (niemand sonst sah es) Vormittagsprogramm. Dank Rekorder und viel Geduld ging mir auch der 6. Doktor ins Netz. Im selben Jahr kündigte die Zeitschrift SPACEVIEW einen neuen Pilotfilm für eine Doktor Who-Serie an. 1996 hielt ich das dazugehörige VHS-Tape in den zittrigen Händen. Erst weitere 10 Jahre später kam ich in den Genuss der neuen Staffeln. Ufff … *streck* jetzt isset raus, das war die ganze Wahrheit.

2. Wer ist dein Lieblings-Doctor?

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Ich schätze ALLE Inkarnationen des Doktors. Leider kenne ich die Folgen der 3. – 5. Inkarnation (1970 – 1984) nicht.

Matt Smith (Nr. 11) ist mir bislang der sympathischste Doc. Seine unruhige, aufrichtige, emotionale, vertrauensvolle, kindliche und dennoch gefestigte Art, machen ihn zu einer Figur, der ich viel Vertrauen ausspreche.

Patrick Troughton (Nr. 2) würde ich ebenfalls ganz weit vorne einreihen. Anfangs schier steif und angestaubt entpuppt er sich schnell als coole Socke mit viel Elan, Eigenheiten und liebenswerten Spleens.

Christopher Eccleston (Nr. 9) ist mir ebenfalls überaus sympathisch, seine Neuinterpretation war genau das, was die Serie brauchte.

 

3. Wer ist dein Lieblings-Companion (=Begleiter)?

Wirklich schwer zu bestimmen. Ehrlich gesagt waren die Companins der frühen Staffeln etwas steif. In den späteren 20’er Staffeln teilweise ein wenig nervig.

Meine Wahl wird sicherlich viele verwundern aber es ist …

brunoAdam (Bruno Langley) aus den Folgen St01 E06 (DALEK/Dalek) & St01 E07 (The long Game/Langzeitstrategie) . Ja, der halbe Meter, der Kurze aus Mr. van Stattens Hochsicherheitsmuseum. Er war einfach … menschlich, also aufrichtig unaufrichtig, erlag der Versuchung sich heimlich durch eine Manipulation Vorteile zu verschaffen. Flog dafür sofort aus der Tardis *ZACK* und … ich hätte gern mehr gesehen. Und dies nun bitte nicht falsch verstehen. Alle Begleiter des Doktors sind immer so verdammt überanständig. Sehen nur Adam und ich diese … Möglichkeiten?

Danach mag ich Amy nennen. Sie war selbstständig und hat sich entwickelt. Ihre Storyline fand ich verdammt intensiv. Verhunzte Kindheit durch den Typ aus der blauen Kiste. Dann die mehr oder minder verworrene Geschichte um ihr Kind. Und dann ein Typ der 2000 Jahre auf sie gewartet hat … TOP.

Lange Zeit war „beauty“ Rose Companion meiner Wahl. Hätte sie Musik gemacht, ich hätte ihre CDs gekauft. Doch ihre Auftritte nach der 2. Staffel fand ich ziemlich aufgesetzt und unnötig – sorry. Mit der Weiterentwicklung der Serie hat sie das Siegertreppchen verlassen.

Captain Jack – HALLO …, nein, witziger Typ aber nicht meine erste Companin-Wahl. Da fällt mir ein, Jack wäre doch der ideale Partner für den Highlander!?

 

4. Welche ist deine Lieblingsfolge?

Unangefochten das X-Mas Special 2010 (A Christmas Carol/ Fest der Liebe). Einfach wunderbar witzig und herzlich umgesetzt. Auch wenn einige Fragen offenbleiben, nach den anderen Specials endlich eines das den Namen verdient.

Ach ja, es wurde nach einer Folge gefragt. Das wäre dann St05 E10 (Vincent and the Doctor/Vincent und der Doktor), fand ich auch sehr eingehend und menschlich ausgelotet. Eine Charakterfolge, in welcher der Doktor nicht den Hauptpart einnimmt. Ein glaubhaft verstörter Vincent, das Ende, eine Offenbarung. Ich liebe es, wenn Dinge plötzlich Sinn machen.

Dieser folgen einige Episoden. St01 E09 u.10 (Das leere Kind & Der Doktor tanzt). St6 E04 (The Doctor’s Wife/Die Frau des Doktors), St2 E02 (Tooth an Claws/Mit Zähnen und Klauen) *Rrrrrrrrr*, Don’t Blink *blinzel*, Water of Mars *blitsch*…

5. Welche Episode magst du am wenigsten?

Hmmm, es ist nicht alles Gold, das glänzt. Wer schon mal im Mittelmeer schwimmen war, versteht, was es heißt, das nicht alles was im Wasser glitzert, auch Geschmeide ist. Diese Weisheit kann auch auf eine TV-Serie angewandt werden. St5 E07 (Amy’s Choice/Amys Entscheidung) – ein Lückenfüller. St06 E11 (The God Complex/Götterspeise) die Shining-Roomstory. Auch mit St06 E09 (Night Terrors/Nacht der Angst) konnte ich niemals warm werden.

 

6. Welchen Companion magst du am wenigsten?

Mel (21. u. 22. Staffel) schrill, stressig, mal ehrlich, wer würde so jemanden freiwillig mitnehmen? Schaut selbst …

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Und Donna Nobel … von absoluter Abneigung kann keine Rede sein. Aber ich würde Donna in der Beliebtheitsskala ganz hinten einordnen. Sie ist anstrengend, schön das sie da war, toll das sie wieder geht. Keine Frage, sie hat für Abwechselung gesorgt, war bissig, kantig, widerspenstig aber ich bin ein Fan von harmonischen Begleitern. Donna hat auch großartige Momente, z.B. den Heulanfall auf ihrer Hochzeitsfeier. *zwinker*

 

7. Welchen Doctor magst du am wenigsten?

Dr6Hinten an würde ich den 6. Doktor, Colin Baker stellen. Er ist mir als Charakter, incl. Outfit, Frisur und seinem Gehabe zu grell. Es scheint, als müsse er sich unbedingt in allen Belangen von älteren Versionen unterscheiden. Baker bringt etwas absolut blasiertes, fast schon weibliches in die Rolle ein. Unstimmig wie ein bunter Zirkusclown, der wissenschaftliche Vorträge hält. 1985 beabsichtigte die BBC die Einstellung. Böse Zungen behaupten einen Zusammenhang mit Bakers Leistungen.Dr96

Paul McGann (Nr. 8) fand ich steif und unbeholfen. Aber er hatte auch nicht besonders viel Gelegenheit auf Tuchfühlung zu gehen und die Rolle zu entwickeln.

 

 

8. Wenn du die Chance hättest, Companion zu werden, was für eine Art Companion wärst du?

Ich würde gern neue Wege gehen. Finster, schlecht und verdorben aber nicht mörderisch. Jemanden den der Doc dringlichst braucht und darum mitnehmen muss. Sich dennoch mit ihm anfreundet. Ich würde dem Doktor gern die andere Seite der Medaille schmackhaft machen. Nicht als kitschiger Bösewicht, überzeichnete Karikaturen gab es schon genug. Auf dunklen Pfaden wandeln, um lichte Ziele zu erreichen, dennoch enge Freundschaften knüpfen, auch wenn man sich auf sein Gegenüber nicht einlassen kann? Oder doch …? Der absolute Saubermann ist nicht für jede Gelegenheit die richtige Wahl … oder? *muharraaaa*

Mich würden die stillen Momente des Doktors interessieren. Wenn dessen Augenwischerei, die vorwitzige, große und laute Klappe still wird. Ihm dann ganz neue (dunkle) Denkanstöße präsentieren und ernste Gespräche dazu führen.

Am Ende der Mitfahrgelegenheit …  ich würde nicht wieder auf die Erde zurück wollen. Mit gaaaanz groooßer Sicherheit gibt es mehrere Plätze im Universum, an denen es mir besser gefällt. Also bitte auf einem Planten meiner Wahl absetzen.

 

 

9. Welches ist das großartigste Monster das du jemals in ‘Doctor Who’ gesehen hast?

engelDa muss ich nicht lange überlegen. Sicherlich sind die weinenden Engel eine endgeniale Idee. Aber auch die Stille, Kreaturen, die man ansieht und sofort wieder vergisst, halte ich für einen eben so ausgefuchsten Einfall.

 

10. Und welches ist das schlechteste?

Über die Monster der Klassik-Serie mag ich den Mantel des Schweigens ausbreiten. Eccleston machte in der ersten Staffel schon einen Witz über die Sparmaßnahmen der BBC. Optisch und storytechnisch gab es da Einiges, was eine Himbeere verdient hätte.

In den neuen Abenteuern finde ich aber St04 E07 (The Unicorn and the Wasp/Das Einhorn und die Wespe) besonders spärlich. Warum muss dieses Wesen zu 100% einer Wespe entsprechen? Wäre es feingliedrig, einem Insekt ähnlich – kein Thema. Und wo bleiben die psychischen Auswirkungen. Dann noch auf eine Gartenparty gehen? Ich denke man hätte sich mit ganz anderen Problemen (Psyche) beschäftigt.

vespeIn meinen Augen war die Umsetzung äußerst schwach und diente nur der Verwirrung, damit kein Zuschauer auf die Lösung kommen konnte. Ansonsten ist die Idee auf Agatha Christie zu treffen spitze, auch das Krimi-Element fand ich gelungen. Mir hätte sogar der ursprünglich geplante (ungeschnittene) Anfang gefallen

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who

Geronimoooooooooooooooooooooooo … soweit meine Antworten MISS BOLEANA. Mein erstes Mal und es hat nicht wehgetan. Die kleine Raum-/Zeitreise hat richtig Spaß gemacht und mich bis auf den Dachboden versetzt. In Ehrfurcht versunken habe ich dort meinen ersten Roman (Dr. Who – Der Planet der Daleks) herausgekramt. In der nächsten freien Minute werde ich mir das Buch noch einmal vornehmen.


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Kinobesuch ELYSIUM

Ein Kinobesuch stand auf dem Programm. Mit Freunden ging es in den Film …

elysium logo

Das Jahr 2154, die Erde ist hoffnungslos überbevölkert. Mega-Konzerne beuten die Bevölkerung aus und haben die Weltwirtschaft fest im eisernen Würgegriff. Das Recht des Stärkeren bestimmt den täglichen Überlebenskampf um Lebensmittel, Arbeit und Wohnraum rund um den Erdball.  Die High Society hat sich ein gewaltiges Areal in den Sternen geschaffen, eine gigantische und begrünte Sphäre namens Elysium. Elysium ist ein Paradies mit Wäldern und Meeren, Krankheiten und körperlicher Verfall sind „dort“ ausgemerzt. Ein überlegenes Waffensystem schützt die Ruhe der wohl Betuchten und verwehrt Unbefugten den Eintritt.

Nachdem Max (Matt Damon) bei einem Arbeitsunfall verstrahlt wurde, bleiben ihm nur noch wenige Tage. In seiner Not übernimmt der Ex-Gangster einen Insiderjob. Gestohlene Datentickets für Elysium sollen ihm die rettende Heilung ermöglichen. Doch statt des erhofften Einreisecodes für die Raumstation erbeutet Max weitaus brisantere Daten. Fortan sind Cyborg-Söldner im Auftrag der Verteidigungsministerin (Jodie Foster) hinter (den Daten in) seinem Kopf her. Ein Kampf gegen die Zeit entbrennt …

Den Zuschauer erwartet ein unangenehmes und vollends ausgearbeitetes dystopisches Weltbild. Die Erde, ausgebeutete und überbevölkert, nach einem sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenbruch. Der niedere Mob wird von Maschinen und künstlicher Intelligenz nach dem Zero-Toleranz-Prinzip kontrolliert. Menschlichkeit scheint zwischen Armut, Hektik und Schmutz auf der Strecke geblieben zu sein. Bedrückend, erschreckend und beängstigend, bis auf winzige Ausnahmen, unangenehm realistisch.

Der Film begeht nicht den Fehler, Elysium als bösartige Klischee-Gesellschaft darzustellen. Vielmehr wird eine humanistische (untereinander), in familiären Werten gefestigte Wohlstandsgesellschaft der oberen 10 000 präsentiert. Diese ist allerdings darauf bedacht, Besitz und Wohlstand für sich selbst zu sichern. Eine Sichtweise, derer sich viele Zuschauer sicherlich anschließen können, nachdem sie die Zustände auf dem Planeten kennen.

MEINE MEINUNG –

FilmMögen Gesellschaft und Szenario auch glaubhaft sein, an einem mangelt es dem Film gewaltig. Matt Damon scheint Nichtschwimmer zu sein. Ihm fehlt jeglicher Tiefgang und Einfühlungsvermögen. Den Freischwimmer scheint er nicht einmal für ein Goldfischglas zu besitzen. Vergebens wartet der Zuschauer auf charakterliche Feinheiten oder glaubhafte Wesenszüge.  Matilda (Emma Tremblay), die Tochter seiner Filmpartnerin sticht Damon mit wenigen Sätzen aus. Max bleibt stumpf, stellenweise holzig und eindimensional. Seine zwei Gesichtsausdrücke kennen wir seit Good Will Huntig.  Wer damit kein Problem hat, wird über die größte Schwäche dieses Filmes hinwegsehen können.

Alle anderen Schauspieler liefern eine akzeptable bis großartige Leistung ab. Jodie Foster stemmt die Bürde von Verteidigungsministerin Delacourt grandios. Skrupellos geht sie über Leichen, ihre Beweggründe bleiben dabei absolut plausibel.

Auch Maxwell Perry Cotton, in Rückblenden aus Kindertagen, versteht es Damon an die Wand zu manövrieren und dies, ohne merkliche Leistung zu zeigen. Kaum wiederzuerkennen ist Cyborg Kruger, alis Sharlto Copley. Dem Zuschauer besser bekannt als Wikus Van De Merwe (District 9). Den smarten Schwächling tauscht er hier gekonnt gegen einen sexistischen und gnadenlosen Söldner. Eine überzeugende Alice Braga, bekannt aus I Am Legend, Predators und Repo-Man, übernimmt den weiblichen Part einer alten Freundin, der nur die Tochter Martha wichtig erscheint. William Fichtner als Konzernvorstand Mr. Carlyle, Diego Luna, Josh Blacker und Wagner Moura runden ein gelungenes Umfeld an Mitstreitern, Halunken und Gegnern ab. Der Film setzt den Schwerpunkt dennoch auf Action, Ballerei und ausgefeilte CGI, statt auf Charakterrollen.

Regisseur Neill Blomkamp hat dem Werk (s)einen Stempel aufgedrückt. Zu Recht wird es mit dem Prädikat:“Vom Regisseur von District 9″ beworben. Seit dem Jahr 2000 (Dark Angel) beschäftigt ihn der dystopische Schauplatz. Nach District 9 hat Blomkamp erneut (s)ein geschicktes Händchen bewiesen. Für Elysium wurden Großteile der District 9 Filmcrew und ein Teil dessen Cast übernommen. Was dem Streifen gutsteht und sicherlich runder erscheinen lässt.

Komponist Ryan Amon steuerte einen treffend tristen, bestens auf das Szenario abgestimmten Soundtrack bei. Dieser unterstreicht gekonnt die Stimmungen, gibt Actioneinlagen und depressiven Anteilen gleichsam den passenden Klang.

Es hapert an … (Vorsicht Spoiler)-

Logiklöchern, die weite Teile des Filmes perforieren.

  • Polizei, Sicherheitskräfte, Justizsystem und Drohnen – allesamt voll automatisierte, intelligente Roboter. Raumschiffe im All (???) müssen aber via Raketenwerfer von Hand (!!!) abgeschossen werden. Hier schien man die Notwendigkeit von Söldnern rechtfertigen zu müssen.
  • Die Söldner haben plötzlich die Ultra verschlüsselten und geheimen Daten aus Max Kopf auf dem Bildschirm (?) … wozu dann noch ein Download und ein vermeintlicher Opfergang? Elysium hätte Max auch einfach von vielen Robotern verhaften lassen können. Die Söldner dienen nur als Mittel zum Zweck, um Mutter und Kind gefangen zu nehmen.
  • Elysium-Technik verhindert jede Art Krankheit und kann tote, zerrissene Körper reparieren und wiederbeleben. Ein Hirn-Datendownload ist aber unumkehrbar tödlich? Ein unglaubwürdiges Stilmittel, das scheinbar nur dem Selbstzweck gereicht.
  • Der Präsident verfolgt Max persönlich zum Computerraum und hämmert theatralisch mit den Fäusten gegen die Panzertür. Eigentlich kann er nichts von der Verschwörung wissen und stellt sich außerdem vor seine Soldaten und … NEIN, NEIN, NEIN … NEIN.

Und vieles mehr …

Fazit

110 minütiges Science-Fiction-Spektakel, ohne Hänger. Das bedrückende Szenario und die perfekte Animation rücken Schauspieler und Logik in den Hintergrund. Action und Ballerei sorgen jedoch dafür, dass dies unbeachtet bleibt. Popkornkino, das auch im Nachhinein die Hirnwendungen ein wenig beschäftigt.

LINK:

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Retro TV (2) – Captain Future

Blog Logos 2013 ii

In Teil 2 der Retro-Serie geht es himmelwärts. Auf zu den Sternen mit …

CAPTAIN FUTURE.

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Die Handlung kurz erklärt
Curtis Newton, Sohn der Wissenschaftler Elaine und Roger Newton, wuchs in einem geheimen Mondlabor auf. Trainiert und unterrichtet von den Kunstgeschöpfen seiner Eltern, dem Roboter Grag und dem Androiden Otto. Nach der Ermordung seiner Eltern wurde er durch Professor Simon Wright unterrichtet. Schon früh zeigt sich sein Genie und über die Jahre wird er zu einem der besten Wissenschaftler im bekannten Universum.
Zusammen entwerfen und bauen sie das Raumschiff Comet, einen hoch entwickelten Forschungs und Kampfkreuzer. Diesen nutzt Curtis Newton fortan für seine Pläne. Er sieht sich aufgrund seines überragenden Wissens und seiner überlegenden Technik moralisch verpflichtet, die Schwachen vor Gefahren zu schützen und für Recht und Ordnung zu sorgen.
Die Future-Mannschaft stellt sich Invasoren, Diktatoren, Welten-Erpresser, kollidierenden Planeten, Übergriffen aus anderen Dimensionen und Drogenkartellen entgegen. Hilft Zeitreisenden, befreit versklavte Wesen, wendet eine galaktische Treibstoffkrise ab und kommt Körperräubern auf die Spur.

Die Figuren
Captain Future –
alias Curtis Newton. Er sieht den Sinn des Lebens darin, die Zukunft der Menschheit zu schützen. Darum nennt er sich selbst Captain Future.
Grag der Roboter
ein Stahlkoloss, der riesige Kräfte und große Intelligenz, sogar Gefühle birgt.
Otto der Androide –
als Formwandler ist es ihm möglich sein Äußeres zu verändern, auch er hat übermenschliche Kräfte. Liegt ständig mit Grag im Streit, ähnlich einem brüderlichen Verhältnis.
Prof. Simon Wright –
das „lebende Gehirn“ genannt. Das Gehirn eines Wissenschaftlers bzw. Freundes von Curtis Eltern. Sein Gehirn wurde dem sterbenden Körper entnommen und in eine schwebende Box transferiert. Er ist der beratende Teil der Future – Mannschaft.
Joan Landor –
die Geheimagentin der Planetenpolizei. Sie ist in Captain Future verliebt, oft eifersüchtig und versucht diesen stetig durch ihren Mut zu beeindrucken.
Ezella Garnie –
ein Marshall der Planetenpolizei. Außerdem ein alter, zuverlässiger und absolut loyaler Freund des Captain. Im Notfall folgt er der Mannschaft überall hin.
Ken Scott –
ein Waisenjunge, der in Captain Future (s)ein großes Vorbild sieht. Er schleicht sich an Bord der Comet, infolgedessen nimmt sich Future seiner Erziehung an.
Yik –
das Haustier von Grag. Mit dem Er in telepathischer Verbindung steht. Yik ernährt sich von Metall.
Oak –
ist Ottos Haustier. Er kann wie Otto seine Gestalt wechseln. Nimmt meist die von Gegenständen an.
Präsident Mr. Cashew –
Präsident des Sonnensystems. Bittet Future um Hilfe, wenn niemand anderer mehr helfen kann.
Vul Kuolun –
der Sohn des Mörders von Curtis Eltern. Er ist ebenfalls ein genialer Wissenschaftler. Als Gegenstück zu Future nutzt er sein Wissen zu Verbrechen und der Ausbeutung anderer.

Sonstiges
  • Das Serienkonzept wurde 1938-1939 von Mort Weisinger (Verleger) entwickelt, dieser bot es dem Autor Edmond Hamilton an. Nach diversen Modifikationen von Figuren und Storyelementen erschien 1940 die erste Geschichte in einem (für damals typischen) Pulp-Magazin.
  • 1978 ging die TV-Serie mit 52 aktualisierten Storys auf Sendung. (In Deutschland 1982 mit 40 Folgen.)
  • Fast 10 Jahre sperrte das ZDF die Serie in die Archiv-Mottenkiste. Angeblich gab es zur Erstausstrahlung viele Beschwerden von Eltern. Tatsächlich war die Serie, die hierzulande im Kinderprogramm gesendet wurde für junge Erwachsene konzipiert. Ab den 90ern erfolgte eine mehrfache Wiederholung über diverse Privatsender.
  • 1980 und 1981 wurden zwei Future-Hörspiele von Poly, mit den Tonspuren der TV-Serie veröffentlicht. (siehe Bild oben)
  • In den 80’er erschienen 15 Übersetzungen in Taschenbuchform.
  • Von 1980-1983 veröffentlichte Bastei im wöchentlichen Rhythmus 80 Comichefte und von 1981-1984 noch 18 Taschenbücher.
  • 1994/1995 erschien die deutsche Musik (Soundtrack) zur TV-Serie von Christian Bruhn auf CD.
  • 1998 schaffte es das Future-Thema in einer Disco-Version in die deutschen Charts.
  • 2002/2003 erschienen 2 aufwendige DVD-Boxen mit den 40 deutschen Episoden. Im Bonusmaterial befindet sich eine bis dato nie gezeigte Episode. Star
  • 2011 erschienen 2 Sammelbände mit den bislang im deutschen Sprachraum unveröffentlichten Geschichten.
    – Die Rückkehr von Captain Future
    – Der Tod von Captain Future
    In Anschluss hat man begonnen alle alten Geschichten neu überarbeitet zu veröffentlichen.
  • Seit 2012 werden neue Hörspiele/Lesungen mit den originalen Sprechern der TV-Serie produziert.

Kurioses

  • Ursprünglich bestand die Serie aus 52 Folgen zu je 25 Minuten. Vier Folgen zusammen erzählen eine Geschichte. Das ZDF ließ diese vier Folgen zu einem Film zusammenschneiden und in jeweils drei Folgen zu je 25 Minuten unterteilen. Die 25 Differenzminuten fielen der Schere im Schneideraum zum Opfer. So das in Deutschland nur 40 (um geschnittene) Folgen gesendet wurden. Ausnahme: Nur eine Geschichte wurde aufgrund der komplexen Handlung in der Originallänge (4 Folgen) übernommen.
  • In der Film Wunschaktion des ZDF Kinder Ferienprogramms (mit Anke Engelke) wurde eine Rückkehr des Captain Future von einer unglaublichen Anzahl von Kindern gewünscht. Großzügig zeigte das ZDF eine einzelne Folge. Dumm war an der Aktion nur, dass eine Geschichte mindestens aus 3 Folgen besteht. Die weiteren Folgen wurden vom ZDF aber nicht wiederholt.
  • In den 80ern erschienen mit dieser Serie zusammen erstmals Toys (Aktionsfiguren, Modelle, Raumschiffe, Comics usw.) zu einer TV-Serie. Was bis dato in dieser Art und Weise unbekannt war. Durch George Lucas Idee zu Lizenzeinnahmen an Star Wars-Spielzeugen hatte man sich dieser Idee bedient.
  • Frankreich spendierte der Serie einen anderen Namen. Mit »Captain Flam« widersetzte man sich den englischsprachigen Einflüssen. Viele Länder (USA, Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland) spendierten der Serie auch eine eigene Filmmusik. In Deutschland zeichnete sich Komponist Christian Bruhn für die deutsche Version verantwortlich. International erntete seine Musik sehr viel Lob und wird als die beste akustische Untermalung angesehen.
  • 1998 erschien der Disco-Mix des deutschen FUTURE-Themas von Phil Fuldner und landete für 13 Wochen in den Top Ten auf Platz 7. (Phil Fuldner, eigentlich Philipp André Fuldner stammt aus Recklinghausen Polsum. Von wo aus dieser Blog geschrieben wird.)
  • Wolfgang Völz, der die Figur Otto spricht, war schon 1967 an Bord des schnellen Raumkreuzers Orion (Raumpatrouille ORION). Auch in dieser TV Serie bildete er ein Team mit der Stimme von Grag (Claus Holm). Bis heute leiht Wolfgang Völz auch Captain Blaubär /Die Sendung mit der Maus) seine Stimme.
  • Seit Jahren ist eine Realverfilmung angekündigt.


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Doctor Who 4. Staffel

Am vergangenem Donnerstag (28.06.2013) ging einer meiner Wünsche in Erfüllung. Bekanntlich gebe ich mich schon mit Kleinigkeiten zufrieden. Die Stimulation für diesen Zustand war (m)ein Doktor.

dw logo ORdessen vierte Staffel erstmals in Deutschland auf DVD erscheint.

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Wem diese BBC-Serie unbekannt sein sollte, dem mag ich den zeitreisenden Doctor (nicht Doktor) ans Herz legen. Samt seiner Raum/Zeit-Maschine TARDIS (Form einer alten Notrufzelle) erlebt der geheimnisvolle Timelord vom Planeten Gallifrey seit 1963 immer neue Abenteuer. Dabei folgt die Serie nur einem Konzept, nämlich keinem.

Klar im Bereich Science-Fiction angesiedelt, wechseln die Themenschwerpunkte der Serie von Comedy, Drama, Horror über Politik bis hin zu historischen Ereignissen. Denn nur all zu oft stattet der Doctor samt seinen wechselnden Begleitern/innen historischen Ereignissen Besuche ab. Dabei gilt es Einwirkungen durch fremde Kräfte, Aliens oder auch schon mal selbst verursachtes Chaos wieder in die richtige Zeitlinie zu lenken.

Ich gestehe zu, die Umschreibung liest sich recht verschroben und lässt nichts Gutes hoffen. Julius Cäsar bemerkte einmal: (Zitat) Im Krieg haben wichtige Ereignisse oft unscheinbare Ursachen. Und an der TV-Front kann sich Doctor Who als Sieger hervortun. Nebst der am längsten laufen TV Serie der Welt und kann sich erfolgreichste Science-Fiction Fernsehserie aller Zeiten nennen. Bezogen auf Publikationen, Einschaltquoten, DVD- und Buchverkäufen, Fanklubs, Fanartikel, Merchandise, iTunes-Zugriffen, illegaler Downloads und vielem mehr.

Doctor Who besticht durch seine Vielfältigkeit. Ein hinein schnuppern lohnt tatsächlich. Mag man zu Anfang den Kontext der Handlung nicht einordnen können, nach einer kleinen Weile setzt sich dieser Eindruck. Nach drei bis vier Folgen wird man für sich selbst entscheiden, ob die Abenteuer zu gefallen verstehen und das eigene Herz für den Doctor schlägt. (Natürlich trifft dies nicht auf alle Menschen zu.)

Doctor Who und Uwe

Seit der Doctor in den späten 80’ern dank RTL auch auf deutschen Bildschirmen auftauchte, bin ich Fan. Nachdem ich seiner Zeit Geschmack an den schwarzhumorigen und stockenglischen Abenteuern gefunden hatte, stand mir allerdings eine lange Dürreperiode bevor. Anfang 2007 erlebte der Doctor eine Rückkehr in deutsche Wohnzimmer. (UK schon 2005) Selbst dieser Neustart gestaltete sich hierzulande ziemlich holprig. Div. Sendeterminverschiebungen und die bisherige Unbekanntheit „DER“ britisch Kultserie führten schließlich dazu, das Pro7 die Ausstrahlung einstellte.
Nach Ende der 2. Staffel wurde es ab 2008 wieder still um den Doctor. Im englischsprachigen Teil der Welt erquickte sich die Serie jedoch größter Beliebtheit

Eine neue Durststrecke drohte, notdürftig bediente ich mich verfügbarer Folgen aus dem Netz. Schließlich brannte die Neugierde auf weitere Abenteuer. Erst Ende 2011 überraschte der Bezahlsender Fox die Fangemeinde und kündigte die Ausstrahlung der brandneuen Staffel 5 an.

Doch wo blieben die Staffeln 3 und 4 in deutscher Synchronisation? Eine Lücke zwischen der zweiten und fünften Staffel verärgerte die deutschsprachigen Fans. Zusätzlich verringerte dieses fehlende Stück der staffelübergreifenden Handlung die Neugewinnung an Fans. Wer schaut schon gern eine Serie, bei der eine riesige Lücke klafft? So etwas hatte es zuvor nur bei der Serie Farscape gegeben. Bei der die 4. Staffel bis heute nicht übersetzt wurde. Als deutscher Who-Fan sah ich das gleiche Schicksal voraus.

Fan

Fan stammt bekanntlich von fanatisch, so tauchten in den Jahren die fehlenden Folgen mit deutschen Untertiteln in diversen Videoportalen auf. Viele Fans sollten aber wollten sich nicht mit englischen Originalausgaben zufriedengeben. Webaktionen, Unterschrifteinsammlungen, Protestschreiben und ähnliche Aktionen trugen nach harter Arbeit endlich Blüte. Bewegte den Sender Fox zur Klärung der rechtlicher Probleme und 2012 zur Nachsynchronisation und Ausstrahlung der fehlenden Staffeln.

Als Fan hat man es manchmal nicht einfach. 😉


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INTO DARKNESS im Kino

STAR TREK

INTO DARKNESS

Am Donnetstag, den 09.05. ist es so weit…

in den örtlichen Programm-Kinos und Multiplexen läuft der neue Raumschiff Enterprise Film: Star Trek Into Darkness an.

[Artikel vom 11.12.2012] <- Link

[Artikel vom 09.01.2013] <- Link

Wer seinen Appetit ein wenig anregen mag schaue in die oben hinterlegten Links. Dort halte ich weitere Trailer und Informationen zum Film bereit. Spoiler braucht niemand zu fürchten, da die Handlung bislang ein gut gehütetes Geheimnis darstellt. Und auch ich nur Vermutungen anstellen konnte.

Bleibt zu hoffen das der deutsche Voice-Cast des Trailer nicht mit dem eigentlichen Film identisch ist. An die Stimmen aus dem ersten Remake-Kinofilm habe ich mich gewöhnt und auch Benedict Cumberbatch ist in der deutschen Synchron durch einen anderen Synchronsprecher gut vertreten. Doch ist es keine Seltenheit das Musik und Stimmen in Trailern abweichen.


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STAR TREK – Into Darkness

Paramount hat einen neuen Trailer zum kommenden:

STAR TREK: INTO DARKNESS

ins Rennen geschickt.

J.J. Abrams schickt nun erstmals die „gefestigte“ Mannschaft in ein Abenteuer. Bereits im Dezember 2012 berichtete ich (Blog-Artikel 2012 ) über den neuen Film 2013, rund um die alte/neue Enterprise Crew und den ersten Trailer (+Bonus).

ST13-PosterSTAR TREK 2009

Neben herber Kritik, die das erste Remake aus dem Jahre 2009 einstecken musste, konnte der Film trotzdem punkten. Positive Aspekte, z.B. die Erklärung der Beweggründe des jungen James T. Kirk in die Sternenflotte einzutreten und seinem Vater ins All zu folgen. Die Stamm-Crew lernt sich kennen und findet zueinander, konsequent und absolut glaubwürdig erzählt. Erst in den letzten Minuten dieses Remake ertönt die altbekannte Star Trek Fanfare und zeugt davon, dass sich die Crew nun eingeschworen hat.

Die Neuerzählung um die Anfänge der Captain Kirk-Ära begann 2009 mit einem Remake, welches sich auf einer alternativen Zeitlinie bewegt. Bereits im ersten Film (STAR TREK 2009) wird die Zeitgeschichte von Aliens manipuliert. Spock 2009 (Zachary Quinto) trifft auf Spock (Leonard Nimoy) und der Planet Vulkan fällt einem Racheakt und totaler Zerstörung zum Opfer. Dies bedeutet, alle bisher bekannten und folgenden Ereignisse (aus der alten TV Classic Serie + Kinofilmen) sind fraglich bzw. verändert.

 STORY 2013 (Vorsicht Spoiler)

Paramount hat der weltweiten Filmgemeinde einen neuen Appetithappen vorgeworfen. Auch Trailer 2 ist sorgsam mit neuen Informationen gespickt, ohne wirklich viel zu verraten. Offiziell hat Paramount nur wenig über die Handlung verlauten lassen. Bisher wurde bekannt gegeben: >>Crew und Schiff werden zurück zur Erde beordert. Dort angekommen müssen sie feststellen, dass eine schwere Krise vorherrscht. Krieg und Terrorismus sind ausgebrochen, die Sternenflotte scheint von innen heraus attackiert und steht vor ihrer Vernichtung. Nicht die Klingonen oder andere Rassen bringen den Tod, sondern ein verborgener Feind aus den eigenen Reihen. Eine Einmannmassenvernichtungswaffe bedroht die Menschheit. Die Mannschaft der Enterprise sieht sich einer unglaublichen Prüfung von Loyalität, Glauben und Zusammenhalt ausgesetzt. Wie in einem Schachspiel spielt man Zug um Zug. Wem ist noch zu trauen, welche Opfer müssen erbracht werden und welche Handlungen bedeuten den Untergang für die bisherige Zivilisation?<<

FAKTEN

Regie führt wieder: Jeffrey Jacobs (J.J.) Abrahms (LOST, SUPER 8, Cloverfield, ALIAS, Star Trek 2009…)

Die Musik liefert Michael Giacchino (LOST, Ratatouille, Star Trek 2009…)

Besetzung: Chris Pine (Kirk), Zachary Quinto (Spock), Karl Urban (Pille), Zoe Saldana (Uhura), Simon Pegg (Scotty), Anton Yelchin (Chekov) John Cho (Sulu) und Bruce Greenwood (Christopher Pike) schlüpfen wieder in die bekannten Rollen. Laut Gerüchten soll sich ein weiteres Mannschaftsmitglied der alten Serie in das Remake einfinden. Vermutungen und Spekulationen sprechen von Schwester Christine Chapel (Pilles Krankenschwester und Roddenberrys Ehefrau), bestätigt ist dies jedoch noch nicht.

Theoretisch könnte es auch die Bordhistorikerin der Enterprise: Marla McGivens sein, die in der TV Classic-Serie Kahns Charme verfällt und Kirk verrät.

benedict IISicher ist aber das Benedict Cumberbatch (Bild links), Hauptdarsteller der Serie SHERLOCK eine der Hauptrollen übernimmt. Vermutungen sprechen von Kirks Gegenspieler: „Khan Noonien Singh“, eine Figur, die schon in der TV-Classic Serie und in einem der alten Kinofilme zu sehen war. Khans Rolle: ein genetisch verbesserter Elite-Mensch, der sich für lange Jahre durch Krieg und Gewalt zum Welt-Diktator erhebt.

Was geschah damals?

Kirk findet den genetisch aufpolierten Kahn im Schiff Botany Bay“ im Kälteschlaf vor. (Classic-TV Folge: Der schlafende Tiger) (1967). Die Übermenschen werden ohne Technik auf einem Planeten ausgesetzt, Monate später droht diesem Planeten durch Naturgewalten die Vernichtung. Verständlicherweise verärgert kapert Kahn und seine Mannschaft ein Raumschiff. Eine Hetzjagd auf Kirk und die Enterprise-Crew beginnt. (STAR TREK II – Der Zorn des Khan) (1982).

Das Remake startet voraussichtlich vor den Ereignissen der Classic TV-Serie. Erzählt wird voraussichtlich die Geschichte, wie Khan die Weltherrschaft übernehmen will

AUF DER ERDE?

Die heiß diskutierte Frage lautet: Funktioniert STAR TREK auf der Erde? Ich stehe dem neuen Film aufgeschlossen gegenüber und sehe kein Problem darin, dass ein Teil der Handlung auf der Erde spielt. Ob die Akteure nun in den heiligen Hallen der Sternenflotte agieren oder sich auf den Sitzen der Enterprise herumfletzen, dürfte wahrlich belanglos sein. Mich quält eine andere Frage, welche ich für den Erfolg der Fortsetzung verantwortlich mache. Wird Terrorismus und die „INNERE GEFAHR“ zeitgemäß behandelt und tut dieses Thema aktuell überhaupt not? Seit über einem Jahrzehnt quält sich die Welt mit Schläferzellen, Terroristen, Aktivisten und der schwebenden, inneren Gefahr. Wird dieses Thematik funktionieren oder wird man an den technischen Möglichkeiten zukünftiger Überwachungsmechanismen und der Glaubwürdigkeit scheitern?

Obwohl ich dem ersten Remake sehr kritisch gegenüberstand, wurde ich letztendlich doch recht positiv überrascht. Ich freue mich auf den Mai 2013 (Kinostart), Neues aus dem Star Trek-Universum und auf Schauspieler Benedict Cumberbatch.

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