UweImortBlog


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Wuschel-Fussel-Fell ist es warm

In den letzten Wochen springen die Temperaturen, wie ich früher vom 10 Meter, 5 Meter … okay 3 Meterbrett. Es geht rauf und runter. Heute hüpft das Thermometer wieder, dabei singt es das Lied von den 24 C°. Meine drei Chaotchen leiden ein wenig darunter, schließlich können sie sich nicht passend kleiden. Ihr Winterfell ist auch noch nicht ganz runter.

Wuschel-Fussel-Fell ist warm

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Wir machen das Beste draus.

 

 

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Schlaf schön kleiner Paul

Gestern ist viel geschehen. Die Presse berichtete ausführlich über einen großen Popstar, der nun in anderen Sphären weilt. Doch unbemerkt von der Weltöffentlichkeit ist noch eine andere Seele in den Himmel entschwunden.

Paul, das Meerschweinchen meiner Nichte wohnt nun an einem anderen Ort. Sein Lebensfunke hat sich auf die letzte aller Reisen begeben. Sieben Jahre durften wir mit ihm zusammen verbringen.

SCHLAF SCHÖN KLEINER PAUL

Dieser Blogeintrag soll an ihn erinnern. Eine geschäftige, lustige und seelengute kleine Meersau. Er war für seine Familie ein Seelentröster und gute Launestifter. Für seinen Partner ein fürsorglicher Freund und zuverlässiger Mitbewohner. Ein Blick in seine kleinen Augen hat jedem gezeigt, welch sanftes Wesen in ihm schlummert.

Ich denke, ich darf für alle aus der Familie sprechen. „Dank für all die schönen Stunden, die Du uns geschenkt hast. Wir vermissen Dich und werden Dich nie vergessen.“

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Wir haben ihm eine weiße Rose mit zu seiner weichen Decke ins Grab gelegt. Seine letzte Ruhestätte schmückt ein zartes Vergissmeinnicht.

Dieser Abschied tut weh. Unsere Tränen zeigen, dass alle jene Momente wertvoll sind, die man zusammen verbracht hat.


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Wuschel-Fussel-Fell Nachwuchs

Drei Mal eine Handvoll Kaninchen. Vor einigen Wochen bot ich mich als Ziehvater an. Eine gute Bekannte bekam ...

Wuschel-Fussel-Fell Nachwuchs.

Mit Bildern und einigen Zeilen fasse ich den Start unserer ungewöhnlichen WG zusammen. Nach der 10. Woche, (erst danach soll man die Kleinen vom Muttertier trennen), tauchte meine Bekannte mit einer Plastikbox bei mir auf. Ich gut vorbereitet, begrüßte die winzigen Chaotchen. Genauer gesagt drei Herren, was sich zu diesem Zeitpunkt allerings noch nicht feststellen lies.

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Mag es draußen noch so nass, kalt und grau sein. Seit die Drei aus der Box in Ihr Domizil gezogen sind, geht bei mir jeden Morgen die Sonne auf. Klingt kitschig? Soll es auch, schließlich will ich mit diesem Bericht Herzenswärme verteilen. Für jene, die diese Zeilen nur lose überfliegen und nicht in die Magie der Buchstaben eintauchen, sind Fotos angeführt. Heute gibt es die volle Breitseite Chaotchenankunft.

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Die Integration in meine Rieten und täglichen Abläufe hat gut funktioniert. Kaninchen sind was dies betrifft ziemlich gemächlich.

In den ersten Tagen wollten die Herrschaften ihre vergitterte Mehretagenwohnlandschaft nicht verlassen. Zurückhaltend und übervorsichtig wurde jede Bewegung im Raum beobachtet. Von mir in den Käfig gehaltene Finger wurden allerdings überschwänglich abgeschleckt. Ein wenig Sympathie scheint also vorhanden. Vielleicht auch wegen der vielen Stunden, die ich mich zur Eingewöhnung vor den Käfig legte. Da bleibt viel Zeit um sich aneinander zu gewöhnen. Für mich die Möglichkeit, um mal wieder zu einem Buch zu greifen.

Bei Seite 795 (Tag 3) notierte ich den ersten mutigen Ausflug. (FOTO) Neugierde oder Fluchtgedanke? Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich einen Großteil der Buchseiten laut vorgelesen habe, um sie an meine Stimme zu gewöhnen? Jedenfalls nutzten die Herrschaften freiwillig das geöffnete Gatter zur Flucht?. Vielleicht hat das knackige Frischfutter sie auch gelockt?

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Alles halb so schlimm, die Luft vor dem Käfig hat sich als genau so ungefährlich wie innen erwiesen. Mit Salat, Paprika, Brokkoli und Co. habe ich das Trio täglich weiter hinausgelockt. Nach fünf Tagen hat sich das Problem allerdings verkehrt. Sie kamen aus dem Käfig heraus, mussten nun aber lernen, am Abend wieder hinter den Gitterstäben zu verschwinden. Da ich rein gar nix von Verfolgungsjagden oder Humherscheuchaktionen halte, nutze ich die erwähnte Lockmethode auch umgekehrt. Liebe geht auch bei Kaninchen durch den Magen. Als Anreiz für die allabendliche Rückführung nutze ich ebenfalls Leckerchen. Jeder Tierbesitzer kennt das gaaaanz bestimmt. Einmal rascheln, schütteln oder knistern, schon steht der Liebling parat.  So verschwinden meine Chaotchen freiwillig im Käfig. Aber wer von uns könnte einem knackigen Snack zur Schlafenszeit schon widerstehen?

Dazu muss ich sagen, dass unsere Nächte ziemlich ruhig sind. Keine Gefängnisrevolte, keine Näpfe, die an den Gitterstäben entlang rattern. Dies liegt vielleicht am Lavendelheu, das ich den Dreien spendiert habe. Davon erhalten meine Hoppler vor dem: „Licht aus, jetzt wird geschlafen!“, stets einen großen Haufen. Am folgenden Morgen findet sich davon stets ein Teil auf, um und in den Kaninchen wieder. Der angenehme Nebeneffekt, die Herren duften selbst wie Lavendelkissen.

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Allmorgendlich werfe ich meinen elektrischen Staubdiener an, um vor den Käfigen für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. Anfangs erntete der Saugfuß böse Blicke aus dem Käfig: „Leg dich bloß nicht …“. Mittlerweile hat man sich aneinander gewöhnt, fast schon Freundschaften geknüpft. Und nur weil der Pfeifkasten angeworfen wird, verschwindet man schon lange nicht mehr im Käfig.

Eine für alle Beteiligten, aufregende erste Woche. Demnächst mehr von der … Wuschel-Fussel-Fell-Front.

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Prinz, Oskar und Lukas


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Zuwachs mit Fell

Seit einigen Wochen ist es in meinen vier Wänden enger geworden. Zusammenrücken ist angesagt. Es gab …

ZUWACHS MIT FELL.

Drei Möhrenmümmler wurden von mir in die häusliche Gemeinschaft aufgenommen. Allesamt kleine Chaoten, die mich ganz schön auf Trab halten. Die unerwartete Kaninchenvermehrung einer Bekannten ließ mich alte Käfige vom Dachboden schaffen. Mein wunder Punkt, meine Schwachstelle bei der ich nicht wiederstehen konnte. Liebe, treue Äuglein, dazu sehr erfinderische Gemüter. Stets darum bemüht, mir Klettermöglichkeiten zu präsentieren, die bislang unentdeckt gelieben sind. Das sind meine … Chaotchen.

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Von Links: Prinz, Oskar und Lukas.

Ja ja … jeder Ungeheuerbesitzer kennt das. Alles was die gefiederten, geschuppten oder befellten Mitbewohner anstellen, hinterlassen oder zerstören, wird anfangs zur Abenteuerstory, die möglichst jedem mit überschwänglicher Begeisterung aufgezwungen wird. Kannte ich dies bisher nur von Jungmüttern- und Vätern, habe ich diese Eigenschaft nun an mir selbst entdeckt. Es fällt mir tatsächlich schwer, mich da zu bremsen. Dabei habe ich früher gern die Ohren verdreht und mit den Augen gewackelt (oder umgekehrt) wenn jedes Babyhäuflein zum Kunstwerk erklärt wurde.

Nüchtern betrachtet läuft alles bestens. Sie fressen ordentlich, springen vergnügt umher und spielen ab und an Gitarre (ganz selten). Das tägliche Staubsaugerritual hat dafür gesorgt, dass mit dem brummenden Pustekasten Freundschaft geschlossen wurde. Jedenfalls interessiert es die Herren nicht das Böhnchen, wenn ich mit dem Saugfuß um sie herum den Teppich knutsche.

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Renovierung

Da bin ich dann auch schon bei meinem einzigen Problem mit den Halbstarken angekommen. Da sie Auslauf über mehrere Quadratmeter genießen, ist es unvermeidlich, dass Streu, Heu und Stroh beim stetigen Hinein- & Hinausschleppen überall kunstvoll drapiert werden. Der Saugakt (das liest sich jetzt irgendwie merkwürdig) selbst stellt keine Arbeit für mich dar. Allerdings leidet der Teppich in nicht unwesentlichem Maße. Besonders feine Gräser wühlen sich in die feinen Maschen und krallen sich dort mit aller Macht an die feinen Fasern.  Einige Teppichstellen sind bestimmt schon hauchdünn gescheuert, so oft knattert das Saugrohr darüber. „Bei solchen Haustieren verlegt man auch keinen Teppich …“ oder „… wie unhygienisch!“ wurde es mir schon um die Ohren gehauen. Aber der Teppich wurde natürlich lange vor dem Zuwachs verlegt.

Gaaaanz so unrecht haben die Bekannten natürlich nicht. Decken oder Pappe kommen als Teppichschützer nicht infrage und werden binnen Minuten abgeräumt. Scheinbar schätzen meine Drei einen farbenfrohen Untergrund.

Nun ist der flauschige Untergrund schon viele Jahre alt. Eine Neuanschaffung stand schon bei der kürzlich zurückliegenden Renovierung im Terminkalender, musste aber nach vorne verschoben werden. Jetzt sage ich mir: WAS FÜR EIN GLÜCK!

Zur Renovierung hatte ich meine Schlappohren noch nicht auf dem Schirm. Nun ist klar, was den Boden demnächst schmücken wird. PVC-Belag scheint mir die optimale Wahl. Keine Spalten oder Lücken, gut zu saugen und auch zu wischen. Ich hätte mich auch dunkellila geärgert, wäre neue Auslegeware schon vor Monaten angeschafft worden. Nur um jetzt wieder ausgewechselt zu werden.

Bis der neue Belag da ist, werde ich jeden Tag die Dekoration wegsaugen, die von den Dreien verteilt wird. So haben wir halt alles etwas zu tun.

Langeweile, nicht mit uns!


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Verschenke Mutter und Tochter …

entnahm ich es einer Anzeige im Internet. In gemütlicher Runde las ich Anzeigen-Highlights eine Flohmarktseite vor. Schreibweisen und Artikelumschreibungen können schon recht witzig ausfallen. Die anderen gaben witzige Bilder, Storys oder anderes Zeuch aus dem Netz zum Besten.

Dann konnten es meine Augen kaum glauben. Mein Hirn versuchte, irgendeine plausible Interpretation zu finden. Außer einem schlechten Scherz zu vermuten, fiel mir keine Alternative zur harten Realität ein. Hatte sich da vielleicht ein genervter Sohnemann oder gestresster Familienvater Luft gemacht? Mit der Maus öffnete ich die Annonce, um Bild und Artikeltext angezeigt zu bekommen.

VERSCHENKE MUTTER UND TOCHTER

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Das Artikelfoto verriet uns sofort, worum es tatsächlich ging. Es handelt sich um zwei Zwergkaninchendamen, die hier dargeboten werden, kein Beziehungsdrama oder Familienchaos.

Ich muss gestehen, selten hat mich eine Anzeige so … aus den Socken gehauen. Zusammen haben wir uns beömmelt* und bestätigen der Anzeige eine Bestnote in puncto Aufmerksamkeit. Ich habe bestimmt fünf mal nachgelesen, ob ich im richtigen Film bin.

* Ruhrpottausdruck für ein herzliches Gelächter


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Katzen-Tatzen im neuen Jahr

Ein Neujahrsmitbringsel mit unangenehmen Folgen. Völlig erkältet, verschnupft und mit gereizten Bronchien lieferte ich einen weniger glücklichen Start ins neue Jahr.

KLARTEXT: Ich pfiff aus dem letzten Loch und verschwand mit Temperatur für zwei komplette Tage im Bett.

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Der Onkel Doktor stellte mir einen dieser gelben Scheine aus. Dazu noch eine Packung ganz besonders ekeliger Bonbons. Zur Freude der Waage für gute 3 Tage meine Hauptmahlzeit. Umgeben von Mentholdämpfen, Hustenpastillen und eingemümmelt in Wolldecken, stellte sich nach vier Ruhetagen so etwas wie Langeweile ein. Nein, es war nicht so etwas wie Langeweile, es war auf jeden Fall Langeweile.

imageUm für ein wenig Abwechslung zu sorgen, griff ich zu Bleistift und Papier. Ich habe keinen Schimmer, wie ich auf das Motiv gekommen bin. Es muss sich wohl nach zahlreichen Schmierversuchen herauskristallisiert haben. Irgendwann lag eine Skizze mit einem kleinen Kätzchen vor mir. Anfangs spielte ich noch mit Bildergänzungen. Diese reichten von einer Maus bis zur verknäulter Wolle.

Ich entschied mich für ein tosendes Flammenmeer in Schwarz, dass der Figur etwas Mystisches und Kraftvolles verleihen soll. Der Abdruck der Katzen-Tatze in einer der Flammen rundet diesen Eindruck ab. Ehe ich mich versah, lag ein fertiges Bild vor mir. Fehlte nur noch eines, ein passender Rahmen. Doch auch der war ziemlich fix zwischen den im Keller bevorrateten Exemplaren gefunden. Kurz mit Lack  übergestrichen und …

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Die verspielte Struktur sorgt für ein passendes Zuhause. Bis meine Bronchien wieder richtig frei sind, wird es wohl noch andauern. Doch etwas Positives liegt auch darin, die Zeit für ein neues Bild. Der kreativen Kraft hat die Krankheit nicht geschadet. Vom nächsten Bild mehr in Kürze.