UweImortBlog


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Vorgestern hat der Doc mein Technoschneidebrett von der Intensiv-Station entlassen.

Zwischenzeitlich sah es nicht gut aus. Nach einer erfolgreichen Reanimation zeigte der Patient plötzlich keine Lebenszeichen mehr. „Hat tadellos funktioniert“, wurde mir berichtet. Also noch eine Not-OP, erneut fuhr ich heim.

Kurz darauf die erfreuliche Meldung:“Alles wieder in Ordnung!“ Mir kullerte ein kleiner Stein von der Brust. Ich gehöre nicht zu jenen Personen, die den Verlust ihrer Technik dem eines Haustieres oder Mitmenschen gleichsetzen. Es soll ja Menschen geben die so etwas wie eine Abhängigkeit entwickeln. Ich behaupte mal, davon bin ich Meilen weit entfernt. Dennoch ist mir mein Tablet mit der Zeit zu einem geschäzten Begleiter geworden. Einfach ausgedrückt, ich hätte mir ins Hinterteil gebissen, wäre eine Instandsetzung nicht gelungen. Denn das Gerät war nicht günstig, obendrein hätte es meine eigene Schusseligkeit ins Jenseits befördert. Der Rest ist Schweigen.

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Am Rande sei erwähnt, das Gerät wurde auch von Innen gereinigt. Mit der Zeit hatte sich ein wenig Staub auf der Rückseite der Scheibe abgesetzt. Zukünftig werde ich mein Helferlein von den Specksteinwerkeleien ausschließen. Für die wiederholte Anfahrt kam mir der gute Handy-Doctor beim Kaufpreis von etwas … Zubehör entgegen.

Nach dieser Episode kann ich wieder in die Tasten knattern und neue Beiträge verzapfen. Die beitragsfreie Zeit habe ich genossen. Nun muss der Tatendrang wieder gassi geführt werden.


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Patient im OP

Einen freien Tag sollte man nutzen, lautet meine Maxime. Gesagt, getan, landete mein treuer Begleiter und multimedialer Ratgeber endlich beim Handy Doktor. Bitter nötig war es, mit Sicherheit werden sich noch einige Leser/innen an den bösen Bericht von vor ein paar Wochen erinnern. Klartext: Mein Tablet PC hatte (durch meine Schuld) seinen letzten Piepton von sich gegeben.

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Ein Reparaturshop (der Handy Doktor) in der Innenstadt sollte nun alle lebensnotwendigen Maßnahmen einleiten. Zuvor hatte ich mich ein wenig im Netz erkundigt und mit dem Shopinhaber telefoniert. Schließlich wollte ich den ungefähren Rahmen dieser Leichenbelebung einschätzen. Zu meiner Freude, kein lamentieren. Schnell wußte ich, welche Organe bestellt werden mußten und wo ich preislich landen würde.

Gesagt, geparkt, stand ich ein paar Stunden später an des Doktors Türe und wurde über eventuelle Probleme informiert, die bei dem bevorstehenden Eingriff auftreten könnten. In diesem Moment wurde es mir ein wenig mulmig, die Krankenhausatmosphäre war komplett.

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Okay, noch eine Schippe Theatralik:

Der flache Freund landete in einen PVC-Leichensack. Dann wurde er fortgetragen, verschwand in den hinteren Gefilden, die nicht für Besucher zugänglich sind. Unsere Wege trennten sich und eine Frage brannte in meinem Inneren: „Würden wir uns wiedersehen?“ Zitternd hielt ich einen Abholschein in der linken Hand. Nun begann das zehrende Warten, warten auf einen Anruf vom Handy Doktor.

In ein paar Tagen gibt es den Rest dieser Story.


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GEWALTSAMER TOD

Trubel im Hause Imort, aus allen Ecken und Winkeln ist es zu vernehmen. Die Zimmerpflanzen rascheln aufgeregt mit den Blättern, die Fische blubbern vor Aufregung im Aquarium, auch der Holzwurm knabbert im weihnachtlichen Rhythmus. Das Radio trillert gut gelaunt einen X-Mas Song nach dem Anderen, selbst der Wohnzimmerschrank knarzt vor besinnlicher Erwartung. Bald ist Heiliger Abend, auch mein Herz schwelgt schon in weihnachtlicher Euphorie.

Was bitte hat es nun mit der reißerischen Überschrift auf sich? Keine Sorge, einfach weiter lesen. Dies war nur die Einleitung.

Langsam wird es ernst, davon kündet auch mein rapide geschrumpfter Teelichtervorrat. Mittlerweile schalte ich gegen Abend das Licht aus und auf alternative (?) Beleuchtung um. Mag es auch ein wenig altbacken sein? Ich fahre auf diese Weise nicht nur den Stromverbrauch runter. Der innere Turbo bekommt so eine Pause. Das ist auch bitter nötig, denn selten hatte ich so viel um die Ohren wie die in diesem Jahr. Im schummerigen Halbdunkel einiger Kerzen plagt mich allerdings auch (m)ein schlechtes Gewissen. Ich bin verantwortlich, für einen …

GEWALTSAMEN TOD.

Meine Blogaktivität flackert (gezwungener maßen) immer noch auf Sparflamme. Seit über einem Monat ist mit meinem treuen und geschätzten Tablet nichts mehr anzufangen.

wp-1450440683335.jpegDabei waren wir doch immer ein Herz und eine Seele, gingen durch Bit und Byte. Ob Text- oder Bildbearbeitung, mein geliebtes Schneidebrett ersetzte sogar meinen PC. Doch dann, während es friedlich am Ladekabel nuckelte, bin ich müde auf die USB-Schnur gebaselt. Still und leise verabschiedete sich der Ladeport. Ohne Schmerzensschreie ist die Buchse am Gerät ausgebrochen.

Da wundere sich noch jemand, warum Skynet die Welt übernehmen und die Terminatoren Menschen jagen wollen? Ich tue es jedenfalls nicht und nehme die Schuld auf mich. Ungelenkte Gewalt gegen friedliche Technik, die mir immer zu Diensten war.

„Brutus, auch Du mein Bruder …?“, war noch ganz leise zu hören, bevor der Touchscreen für immer erlosch. Seither fühle ich mich wie ein … Mörder. Stocksteif liegt der einstmals treue Freund seither im Arbeitszimmer und gibt kein Lebenszeichen mehr von sich. Es hat sich einmal mehr erwiesen, brachiale Gewalt ist keine Lösung und schafft nur Probleme. Die Hoffnung auf ein Weihnachtsgeschenk habe ich für dieses Jahr aufgegeben.

So leidet denn nun mein Blog an Futtermangel. Mein Handy ist kein Ersatz für mein Tab. Die WordPress-App darauf ist gelinde ausgedrückt eine kleine Katastrophe.

Was bleibt, ist mein PC. An diesen kann ich allerdings nur in den Abendstunden. Den Luxus, Blogbeiträge in Pausen oder zwischendurch zu entwerfen kann ich mir aktuell abschminken. Darum leidet der Output meiner Seite.

Im nächsten Jahr wird mein kleiner toter Helfer eingewiesen. Ich hoffe, man kann ihn nach Frankenstein Manier wieder zum Leben erwecken. Ob nun Tablet-Klinik oder erzwungener Neukauf, aktuell fehlt mir die Zeit, um mich damit auseinanderzusetzen. Überstürzte Notkäufe waren nie mein Ding und haben sich nie rentiert.

Doch welch ein Glück, da habe ich doch gleich einen Punkt für die Liste:

VORSÄTZE FÜR DAS JAHR 2016

Was wäre ein neues Jahr ohne Vorsätze?


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Ruhe in Frieden

RUHE IN FRIEDEN …

und doch wieder zurück von den Toten. Vielleicht werden es einige Lesern/innen bemerkt haben, einige Wochen herrschte Funkstille auf diesen Seiten. Auch die monatliche Aktualisierung meiner Homepage geriet ins Stocken. Wieso, weshalb, warum, wer nicht fragt, bleibt dumm.

Nachdem mein Notebook erfolgreich den schwarzen Mächten (BLOGBERICHT) trotzte, ging es ihm (oder ihr?) nun dennoch an den Kragen. Still und leise, ohne kränkliche Vorzeichen schied es aus dem Dasein allem Irdischen und wechselte ins digitale Nirwana. Still widme ich dem treuen Begleiter eine besinnliche Minute. Eine lange Zeit sind wir trotz schwachem Accu durch dick und dünn gesurft.

Zeit für einen Neuanfang, zuvor stellte mich die Sicherung meiner Daten vor eine große Herausforderung. Auch hier wies der treue Freund schwere Verletzungen auf, dennoch gelang es irgendwann. Nach einer Organspende (Festplatte …) haben sich unsere Wege nun vollends getrennt. Eine Neuanschaffung stand als Nächstes auf dem Programm. Wie sich jeder denken kann, ist dies zur Weihnachtszeit eine ganz besondere Freude. Als wären der Trubel um Deko, Geschenke und Koordination des familiären Besuchschaos über die Feiertage nicht schon genug. Hinzu kam, auch technisch gesehen musste ich mir darüber klar werden, welche Wege ich fortan beschreiten wollen würde. So störten RAM und ROM einige Tage lang meinen geliebten REM-Schlaf.

Ich entschied mich zur Aufstockung bestehender Hardware. Meinem Tablet spendierte ich eine Bluetooth-Tastatur mit integrierter Maus. Ein wenig (um) gewöhnungsbedürftig gestaltet sich derweil die Eingabe von Bloginhalten. Lernfähig, wie ich nun mal bin, werde ich aber auch diese Hürde nehmen. Bis dahin bitte ich um etwas Verständnis und Nachsicht, was Formatierungen betrifft. Rechtzeitig zum Fest der Feste geht es aber weiter, bis zur nächsten Woche.

Euer Uwe 🙂