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GESCHENKE AN UNBEKANNT Teil 2

Im letzten Beitrag beschrieb ich es, zwei Komplizinnen und ich schmiedeten bunte Pläne. In unseren Köpfen reifte …

wp-1450487079390.pngMit einem Körbchen, vollgestopft mit bunten Knäulen, Kisten und Rollen knatterte mein Auto Richtung Innenstadt. Bei einem Stopp sprang die liebe Bärbel auf den Beifahrersitz und half mir dabei die Nerven im dichten Innenstadtverkehr zu bewahren.

Sabine, eigens angereist, wartete schon. Um uns die nötige Energie für die Verteilaktion zu verschaffen, hatte sie uns zu eingeladen. In einem kleinen Lokal haben wir uns eine ordentliche Portion ange … futtert. Ein voller Magen beruhigt bekanntlich. Bei dem Gedanken 30 – 40 wildfremde Menschen anzusprechen, wurde uns dann plötzlich doch etwas mulmig.

Einem Geheimtipp nach führte sie uns in einen kleinen Burgertempel. Nein, keine dieser Ketten mit vielen Filialen. Ein echter Tempel mit speziell zusammengestellten und von Hand gefertigte Spezialitäten. Mit einer Karte, die mir das Wasser im Munde zusammengluckern ließ.  Ein Gauder- und Preiselbeerenburger landete schließlich auf meinem Teller. Nach einem Abschlusskaffee rieben wir uns die Bäuche. Nun hatten wir genügend Mut, ach ich vergaß, Vorfreude beisammen.

 

Auf Los geht es los. Im Zickzacklauf ging es quer über die Einkaufsmeile Recklinghausens. Doch wie, wo und bei wem fängt man an? Witzelnd und kichernd kalibrierten wir unsere Blicke auf die nichts ahnenden Massen. Wie gut dass wir auf den Geschenken kleine Zettel mit dem Inhalt befestigt hatten. Wir bewaffneten uns jeder mit kleinen Präsenten und suchten uns dann ein Opfer das zum Inhalt der Päckchen passte.

Die Hemmschwelle bei Person Nummer eins war wirklich hoch. Es zogen viele Kandidaten/innen an uns vorbei bis jemand den Mut aufbrachte einem Menschen in den Weg zu treten. Mit einem oscarreifen Grinsen reckte sich der Arm nach vorn. Und zu dritt trillerten wir ein: FROHE WEIHNACHTEN. Im Hintergrund klingelte es in einer Dauerschleife Merry Christmas, ideal abgepasst. Verwirrte Gesichtszüge und ein verduztes: „Danke aber …?“ schlug es uns drei Wegelagerern entgegen. „Wir wollen leuten einfach mal was schenken!“, setzte ich nach. Mit einem gaaaanz kleinen Lächeln setzte der Herr seinen Weg fort.

Wenn erst einmal ein Anfang gemacht ist, fällt der Rest viel einfacher. Das geht aber besser, dachte ich mir. Beim nächsten Überraschungsopfer sollte ein Maximum an Gesichtsbewegung herausgeholt werden. Eine Mutter mit zwei Kindern kreuzte unseren Weg. Kinder, Kinder, Menschenskinder, das war unsere Chance. Blitzschnell waren die drei eingekreist, Sabine und Bärbel bestens auf Kleinkinder vorbereitet überreichten ihre vorbereiteten Kleinigkeiten. Treffer und versenkt, diese Winzlinge waren ein voller Erfolg. Unbeholfenes Lächeln, aufflackernde Vorfreud und kindlich Neugierde.

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Zwischendurch noch ein Erinnerungs-Selfi. Ich glaube, meine Hand hat ziemlich gezittert. Wie gut das ich Verstärkung dabei hatte.

Fortan ging es Schlag auf Schlag, der nächste Vater mit Töchtern – Mädelspielzeug, ein älterer Herr – eine Kleinigkeit für den Werkzeugkasten, ein paar Jugendliche – cooles Zimmertürschild. Wir konnten eine Menge erstaunter aber freundlicher Blicke einfangen. Auch gestresste Verkäufer/innen wanderten in unser Fangschema, unserer Meinung nach die nächsten Kandidaten. Minuten später hatte Sabine dem Honighändler einen Besuch abgestattet und ich setzte am Imbissstand mein Weihnachtslächeln auf. Bärbel war an diesem Tag unsere Kinderbeauftragte. Sie hatte die Übersicht bei den Spielzeuggeschenken.

Ein Präsent an das Rentnerpaar, die vielen Kiddies, die Bommelmützenträgerin, die ältere Dame vor der Drogerie und an den coolen Typen. Ein Insider aber sicherlich kann sich jeder etwas darunter vorstellen. Jedes bunte Päckchen fand unserer Meinung nach den richtigen Eigentümer.

Dann kam der unrasierte Grummelkopf. Halt, nein, der stammelte nur: „WAT, NEIN, WILLICH NICH!“, und ließ uns stehen. Aber so ist das Leben, freut sich halt die oder der Nächste. Auch eine Ausflugsgruppe Behinderte samt Betreuern kreuzten unseren Weg auf dem Weihnachtsmarkt. Ich konnte kaum so schnell schauen, wie Bärbel und Sabine Lächeln auf die Gesichter zauberten. Es war ein ehrliches Lächeln, da bin ich sicher.

Und wieder Kinder … die nächste Chance auf Freude an Unbekannt … HALT, STOPP … ich konnte mir ein Lachen nicht verkneifen. Die Mutter ganz vom Anfang hatte wieder unseren Weg gekreuzt. In unserem Tatendrang waren die Überraschungen schon übergeben, bis wir die doppelte Bescherung bemerkten. Gemäß meiner Logik bedeuten doppelte Geschenke auch doppelten Spaß.

Rücken an Rücken, suchten wir dann jemanden für das letzte Präsent. Ein/e Raucher/in musste es sein. Herjee, wo sind die Raucher der Republik, wenn man Sie mal braucht. Vor dem Ausgang eines Shoppingcenters haarten wir der Dinge, die da kommen. Unserer Meinung nach der ideale Ort um jemanden zu erhaschen, der sich direkt am Ausgang ein Glimmstängelchen anzündet. Bärbel erkundigte sich bei einigen Passanten: „Sind Sie Raucher?“, aber auch wir hatten Pech. Geschlagene 5 Minuten dauerte es, bis das letzte geschnürte Kistchen den Besitzer fand.

geschenke-iii.png.pngUnser Körbchen war leer, unser Gute Laune Konto voll. Also ab nach Hause auf die Couch, das war mal ein Erlebnis.

Macht doch auch einfach mit. Es bedarf dazu keiner großen Präsentekiste. Schenkt nur einem euch sympathischen aber unbekannten Menschen, dem ihr begegnet eine Winzigkeit. Ich denke auch die Nachbarn, die man kaum kennt kommen da infrage. Viel Spaß dabei!

 

Und nun …

wünsche ich allen Lesern/innen frohe Weihnachten. Ich hoffe ein wenig positive Energie wechselt aus diesem Beitrag zu euch nach Haus.

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GESCHENKE AN UNBEKANNT

Für witzige Aktionen, ausgefallene Ideen und abgedrehte Späße bin ich grundsätzlich zu begeistern. Verwirrte Gesichter, ungläubige Minen, überraschte Äuglein … unbezahlbar. Etwas Unerwartetes, Überraschendes, dass etwas in den Leuten bewirkt und im Idealfall auch bewegt.

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Doch welche Möglichkeiten bietet die Weihnachtszeit? Niveau vorausgesetzt, denn es gilt Haltung und Geschmack zu bewahren. Schließlich möchte ich zusammen mit den betreffenden Menschen lachen, nicht über sie. Da stehen für mich an erste Stelle Freude, Gesundheit und Zufriedenheit.  Erstes unterliegt zweifelsohne meinem Einfluss. Also schufen zwei Freundinnen und ich:

PROJEKT: Geschenke an Unbekannt.

Schon vor einem Jahr kam uns die grundsätzliche Idee: Andere Menschen mit einem kleinen, unerwarteten Weihnachtspräsent zu erfreuen. Auf welchem Wege, welcher Personenkreis, all dies war uns am Anfang noch nicht ganz klar. In unseren Köpfen kreisten Kinder, ältere Leute, karitative Einrichtungen und Ähnliches herum.

Ausserdem stand noch nicht fest, was genau wir überreichen wollten. Ein holpriger Anfang, doch bekanntlich ist der immer schwer.

DER BEGINN

Wir wollten erst einmal auskundschaften, welche Geschenke wir überhaupt organisieren können. Darauf sollte die weitere Planung aufbauen. Da wir selbst nicht all zu vermögend sind, sollte sich der Wert in einem gewissen Rahmen bewegen. Eine Geldspende an eine helfende Einrichtung stand nicht zur Debatte. Auch wollten wir uns nicht als DIE WOHLTÄTER in den Vordergrund stellen. Also möglichst unbekannt im Hintergrund aggieren.

Einen selbst gebauten Adventskalender mit kleinen Geschenken für einen Kindergarten hatten wir eine Zeit lang im Hinterkopf. Aber welche Gruppe hat schon 24 Kinder? Wie wählt man einen Kindergarten aus? Wollen die so etwas überhaupt oder bauen selbst einen Kalender? Und ob die jeweiligen Türchen dann das passende für Jungen oder Mädchen spendierten, war uns zu unsicher.

Also zurück auf LOS. Ein Jahr Zeit, um kleine Präsente zu sammeln.

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Wir konzentrierten uns auf Kleinigkeiten, Angebote oder auch Werbegeschenke.

Dabei kam einiges zusammen. Märchen & Krimi-CDs, Kuscheltiere, Notizbücher, Schlüsselanhänger, Buntstifte, Zollstöcke, Armbänder, Quartette, Türschilder, Spiele …, ca. 30 – 40 unbenutzte kleine Aufmerksamkeiten konnten wir hamstern. Uns war klar, dies alles ist auf keinen bestimmten Personenkreis zugeschnitten. Quer Beet, von alt bis jung. Schnell wussten wir, was zu tun ist, unser Plan stand.

DER KOMPLETTE PLAN

Sachen einpacken, auf der Straße an unbekannte Personen überreichen und die Reaktionen genießen. Ohne Gegenleistung oder Grund, einfach eine Portion „Überraschung“ auf die Gesichter der Passanten zaubern. Ein einfacher Plan, dennoch brauchte es fast ein ganzes Jahr, um auf diese Idee zu kommen.

geschenke-iii.png.pngAlle Präsente wurden mit Glitzersternen, Geschenkbändern und Süssigkeiten zusätzlich dekoriert. Zu unserer eigenen Sicherheit erhielt jedes Minipäckchen noch einen Zettel mit der Beschreibung des Inhalts. Nach einem laaaangen Nachmittag, den wir mit falten, verschnüren und knoten verbrachten, spendierten wir uns eine Bestellung beim Pizzaboten. Diese Belohnung hatten wir uns verdient.

Derart gut vorbereitet kann die Sache steigen. Alles ist fertig für den Einsatz!

(Mehr dazu im nächsten Blog-Beitrag)

 


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Vorweihnachtliche Entspannung

06. Dezember, es ist Nikolaus.

Was wäre da passender als eine kleine Aufmerksamkeit. Für Leserinnen und Leser gibt es darum heute eine kleine Imagination. Was genau das ist, erklärt der rote Link gaaaanz unten.

Vor einigen Wochen wurde ich auf meine Entspannungsvideos (Traumreise-Aktion) aus dem Jahre 2012 angesprochen. Das entzückende Lob, das mir wie Vanilleeis mit heissen Kirschen runter flutschte, endet mit der Idee, das Projekt wieder online zu stellen. Ich bin kein Fan davon, alte Beiträge wie einen Topf Erbsensuppe erneut aufzuwärmen. Bei den Imaginationsvideos möchte ich aber eine Ausnahme machen. Sie sind und bleiben aktuell, ausserdem steckt eine Menge Arbeit in ihnen. Doch der gewichtigste Punkt, laut einigen Bekannten helfen sie angeblich dabei (*hust) runter zu kommen. Stolz wie Oskar, mag ich alle Leser/innen dazu auffordern es selbst zu probieren.

Dazu werden nur einige störungsfreie Minuten und ein Lautsprecher benötigt. Im Schreibtischstuhl könnt ihr euch entspannt zurück lehnen und zuhören.

Alle Tracks der Entspannungsübung findet ihr als Playliste …

HIER!

(Alternativ die Playliste oben Links im Videofenster starten. Nicht bei allen (mobilen) Browsern möglich).

 

Die ganze Geschichte vom 24.12.2012 und wie die Videos entstanden sind, findet ihr unter diesem Link.

 


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RATSCHHH – Selbst überrascht

Am Samstagmorgen schreckte mich die Türglocke aus dem Bett. So früh hatte ich niemanden auf meinem Terminplan. Verdutzt presste ich meinen Daumen auf den Öffner. Mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen stellte mir die Briefträgerin einen großen, prall gefüllten Umschlag zu. Absender, der bekannte Buchversand aus dem Internet. Verdutzt und mit einem nach innen gerichteten Auge überlegte ich kurz. Konnte mich aber nicht an eine Bestellung in den letzten Wochen entsinnen. Schon reifte ein neuer Verdacht heran. Hatte mich jemand zur Weihnachtszeit bedacht bzw. überraschen wollen?

RATSCHHH

IMG_20141222_103923Mit einem zerrenden „RATSCHHH“ fiel die Versandverpackung meiner Neugierde zum Opfer. Wie Schuppen fiel es mir von den Augen. Ich habe mich sprichwörtlich selbst überrascht. Denn was mir da zur Haustüre hereingeflatterte ist mein Geburtstagsgeschenk.

Von zwei Freundinnen hatte ich im Oktober einen Bestell-Gutschein zum Jubiläum erhalten. Meine Begierde war schnell geweckt. Der im Oktober ausgewählte Film wies allerdings den 22.12. als Veröffentlichungsdatum aus. Aus den Augen, aus dem Sinn. Hatte ich diese Bestellung völlig aus den Augen verloren.

Eine Überraschung die zur Jahreszeit passt. Das letzte Weihnachtsabenteuer mit Schauspieler Matt Smith sehe ich als gelungenen Abschluss dieser Doctor Who Ära. Und bescherte mir ein sehr entspanntes Wochenende. Doppelt überrascht möchte ich mich nun einfach bedanken. Liebe Sabine, liebe Bärbel, euer Geschenk ist eingetroffen. Abgesehen vom mehrfachen Überraschungseffekt hat der Streifen auch noch meine Erwartungen erfüllt.

Vielen Dank dafür, euer Uwe.


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Frohe Weihnachten

FROHE WEIHNACHTEN

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Wieder einer jener besonderen Termine. Darum möchte ich nicht versäumen allen Leserinnen und Lesern frohe Weihnachten zu wünschen. Ein schönes Fest, besinnliche Tage, Ruhe und Gesundheit soll euch allen zu teil werden. Fern ab von Konsumwahn und Terminhetze wünsche ich euch all jenes, das euch im Leben fehlt.  Mit diesem kleinen, nicht ganz ernst zu nehmenden Film möchte ich ein Lächeln auf eure Gesichter zaubern.

Grüße 02

                                                    … euer Uwe

Und noch etwas …

all jenen, denen das Video zu abgedreht ist und die auf etwas Ruhe und Entspannung aus sind mag ich mein Entspannungsvideo vom letzten Jahr ans Herz legen. Eine kurze Erklärung, Lockerungsübung und anschließende Traumreise (Teil 3 + 4) warten auf alle Interessierten. Man kann diese Entspannungsübungen auch ganz bequem im Schreibtischstuhl erleben.

Über mein Youtube Konto kann die Playliste auch direkt gestartet werden. Dann laufen alle vier Videos automatisch nacheinander ab.

<< Komplette PLAYLISTE zur Traumreise 2012 >>

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Was ihr sonst noch tun müsst? Ganz einfach …

  • anklicken
  • im Schreibtischstuhl zurücklehnen
  • zuhören
  • mitmachen
  • genießen
  • entspannen

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nikolaus


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Weihnachtsplätzchen

nikolausGestern herrschte wieder Hochbetrieb in meiner Küche. Der Backofen bekam ordentlich zu tun. Auch Handrührer und Ausstechformen wurde vor lauter Hin und Her ganz schwindelig. Ich habe wieder gebacken. Dem Anlass entsprechend gab es …

Weihnachtsplätzchen.

SAMSUNG
Kokosplätzchem
– Schokosplitter
– Vanillekipferl

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SAMSUNGDas Plätzchen eine heikle Angelegenheit sind, weiß jeder, der schon einmal gebacken hat. Sie verlangen ein waches Auge. Denn manchmal können schon einige Sekunden über die Konsistenz entscheiden. Da trennt nur ein Augenblick den Idealzustand vom harten, verbrannten Backalbtraum.

Um den Kipferln ein besonderes Aroma zu verleihen, habe ich den groben Vanillezucker im Mörser zerkleinert und dann dem Puderzucker beigefügt. So haftet beides besser an den kleinen, noch heißen Hörnchen.

Den Schokosplitter-Keksen habe ich nebst den Schokostücken im Teig, auch eine spritzige Glasur gegönnt, schließlich isst das Auge mit. Die Kokosplätzchen blieben ohne Verzierung. Manchmal ist weniger einfach mehr.

Für meinen Weihnachtsbesuch habe ich jeweils ein kleines Döschen gepackt. Ich verschenke am Heiligen Abend … Kalorien.

nikolaus


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Video ?

Warum so wenig Videos?

Am 24.12.2012 hatte ich ein Video in meinen Blog gesetzt. Die Reaktionen waren recht unterschiedlich. Teilweise hatte ich schon selbst mit den Personen gesprochen oder via Mail geantwortet. In den letzten Tagen wurde ich wieder angesprochen. Nun packe ich dieses Thema in den Blog, fasse die wichtigsten Anfragen und User-Kommentare unten zusammen.

>> LINK ZUM VIDEO <<

Einige Fragen:
...warum führst du kein Video-Blog/Tagebuch?

Das ist ein ganzer Haufen Arbeit. Wenn ich mir vorstelle alle paar Tag oder ein mal in der Woche so etwas aufzunehmen, wird mir ganz anders. Videobeiträge hebe ich lieber für besondere Anlässe auf.

Wieso sind nicht mehr Filme von dir im Blog?

So schön bin ich ja auch nicht, oben genannter Grund (Aufwand) kommt hinzu. Außerdem muss Alltägliches bewältigt werden. Z.B. Geldfluss, Freunde, Hobbys, Wohnung und zu guter letzt benötige ich Freiraum für mich selbst. Freie Zeit ist rar und muss sorgsam verwaltet werden, jede Minute ist einmalig.

...und wie lange hast du daran gesessen?

Die Videoaufnahmen (Schnitt, Nachbearbeitung, Kommentare…), incl. Erklärtext waren eine Arbeit von 2-3 Tagen.
Hinzu kam noch die Weihnachtsüberraschung/ Traumreise. Erstellen des Textes, Kabelgedöns, einsprechen, schneiden, Geräusche und Musik heraussuchen, abmischen, abschließende Nachbearbeitung und ins Netz stellen haben gute 2 Wochen Lebenszeit beansprucht. Uff – das war wirklich anstrengend. Für die Special – Edition benötigte ich noch ein CD-Cover. Drucken, schneiden, CDs brennen, Präsente einkaufen, alles verpacken und zur Post bringen. Solche Aktionen werden also selten erfolgen.

Dann gab es Rückmeldungen zum Video selbst:
...ist ja total witzig, hast du die Einblendungen im Video selbst geschrieben?

Ja, alle Kommentare im Video sind von mir und waren ursprünglich gar nicht geplant. Als ich das Video fertig geschnitten sah, dachte ich mir das es ein wenig Humor vertragen könne. Den hab ich durch die Kommentare eingebracht.

Du wirkst da so brav...

*lacht* Ich hab Stunden in der Maske gesessen. Nein, ganz im Ernst, es war Weihnachten und es sollte halt etwas Besonderes werden. Klar das ich nicht wie Nachbars Lumpi vor der Wurmkur auf dem Stuhl hocke. *hust* Kurzum, ich wollte es mir mit dem Christkind nicht verderben.

... guggst ständig wo hin aber nicht in die Kamera.

Dies ist mein erstes Video überhaupt. Trotz fehlender Filmerfahrung hatte ich mein bestes gegeben. Den langen Erklärtext konnte (und wollte) ich natürlich nicht auswendig lernen, also habe ich vom Bildschirm abgelesen. Das schaut dann manchmal etwas abwesend aus. Ich habe aber mit der Betonungen gespielt und nicht monoton gebrabbelt. Das finde ich erheblich wichtiger, denn sonst besteht die Gefahr das Zuschauer vor dem Video einschlafen. Bei zukünftigen Videos werden aufwendige Erklärungen sicherlich nicht von Nöten sein und ich werde freies Sprechen üben.

 Ist das ernst gemeint, das klang wie Astro- TV?

JAAAA ich meine NEINN *lach* , sicherlich war das Video ernst gemeint. Auch wenn witzige Kommentare darin eingebunden waren. Wer das rote Paket im Beitrag anklickt wird merken das es das Traumreise-Video tatsächlich gibt. Und alle die sich für die Spezial-Edition der Traumreise eingetragen haben werden bestätigen können das sie ein solches Päckchen nach Haus geschickt bekommen haben. *lach*

Ist der Hammer wie bekommst du das so toll hin...

Meine Antwort: Weil ich es gern mache, weil ich Spaß daran habe und weil es mir gut tut. Natürlich wird es nicht jedem gefallen aber ich denke jeder hier wird merken das ich gerne Artikel für den Blog erstelle. Meine kreative Ader  probiert gern neues aus, das ist mit den Blog-Projekten möglich. Wenn das Ergebnis jemand gefällt tut das ganz gut. Ich komme mit ein wenig Anerkennung ganz gut über die Runden. 😉

Damit sollten die meisten aufgelaufenen Fragen beantwortet sein. Danke für euer Feedback.