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Neuer Talisman

Weiter geht es mit dem kreativen Chaos aus meiner Werkstatt. Heute gibt es einen neuen …

Talisman

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Ein Talisman ist natürlich kein gewönlicher Anhänger. Im Gegensatz zu normalen Schmuckstücken wohnt ihnen etwas Besonderes inne. Entsprechend Herkunft, Form oder Material sollen sie „Kräfte“ übertragen. Jede/r kennt  sicherlich den allseits bekannten Glücksbringer. In trauriger Erinnerung ist älteren Semestern sicherlich noch die Hasenpfote als Schlüsselanhänger. Recht bekannt sind auch Mineralien, die um den Hals getragen werden.

Der Talisman gehört in die esoterische Ecke. Man kann daran glauben oder es lassen. Das Material weist keine Besonderheiten auf. Dennoch konnte unlängst eine Wirkung nachgewiesen werden. Gemäß dem Prinziph: Glaube versetzt Berge. Wissenschaftler erklären dies mit dem Placeboeffekt. Esoteriker hingegen sprechen von der Bündelung von Energien. Aber sind dies nicht nur verschiedene Worte für die selbe Sache?

Der Abdruck einer Bärenklaue, ein Zeichen für Beständigkeit, Mut, Durchsetzungsvermögen und unbändige Kräfte. Sicherlich lassen sich dem Bären noch weitere Eigenschaften zuschreiben. Doch hier soll es um das Kleinod selbst gehen.

Aus Speckstein gefertigt, finde ich die Materialzusammenstellung gelungen. Ergänzt um eine Lederkordel und mit einer Holzperle „ruhiggestellt“. Verhindert diese, ständiges Scheuern im Loch der Öse.

Oft bin ich mit meinen Steinen im Zwiespalt. Doch hier passt meiner Meinung nach alles zusammen. Das Material ist warm, und durch eine Behandlung mit hautfreundlichen Ölen Wasser abweisend. Die glatt polierten Oberflächen werden durch die gebrochenen Ränder aufgelockert und geben dem Ganzen etwas Unberechenbares.

Dieser Powerbrocken hat auch schon einen Träger gefunden, wie er passender nicht sein könnte. Ich finde es toll, wenn sich Zusammengehöriges findet. Euer Uwe


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Nachschub

SPECKSTEIN – In den letzten Monaten habe ich eine Menge Schlüsselanhänger und Spielzeuge aus diesem wunderbaren Material gefertigt. Darunter auch Kettenanhänger, Taschenschmeichler, Skulpturen und Türschilder. Also allerhand individuelle Geschenke und Andenken, die wie ich hoffe, lange erhalten bleiben. Doch langsam aber sicher benötigte ich Nachschub. Denn meine Vorräte aus dem letzten Einkauf neigten sich ihrem Ende zu.

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Es gibt Nachschub, über das Internet habe ich eine neue Quelle für Seifensteine aufgetan. Via Onlineshop verkauft Dr. Olli das von mir benötigte kreative Grundmaterial. Natürlich kann sich dessen Garagen-Lager nicht mit dem Riesen (>GERSTAECKER<) nahe Köln messen. Allerdings liegt Dr. Olli gute 200 KM näher und auch er nimmt gerne Bestellungen in Form, Farbe und Größe entgegen. Da ich mir so stundenlangen Stau auf der A3 (Köln) ersparen kann, nehme ich sogar einen kleinen Aufpreis in kauf. Der Einkauf gestaltete sich außerdem sehr lustig, denn wir kamen schnell über Gott und die Welt ins Gespräch.

Mit frischen Steinen gewappnet, kann ich mich einem neuen Projekt widmen. Auf meine Liste steht:

PROJEKT ZIMMERBRUNNEN

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In einem Secondhand-Geschäft konnte ich bereits eine Schale und eine gebrauchte Pumpe erstehen. Zum Probieren sicherlich komplett ausreichend. Ideen sind ebenfalls reichlich vorhanden. In den nächsten Tagen kann es losgehen. Ich halte euch auf dem Laufenden.


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SPECKSTEIN AKTIV

Um mich dem staubigen Durcheinander in der Wohnung zu entziehen, flüchte ich gern in meine kleine Kellerwerkstatt. Dort kann ich mich mit kreativen Dingen ablenken. So bin ich dieser Tage wieder …

SPECKSTEIN AKTIV.

Während es draußen frostig, feucht und ziemlich ungemütlich ist. Bringe ich im Warmen erneut Speckstein in Form. Ich schöpfe noch immer aus dem Großeinkauf im letzten Sommer.

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Diese drei, recht unterschiedlichen Unikate sind schon entstanden. Weitere Ideen habe ich schon zu Papier gebracht. Zahlreiche Tierpfoten, geometrische Figuren aber auch Namensanhänger schweben mir vor. Darunter das eine oder andere Geschenk für Freunde.

Fazit: Wenn ich in meinem Kämmerlein bohre, feile und schnitze, wandern meine Gedanken an einen anderen Ort. Das ist Entspannung pur, für mich die beste Art, alles um mich herum zu vergessen.


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Mein Speckstein Projekt (Teil III)

Mein Speckstein Projekt (Teil III)

 

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Stand zum letzten Artikel

Den heutigen Artikel veröffentliche ich aus gutem Grunde erst zu diesem Datum. Für die Vorwoche angekündigt, ist mir in letzter Sekunde noch etwas Wichtiges dazu eingefallen. Die Skulptur ist ein Geschenk für die gute Verena, damit sie deren fertige Version nicht schon vorher zu Augen bekommt, habe ich mich dazu entschlossen, Bilder der Endversion erst nach der Übergabe/Enthüllung zu veröffentlichen. Schließlich schnuppert Verena von Zeit zu Zeit hier hinein.

Letzte Fertigungsphase

imageViele Stunden Fein- & Feilarbeit habe ich nochmals in das Entfernen und glätten der Konturen investiert. Nach den Feilen kamen dann immer feinere Schmirgelpapiere zum Einsatz. Zu Anfang eine Körnung von 80, 120, 240 und abschließend Feuchtpapier mit 1200 Körnung. So habe ich eine geschmeidige Oberflächenstruktur hinbekommen. Auch gut zu sehen, (im Bild links) das ausgelöste Überbleibsel aus der Steinmitte.

Metallstifte einsetzen image

Zwecks sicherer Befestigung entschloss ich mich, das Oberteil nicht nur lose auf den Sockel zu stellen. Auf drei Metallstifte in der Bodenplatte kann nun das Tier aufgesteckt werden. Zuvor habe ich mit einer Schablone die Bohrlöcher für die Stifte auf beiden Elemente angezeichnet.

Gravur

Im Gegensatz zur vorherigen Version hatte ich mich entschlossen, das Bodenpodest zu drehen. Denn Verena hatte sich dann doch gegen eine frontseitige Beschriftung entschieden. Mit einem ganz simplen Filzstift habe ich die Buchstaben aufgetragen. Kinderfilzmaler lassen sich im Gegensatz zu Edding/Marker ganz einfach wieder entfernen. Mit feinen Bohrern habe ich den Schriftzug dann immer tiefer in den Speckstein hineingetrieben. Beginnend mit einem Durchmesser von 0,8 mm, mich dann auf bis 2,4 mm verbreitert. Die erste, feine Furche mit 0,8 verhindert ein verrutschen mit den späteren, erheblich breiteren Bohrern.

Nach der Gravur erfährt auch das Bodenstück ein abschließendes feilen und schleifen (wie oben beschrieben). Auch die Windungen der Gravur werden dabei nicht ausgespart. So das diese sich weich und gleichmäßig durch den Sockel ziehen.

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Polieren

Bodenplatte als auch der Tierkorpus nahmen ein ausgiebiges 12-Stunden-Bad in feinstem Öl. Ich nutze dazu eine kleine Dose, die ich zu einem Viertel mit Steinöl fülle. Kurz abgetropft ging ich mit einem alten aber sehr weichen Lappen zu Werke. Zwar gibt es auch Polieraufsätze für den Bohrer, die ich aber in dieser Fertigungsstufe ungern einsetze. Denn all zu schnell können auch dabei noch Kerben in der Oberfläche entstehen. Wie beim Auto, von Hand poliert ist die sanfteste Methode.

So getränkt erlangt die komplette Figur einen angenehmen Duft und einen sanften, matten Glanz. Wenn ich nun mit dem Finger hinüberstreiche, sind keine rauen Stellen mehr festzustellen.

 

Tatzenabdruck

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Ein kleines Gimmik (YPS Leser kennen diesen Ausdruck sicherlich) schien mir wichtig. Es sollte sich farblich abheben und dennoch zur Statue passen. So entschloss ich mich zu einem original getreuen Vielfraß Tatzenabdruck. Aus braunem Stein gefertigt und in die Vertiefung (oben zu sehen) über der Namensgravur eingepasst. Auch hier kamen nochmals alle Arbeitsschritte zur Anwendung. Anzeichnen, bohren, ausfeilen, schleifen, in Öl baden und letztendlich polieren. Nun noch alle Teile zusammenfügen und ich bin endlich …

 

fertig.

Am ersten Mail wartet nun die Vielfraß-Statue auf einer kleinen privaten Ausstellung in rotes Tuch gewickelt auf ihre Enthüllung. Diese hat also bei Verfassen dieses Artikels (21.04.2015) noch nicht stattgefunden. Und erfolgt erst im Laufe des Veröffentlichungstages dieses Artikels (01.05.2014).



Da bleiben nur noch zwei Dinge. Zu hoffen, dass der Vielfraß gut bei Verena ankommt und allen Leser/innen einen entspannten und schönen ersten Mai zu wünschen. Euer Uwe

 

 


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Mein Speckstein Projekt (Teil II)

Da plagt mich doch tatsächlich das schlechte Gewissen. Dabei bin ich nicht faul, das Gegenteil ist der Fall. Vor lauter Arbeit komme ich nicht dazu, überfällige Blog-Artikel zu verfassen. Jede Sekunde kann nur einmal genutzt werden und andere Dinge gehen leider vor. Angesichts des stressigen Alltags hatte der schnöde Mammon in den letzten Wochen Vorrang. Auch dem Specksteinprojekt konnte ich nicht so viel Zeit widmen wie gewünscht.
In der ersten Maiwoche findet eine kleine Ausstellung statt. Auf dieser möchte ich das fertige Werk präsentieren und Verena damit überraschen. Wenn auch recht winzig, soll die Enthüllung dort erfolgen. Bislang konnte sie noch keinen Blick auf das Werk werfen.

Nun bin ich wieder auf Kurs. Der Speckstein-Vielfraß ist um ein beträchtliches Stück erwachsen, auch lange geplante Artikel (Hörspiel-, Mittelalter und andere Ideen) stehen kurz vor ihrer Vollendung. Mittlerweile konnte bzw. musste ich schon neues Material für meine Ideen bestellen. Doch davon bald mehr. Jetzt erst einmal …

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Rohzustand

Staub in allen Ecken, Staub auf allen Kanten, meine Skulptur entwickelt sich immer weiter. In Teil I berichtete ich über die ersten Schritte, zur Linken ist nochmals der Stand zu Zeiten des ersten Beitrages zu erspähen. Mittlerweile ist eine Menge Werkzeug zum Einsatz gekommen. Der Speckstein für meine Freundin Verena musste ordentlich Masse lassen. Nach dem Aufzeichnen der Silhouette des Vielfraßes mit dem Marker-Stift ging es an das Eingemachte.

Wie gewünscht, (Kommentar unter dem ersten Teil), habe ich eine Menge Informationen über den Vielfraß zusammengetragen. In den nächsten Tagen erwarte ich ein Foto von Verena. Sie hat in den USA mit dem Kameraobjektiv jagt auf diese Spezies gemacht. Sobald ich das Bildmaterial eingetroffen ist, erscheint der Info-Beitrag. Ursprünglich wollte ich Wissenswertes über den Wolverine an diesen Beitrag anhängen. Doch die Recherche hat eine ganze Menge Stoff geliefert, so das ein eigener Artikel entstanden ist. Der Thementrennung und Übersichtlichkeit zu Liebe liefere ich bald nach.

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Multifunktion …

Speckstein Projekt (Teil II).

Weiter geht es …
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… herauslösen

mit einem Multifunktions-Kleinbohrer (Bild rechts) habe ich entlang der angezeichneten Linien folgend die Figur nach innen zeigend ausgefräst (Bild links). Warum nur innen, erklärt sich ganz einfach. Nur der umzeichnete Bereich soll entfernt werden, darum bohre ich nicht über die Linien. Grundsätzlich handelt es sich um die umgekehrte Vorgehensweise zum Erstellen einer Statue. Dort würde ich überflüssiges Gestein außen entfernen.
Bei beiden Vorgehensweisen gilt: WENIGER IST MEHR. Einmal entfernter Stein kann nicht mehr angebracht werden. Ausbessern ist möglich, meist aber zu erkennen und liefert ein Zeugnis von der handwerklichen Fertigkeit des Künstlers.

Rückseite!

Nach dem Entfernen des groben Innenbereichs mit dem Bohrer kommen bei mir Raspel und Feile zum Einsatz. Auf den Elektrobohrer verzichte ich. Die Gefahr über eine der Linien hinaus zu fräsen ist zu groß. Bedient man sich normaler Feilen, ist dies mit ein wenig Übung praktisch ausgeschlossen.

Rückseite nicht vergessen! Zu Beginn sämtlicher Arbeiten sollte man darauf achten, im richtigen Winkel zu bohren. Bei schrägen Winkeln ergibt sich eine unsymmetrisch Rückseite. Eventuelle Bewunderer könnten die Skulptur auch einmal drehen …!?

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Innenleben herausgetrennt

Unten

Im nächsten Schritt habe ich die untere Kante des Steins begradigt (Bild unten). So das die Figur nun in der Waagerechten steht. Für das spätere Gesamtbild ist dies sehr wichtig. Nun habe ich noch den Wolkenstreifen (für alle die sich gefragt haben was das über dem Tier sein soll) wie zuvor beschrieben herausgelöst.

Damit beende ich diese staubige Angelegenheit für heute. Keine Sorge, den nächsten Teil gibt es schon binnen sieben Tagen.

 

 

 

 

 
 
 


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Speckstein Projekt

Mein Speckstein Projekt …

geht heute an den Start. In Absprache mit meiner Freundin Verena steuere ich etwas Neues an. Vor einem Jahr hatte sie eine Statue für mich angefertigt. Nun möchte ich mich revanchieren. Im Januar hatten wir zusammen einen Speckstein Einkauf getätigt. So bewaffnet möchte auch ich mich an einem größeren Projekt versuchen. Eine Skulptur nach ihren Wünschen soll es sein.

Ihr schwebt die Silhouettenfigur eines Vielfrass vor. (engl. Wolverine). Einer von Aussterben bedrohten Tierart. Nun galt es, geeignetes Material auszuwählen.

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Auf dem Foto ist der Rohblock für die Skuplktur zu sehen.

Nach Verenas Wünschen und Vorstellungen habe ich einen Speckstein gewählt und zugeschnitten. Zu diesem Zweck schickte sie mir ein paar Fotos und Bilder des Tieres per Mail zu.

Nun konnte ich mit dem Motiv beginnen. Eine erste Skizze auf Papier wurde mehrfach überarbeitet und schließlich auf den Stein aufgetragen. Allerdings handelt es sich auch dabei nur um eine Rohfassung. Denn Feinheiten füge ich erst kurz vor Beginn des Auslösens ein. Da zuvor erst Platzierung und Positionierung auf dem Stein abgestimmt werden müssen.

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Shilouette

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Übertragen auf den Stein.

Mit einem Schreiber habe ich die zu bearbeitenden Bereiche markiert.  Im nächsten Schritt folgt das sägen und lösen der Figur und die Anpassung an den Sockel. Dabei wird sehr viel Staub und Schmutz entstehen. Aber das wird sich nicht vermeiden lassen. Fortschritte findet ihr hier in Kürze.


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Einkauf im Specksteinhimmel

Schon einige Male berichtete ich hier im Blog (Mitbewohner, Mein Name ist Hase, Specksteinfront …) von meiner Vorliebe für das Material Speckstein. Jenem Werkstoff, aus dem sich wunderbare Skulpturen, Anhänger und andere Gegenstände anfertigen lassen.

Kreative Pfade sollte man stets zusammen bestreiten, lautet meine Devise. Nicht nur, dass man sich beim Zeichnen, Malen, Bildhauen, basteln, und Co. hervorragend unterhalten kann. Der Blick auf Arbeitsweisen der anderen Anwesenden kann dabei völlig neue Perspektiven eröffnen. So liefert man sich gegenseitig Ideen oder genießt das kreative Fluidum.

wpid-2012-11-26-00.43.37.jpgVerena, die mich maßgeblich bei meinen Specksteinarbeiten beeinflusst(e), machte ich mich vor ein paar Tagen auf den Weg zu einem Großeinkauf. Wir trafen uns in Dortmund. Mit dem Pkw ging es Richtung Eithof, einem Ort nahe Köln. Mit guter Laune, Unmengen an Gesprächsthemen und einem dicken Packen Vorfreude ging es flott voran. Mit an Bord, ein Geschenkgutschein, den ich von Verena und ihrem Freund bekommen hatte. Ein kostenloser Großeinkauf bei >GERSTAECKER<, dem größten Specksteinhändler (weit und breit).

Nun mag ich es nicht so spannend machen. Dem Specksteinverkauf vorweg ging der riesige, dazugehörige Kreativmarkt. Allein dessen Hallen waren die 1,5 Stunden dauernde Reise wert.
Ein erschlagendes Angebot an Acryl, Grafit, Keilrahmen, Stiften und Werkzeugen drohten die Aufnahmekapazität meines Hirnes zu sprengen. Mehrere Stunden schnupperten wir uns durch die verlockenden Auslagen. Anreize für kreative Menschen lauerten an jeder Ecke und in jedem Regal. Fast hätte man bei diesem Angebot den eigentlichen Grund der Reise vergessen können. Das Specksteinlager sprengte dann auch alle meine Erwartungen und Vorstellungskräfte.

Es war ein …

Einkauf im Specksteinhimmel.

wpid-2013-12-13-15.39.43.jpgRot, Braun, Weiss, Blau, Grau selbst schwarzes Gestein stand zur Auswahl. Auch Grün wanderte in meinen Einkaufskarren. Unter fachkundiger Anleitung meiner Mitfahrerin und dem dortigen Personal stellte ich eine Auswahl zusammen.

Während ich mich bei diesem Überangebot, kaum zu entscheiden vermochte, stellte Verena ihr Säcklein binnen kürzester Zeit zusammen. Ich habe nicht mal mitbekommen, dass sie fertig war. Ohne ihre Hilfe würde ich bestimmt immer noch in den Kisten wühlen. Und in den riesigen Metallkörben Ausschau halten. Denn die Auswahl machte eine Entscheidung nicht einfach.

Zum Ende hin ging unser Gestein dann auf die Waage. Stattliche 65 KG würden mein Auto auf der Rückfahrt zusätzlich beschweren. Verena und ich haben nach Herzenslust ausgewählt und zusammengestellt.

wpid-2013-12-13-14.30.06.jpgIch denke das ich noch gut und gerne eine Stunde nach verlassen des Kreativmarktes unter dem Einfluss der kreativen Reize gelitten habe. Der Eindruck war und ist einfach gigantisch. Ein Besuch in einem nahegelegenen Imbiss stockte unsere Kräfte wieder auf. Der Rückweg über die A3 und A1, versprach kein leichter zu werden. So benötigten wir durch Stau bedingt, mehr als das doppelte der Zeit. Musik, ein Hörbuch und
witzige Gespräche über das Erlebte ließen den zähflüssigen Verkehr aber erträglich erscheinen.

wpid-2013-12-13-15.05.26.jpgIn Dortmund abgesetzt, trennten sich unsere Wege bald wieder. Ich kann Verena für diesen aufregenden Tag nur danken. Ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art. Verbunden mit diesem Erlebnisseinkauf, ein ganz besonderes Erlebnis.

Nun steht mir eine große Palette Stein, an Farben, Formen und Härtegraden zu Verfügung. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich sicherlich neue Figuren, Anhänger, Glücksbringer, Fetische und Schmeichler entstehen lassen. Ich bin selbst schon gespannt, was ich dem Gestein entlocken werde. Alle Interessierten halte ich im Blog auf dem Laufenden. Sicherlich wird es bald etwas darüber zu lesen geben.