UweImortBlog


2 Kommentare

Welcome Home

Vorgestern hat der Doc mein Technoschneidebrett von der Intensiv-Station entlassen.

Zwischenzeitlich sah es nicht gut aus. Nach einer erfolgreichen Reanimation zeigte der Patient plötzlich keine Lebenszeichen mehr. „Hat tadellos funktioniert“, wurde mir berichtet. Also noch eine Not-OP, erneut fuhr ich heim.

Kurz darauf die erfreuliche Meldung:“Alles wieder in Ordnung!“ Mir kullerte ein kleiner Stein von der Brust. Ich gehöre nicht zu jenen Personen, die den Verlust ihrer Technik dem eines Haustieres oder Mitmenschen gleichsetzen. Es soll ja Menschen geben die so etwas wie eine Abhängigkeit entwickeln. Ich behaupte mal, davon bin ich Meilen weit entfernt. Dennoch ist mir mein Tablet mit der Zeit zu einem geschäzten Begleiter geworden. Einfach ausgedrückt, ich hätte mir ins Hinterteil gebissen, wäre eine Instandsetzung nicht gelungen. Denn das Gerät war nicht günstig, obendrein hätte es meine eigene Schusseligkeit ins Jenseits befördert. Der Rest ist Schweigen.

image

Am Rande sei erwähnt, das Gerät wurde auch von Innen gereinigt. Mit der Zeit hatte sich ein wenig Staub auf der Rückseite der Scheibe abgesetzt. Zukünftig werde ich mein Helferlein von den Specksteinwerkeleien ausschließen. Für die wiederholte Anfahrt kam mir der gute Handy-Doctor beim Kaufpreis von etwas … Zubehör entgegen.

Nach dieser Episode kann ich wieder in die Tasten knattern und neue Beiträge verzapfen. Die beitragsfreie Zeit habe ich genossen. Nun muss der Tatendrang wieder gassi geführt werden.

Werbeanzeigen


Hinterlasse einen Kommentar

Patient im OP

Einen freien Tag sollte man nutzen, lautet meine Maxime. Gesagt, getan, landete mein treuer Begleiter und multimedialer Ratgeber endlich beim Handy Doktor. Bitter nötig war es, mit Sicherheit werden sich noch einige Leser/innen an den bösen Bericht von vor ein paar Wochen erinnern. Klartext: Mein Tablet PC hatte (durch meine Schuld) seinen letzten Piepton von sich gegeben.

wp-1452707494645.png

Ein Reparaturshop (der Handy Doktor) in der Innenstadt sollte nun alle lebensnotwendigen Maßnahmen einleiten. Zuvor hatte ich mich ein wenig im Netz erkundigt und mit dem Shopinhaber telefoniert. Schließlich wollte ich den ungefähren Rahmen dieser Leichenbelebung einschätzen. Zu meiner Freude, kein lamentieren. Schnell wußte ich, welche Organe bestellt werden mußten und wo ich preislich landen würde.

Gesagt, geparkt, stand ich ein paar Stunden später an des Doktors Türe und wurde über eventuelle Probleme informiert, die bei dem bevorstehenden Eingriff auftreten könnten. In diesem Moment wurde es mir ein wenig mulmig, die Krankenhausatmosphäre war komplett.

wp-1450440683335.jpeg

Okay, noch eine Schippe Theatralik:

Der flache Freund landete in einen PVC-Leichensack. Dann wurde er fortgetragen, verschwand in den hinteren Gefilden, die nicht für Besucher zugänglich sind. Unsere Wege trennten sich und eine Frage brannte in meinem Inneren: „Würden wir uns wiedersehen?“ Zitternd hielt ich einen Abholschein in der linken Hand. Nun begann das zehrende Warten, warten auf einen Anruf vom Handy Doktor.

In ein paar Tagen gibt es den Rest dieser Story.


Hinterlasse einen Kommentar

WIEDER ZURÜCK

wp-1449160871470.pngWIEDER ZURÜCK

Viel Zeit ist seit meinem letzten Blog-Eintrag vergangen. Was ist passiert? Von Aliens entführt, in die Dimensonsspalte der verlorenen Socken gerutscht oder bin ich einfach nur (schreib-)faul geworden?

Einem bekannten Zitat nach kommt es anders und zweitens als man denk. Das ist grob umschrieben auch die Ursache, warum hier einige Zeit Stillstand eingekehrt ist.

Das Leben hielt einige Überraschungen für mich parat. Unter anderem hat es Zuwachs gegeben. Zeitweilig war es mir daher unmöglich das Internet mit neuem Nonsens zu verstopfen. Mittlerweile sind die meisten Widrigkeiten überstanden, auch die verschreckte Muse hat wieder Einzug in meine digitalen vier Wände gehalten.

Für den Dezember 2015 habe ich mir vorgenommen wieder Zeit und Geld in den Blog zu investieren. Finanzielle Aufwendungen bedarf es bedingt durch einen kleinen Unfall. Mein Tablett, über das ich ausschliesslich veröffentlichte (ja, veröffentlichte), ist aktuell durch grobe Gewalt ausser Gefecht gesetzt.

UNFALL

Peinlich gebe ich mein Missgeschick zu. Müde und gemartert stolperte ich über das eingesteckte Ladekabel. Dies quittierte mein multimediales Minifenster zur Universalwelt mit einem Knirschen und trennte sich nicht ganz freiwillig von seiner Mini-USB Ladebuchse. Aua … aua … aua.

AUA

An dieser Stelle endete unsere Zusammenarbeit. Beleidigt gibt der verstimmte Bilderrahmen nun keinen Mucks mehr von sich. Wenn es meine Zeit und der Geldbeutel zulassen, werde ich das nächstgelegene Tablethospital aufsuchen und lebensrettende Massnahmen beauftragen. In der Vorweihnachtszeit fehlt mir jedoch die Zeit dazu. So lange bediene ich mich meines reaktivierten PCs. So bin ich zwar nicht mehr so flexibel wie zuvor. Aber wenigstens kann ich so wieder Grammatik und Rechtschreibung (ver-)biegen und (ver-)brechen.

Ihr könnte diese Drohung also beim Worte nehmen, in den nächsten Tagen und Wochen geht es mit dem UweImort-Blog weiter.

 


11 Kommentare

Technische Tücken II

Wer sich über den Beitrag am 12. Januar gewundert hat, ist nicht allein. Doch dieser ausgesprochen kurze Artikel ist nicht meiner Unachtsamkeit geschuldet.

image

Technische Tücken II

Seit Dez. 2014 habe ich technische Probleme. Einfach nur ärgerlich, zuvor fein säuberlich verfasste Artikel können nicht hochgeladen werden. Das System bricht den Ladevorgang ab. Sobald Bildmaterial mit im Spiel ist, geht gar nichts mehr. Teilweise erscheint lediglich die Überschrift, jedoch verbleibt vom Inhalt nur Kauderwelsch oder wie am 12.01.2015 nur noch ein Buchstabe.  Meine Gedankengänge schaffen es also erst gar nicht in die Hallen von WordPress. Und wenn einmal bei WP gespeichert liefert die zeitgesteuerte Artikelladefunktion selbiges Ergebnis.

Anfangs fiel mein Verdacht Richtung neues Equipment oder die Software würde mir einen Streich spielen. Aber schnell wurde klar: Hier trägt jemand anderer die Verantwortung. Meine Internetleitung bricht seit Anfang des Jahres täglich mehrfach zusammen. Stets für den Zeitraum einiger Stunden und oft den gesamten Abend.  Doch darauf muss man erst einmal kommen. Denn zwischenzeitig steht die Leitung immer wieder mal für ein paar Minuten. Nur um dann wieder komplett abzureißen. Insgesamt sorgte dies einige Tage lang für riesige Grübelfalten bei mir.

So verkam die Arbeit am Blog zum Glücksspiel. Doch dank moderner Technik bin ich dem Übeltäter auf die Spur gekommen. Leider konnte die Ursache dieser Tücken noch nicht behoben werden. Seither führe ich Tagebuch über bemerkte Ausfälle und bringe mich mit dieser Information täglich beim Anbieter meines (bisherigen) Vertrauens in Erinnerung. Wenn möglich lasse ich sofort die Leitung prüfen. Zu meiner Beruhigung konnte schon mehrfach ein kompletter Abriss der Verbindung festgestellt werden. Nun heißt es warten … und jene Zeiträume nutzen, zu denen ich den Draht zur Welt besitze.

Kennt noch jemand diese Art von Geduldspiel?