UweImortBlog


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Gefällt mir – Dreistigkeit

Ursprünglich sollte am gestrigen Montag ein anderer Artikel erscheinen. Doch Sonntag erreichte mich eine anonyme Mail. Diese ließ mich diesen Beitrag dazwischenschieben. Eine Antwort auf die Lesermail landete unzustellbar in meinem Onlinebriefkasten. Die Absenderin hält es scheinbar nicht für nötig, ihre Identität zu offerieren.

Doch von Anfang an. Der hungrige Leser, auf der Jagd nach quicklebendigen Artikeln, ist ein gern gesehener Gast. Besonders wenn er nebst geschätzten Klicks auch wohlwollend eine Aufmerksamkeit hinterlässt. Like, Gefällt Mir, TOP oder sonst wie genannt, bekunden wertschätzendes Interesse für den Autor. Diese Art Feedback finde ich in Ordnung, nimmt sie dem Leser die Hürde eines längeren Kommentartextes. Weiter besteht seit geraumer Zeit auch für den Autor die Möglichkeit, Leserkommentare zu „liken“. Hier beginnt mein Unverständnis. Denn vor einigen Tagen erreichte mich eine Mail. In der nachhaltig erfragt wurde, warum ich Antworten nicht mit „gefällt mir“ versehen würde. Textauszug:

„Leserkommentare solltest Du schon liken, sonst musst Du dich nicht wundern, wenn niemand mehr schreibt. Schaut doch irgendwie blöd aus, wenn es unter Deinen Bloggs leer ist oder?“ Die Dame schrieb weiter: „… dann werde ich auch Deine Beiträge nicht mehr liken. Eine Leserin“

Ufff – In meinen Augen ist dies schon eine Art Erpressung-/Drohung, wenn auch keine direkte Bedrohung. Da meine Mail unzustellbar zurückkehrte, wähle ich nun den öffentlichen Weg für meine Antwort.

Liebe Frau Unbekannt,

ich freue mich stets über Rückmeldungen und Reaktionen. Allerdings verwundert mich Ihr Schreiben sehr. Das mag daran liegen, dass Menschen aus verschiedenen Gründen einen Blog betreiben. Ich lese gerne in anderen Beiträgen, schmökere mich durch die Leselandschaft. Artikel und auch Bildbeiträge belohne ich gerne mit einem Klick auf den GEFÄLLT MIR-Knopf. Allerdings nur, wenn diese es mir wert scheinen. Es stimmt, selten bis gar nicht verteile ich ein Like für Kommentare. Ich entlohne diese Leserreaktionen aber mit freundlichen bzw. konstruktiven oder kreativen Antworten. Dies ist in meinen Augen eine persönlichere Wertschätzung. Ein zusätzliches GEFÄLLT MIR schien mir bislang nicht nötig.

Ich finde es traurig, wenn mich Menschen vor solch eine Wahl stellen wollen. Genauer betrachtet ist es schon eine Erpressung. Entweder tue ich was man verlangt oder ich bekomme keine Like-Klicks mehr.

Mir bleibt nun die Wahl, entweder ich veröffentliche und antworte auf meinen Blogseiten weiterhin mit Herz und Offenheit. Oder aber mein zukünftiges Tun und Handeln ist auf ein Like hin ausgerichtet.

Ich habe mich dazu entschlossen, auf Ihre GEFÄLLT MIR-Klicks zu verzichten. Generell bin ich nur an einem ehrlichen Like interessiert. Schon als Kind habe ich gelernt, etwas für andere zu tun, ohne eine Gegenleistung zu erwarten bzw. zu bekommen. Sie können dies handhaben, wie Sie möchten. Wenn Sie den anonymen Weg wählen, scheint Ihnen die moralische Sachlage klar zu sein.

Gruß Uwe

EINE GEFÄLLT MIR – DREISTIGKEIT

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Aufmerksamkeitsdefizit oder um was handelt bei dem obigen Schreiben? Das Bild im Beitrag vermittelt meine Einstellung zu diesem Like-Anspruch.

Via Mail-IP Vergleich konnte ich keine Übereinstimmung bei Kommentarenschreibern/innen finden. Für weitere Recherchen fehlen mir einfach die Lust und auch das Interesse. Ich finde, diese Person ist den Aufwand nicht wert.

Meine Frage an andere Blogautoren: Habt Ihr solche oder ähnliche Reaktionen auch schon erhalten und wie haltet Ihr es mit den GEFÄLLT MIR-Klicks?

(Ich bin gespannt)


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Welcome Home

Vorgestern hat der Doc mein Technoschneidebrett von der Intensiv-Station entlassen.

Zwischenzeitlich sah es nicht gut aus. Nach einer erfolgreichen Reanimation zeigte der Patient plötzlich keine Lebenszeichen mehr. „Hat tadellos funktioniert“, wurde mir berichtet. Also noch eine Not-OP, erneut fuhr ich heim.

Kurz darauf die erfreuliche Meldung:“Alles wieder in Ordnung!“ Mir kullerte ein kleiner Stein von der Brust. Ich gehöre nicht zu jenen Personen, die den Verlust ihrer Technik dem eines Haustieres oder Mitmenschen gleichsetzen. Es soll ja Menschen geben die so etwas wie eine Abhängigkeit entwickeln. Ich behaupte mal, davon bin ich Meilen weit entfernt. Dennoch ist mir mein Tablet mit der Zeit zu einem geschäzten Begleiter geworden. Einfach ausgedrückt, ich hätte mir ins Hinterteil gebissen, wäre eine Instandsetzung nicht gelungen. Denn das Gerät war nicht günstig, obendrein hätte es meine eigene Schusseligkeit ins Jenseits befördert. Der Rest ist Schweigen.

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Am Rande sei erwähnt, das Gerät wurde auch von Innen gereinigt. Mit der Zeit hatte sich ein wenig Staub auf der Rückseite der Scheibe abgesetzt. Zukünftig werde ich mein Helferlein von den Specksteinwerkeleien ausschließen. Für die wiederholte Anfahrt kam mir der gute Handy-Doctor beim Kaufpreis von etwas … Zubehör entgegen.

Nach dieser Episode kann ich wieder in die Tasten knattern und neue Beiträge verzapfen. Die beitragsfreie Zeit habe ich genossen. Nun muss der Tatendrang wieder gassi geführt werden.


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Patient im OP

Einen freien Tag sollte man nutzen, lautet meine Maxime. Gesagt, getan, landete mein treuer Begleiter und multimedialer Ratgeber endlich beim Handy Doktor. Bitter nötig war es, mit Sicherheit werden sich noch einige Leser/innen an den bösen Bericht von vor ein paar Wochen erinnern. Klartext: Mein Tablet PC hatte (durch meine Schuld) seinen letzten Piepton von sich gegeben.

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Ein Reparaturshop (der Handy Doktor) in der Innenstadt sollte nun alle lebensnotwendigen Maßnahmen einleiten. Zuvor hatte ich mich ein wenig im Netz erkundigt und mit dem Shopinhaber telefoniert. Schließlich wollte ich den ungefähren Rahmen dieser Leichenbelebung einschätzen. Zu meiner Freude, kein lamentieren. Schnell wußte ich, welche Organe bestellt werden mußten und wo ich preislich landen würde.

Gesagt, geparkt, stand ich ein paar Stunden später an des Doktors Türe und wurde über eventuelle Probleme informiert, die bei dem bevorstehenden Eingriff auftreten könnten. In diesem Moment wurde es mir ein wenig mulmig, die Krankenhausatmosphäre war komplett.

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Okay, noch eine Schippe Theatralik:

Der flache Freund landete in einen PVC-Leichensack. Dann wurde er fortgetragen, verschwand in den hinteren Gefilden, die nicht für Besucher zugänglich sind. Unsere Wege trennten sich und eine Frage brannte in meinem Inneren: „Würden wir uns wiedersehen?“ Zitternd hielt ich einen Abholschein in der linken Hand. Nun begann das zehrende Warten, warten auf einen Anruf vom Handy Doktor.

In ein paar Tagen gibt es den Rest dieser Story.


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WIEDER ZURÜCK

wp-1449160871470.pngWIEDER ZURÜCK

Viel Zeit ist seit meinem letzten Blog-Eintrag vergangen. Was ist passiert? Von Aliens entführt, in die Dimensonsspalte der verlorenen Socken gerutscht oder bin ich einfach nur (schreib-)faul geworden?

Einem bekannten Zitat nach kommt es anders und zweitens als man denk. Das ist grob umschrieben auch die Ursache, warum hier einige Zeit Stillstand eingekehrt ist.

Das Leben hielt einige Überraschungen für mich parat. Unter anderem hat es Zuwachs gegeben. Zeitweilig war es mir daher unmöglich das Internet mit neuem Nonsens zu verstopfen. Mittlerweile sind die meisten Widrigkeiten überstanden, auch die verschreckte Muse hat wieder Einzug in meine digitalen vier Wände gehalten.

Für den Dezember 2015 habe ich mir vorgenommen wieder Zeit und Geld in den Blog zu investieren. Finanzielle Aufwendungen bedarf es bedingt durch einen kleinen Unfall. Mein Tablett, über das ich ausschliesslich veröffentlichte (ja, veröffentlichte), ist aktuell durch grobe Gewalt ausser Gefecht gesetzt.

UNFALL

Peinlich gebe ich mein Missgeschick zu. Müde und gemartert stolperte ich über das eingesteckte Ladekabel. Dies quittierte mein multimediales Minifenster zur Universalwelt mit einem Knirschen und trennte sich nicht ganz freiwillig von seiner Mini-USB Ladebuchse. Aua … aua … aua.

AUA

An dieser Stelle endete unsere Zusammenarbeit. Beleidigt gibt der verstimmte Bilderrahmen nun keinen Mucks mehr von sich. Wenn es meine Zeit und der Geldbeutel zulassen, werde ich das nächstgelegene Tablethospital aufsuchen und lebensrettende Massnahmen beauftragen. In der Vorweihnachtszeit fehlt mir jedoch die Zeit dazu. So lange bediene ich mich meines reaktivierten PCs. So bin ich zwar nicht mehr so flexibel wie zuvor. Aber wenigstens kann ich so wieder Grammatik und Rechtschreibung (ver-)biegen und (ver-)brechen.

Ihr könnte diese Drohung also beim Worte nehmen, in den nächsten Tagen und Wochen geht es mit dem UweImort-Blog weiter.

 


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UMFRAGE – Ist bloggen noch zeitgemäß?

Die Story zur Umfrage gibt es unten.

Wer „voten“ mag, bitte den Artikel direkt öffnen.

Mehrere Antworten sind möglich.

Die Vorgeschichte:

Vor einigen Wochen, während der öffentlichen Verköstigung isotonischen Gerstengebräus, entflammte eine interessante Unterhaltung. In Stammtischmanier gab jeder seinen Senf hinzu. Dabei lächelte uns die Bedienung der Lokalität stets freundlich an. Ich möchte nicht wissen, was sie tatsächlich über unser Gefasel dachte. Im Zuge von TV, Kino und Musik kamen wir iiiiiirgendwann auch auf das Internet. Die Diskussion führte über Web 2.0 bis hin zum Alter der User. Jeder offenbarte seine dunklen Seiten. Auch ich outete mich als fleißiger Blogger.

„BLOGGEN IST DOCH VOLL 90’er“, ertönte es da aus den hinteren Reihen. Lassen wir die Person einmal 19 Jahre alt sein. „DAS IST DOCH VOLL OUT!“

Twitter, FB und Co. wären doch viel aktueller und da gäbe es doch viel mehr Follower. Außerdem würden diese Communitys immer weiter wachsen. Teilte sich uns ein neuer Gesprächspartner mit.  Sicherlich ist die Aussage korrekt, dass das Bloggen in den 90’er in Mode kam. Wie bei allen trendigen Hobbys ist auch dort die Euphorie mittlerweile abgeklungen. Aber kann man bei Millionen von aktuellen Blogs tatsächlich von OUT sprechen? Oder nimmt die jüngere Generation das nur ANDERS wahr?

WAS MEINEN DIE GENEIGTEN LESER?


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Neues Blog-Design II

Optisch wird noch umgebaut

UPDATE – Nach einer kurzen Verschnaufpause über das Maiwochenende habe ich mich wieder an das neue Blog-Design gewagt. Nach einigen unerwarteten Schwierigkeiten geht es nun weiter. Mittlerweile habe ich ein mir sympathisches Seiten-Layout gefunden. In akribischer Feinarbeit habe ich nochmals alle verfügbaren WordPress-Theme durchforstet und die gigantische Auswahl auf 9 mögliche Versionen dezimiert. Welche ich nochmals einer Prüfung auf Kompatibilität meiner Wünsche unterzog.

Bereits beim 7. Theme konnte ich sämtliche Haken setzen und konnte mit einem Lächeln die letzten beiden Punkte auf meinem Zettel streichen. Ich glaube, ich habe ziemlich ausgeatmet. Denn das durchschauen auf gesperrte (und trotzdem nutzbare) Funktionen, kann schon recht anstrengend sein. Der Sidebar zur Rechten habe ich die Struktur des alten Blogs verpasst.

Neues Blog-Design

  • Was steht nun noch auf meiner To-Do Liste?
  • Einpflegen einer neuen Kopfgrafik
  • Neuer Schriftzug
  • Neues Logo
  • Hintergrundbild
  • Hintergrundfarbe
  • Textfarbe überarbeiten
  • Farbe der Überschriften abstimmen
  • Menüpunkte überarbeiten

Es steht also noch eine Menge Arbeit an. Der aktuelle Zustand ist nur eine Zwischenphase. In der Hauptsache werden es die optischen Elemente werden, die noch verändert werden. Aber nun ruft mein Bett, ziemlich laut sogar.


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Erste Schritte

Die Umstellung auf ein neues Design erwies sich schwieriger als erwartet. Die Auswahl eines neuen Template war kein Problem. EEEEIGENTLICH … hattE ich mich schon vor längerer Zeit für ein bestimmtes Blog-OUT entschieden. Allerdings erwiesen sich viele Funktionen als gesperrt oder wurden trotz Aktivierung nicht auf dem Bildschirm angezeigt, Fazit: unbrauchbar! Es folgte eine erneute, Stunden lange Suche.

Erste Schritte …

erwiesen sich als Nervenakt. Bis in die frühen Morgenstunden habe ich ausprobiert und umgestellt. Doch WordPress widersetzte sich lange Zeit erfolgreich. Nun ist es kurz vor 05.00 Uhr.  Mittlerweile habe ich einige Kniffe und Tricks gefunden, mit denen sich Sperrungen und Probleme umgehen lassen. Allerdings ist mir jegliche Lust abhanden gekommen. Seit 18:00 Uhr sitze ich an dieser … Kleinigkeit.

Zeit fürs Bett, um wenigstens ein wenig Schlaf zu bekommen. Die aktuelle Optik ist nur ein Rohentwurf. Für heute ist aber Feierabend, schließlich benötigt die Arbeit nachher eine Menge Power. Die Fertigstellung wird auf: DEMNÄCHST verlegt.

Bis bald und gute Nacht.