UweImortBlog


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Verschenke Mutter und Tochter …

entnahm ich es einer Anzeige im Internet. In gemütlicher Runde las ich Anzeigen-Highlights eine Flohmarktseite vor. Schreibweisen und Artikelumschreibungen können schon recht witzig ausfallen. Die anderen gaben witzige Bilder, Storys oder anderes Zeuch aus dem Netz zum Besten.

Dann konnten es meine Augen kaum glauben. Mein Hirn versuchte, irgendeine plausible Interpretation zu finden. Außer einem schlechten Scherz zu vermuten, fiel mir keine Alternative zur harten Realität ein. Hatte sich da vielleicht ein genervter Sohnemann oder gestresster Familienvater Luft gemacht? Mit der Maus öffnete ich die Annonce, um Bild und Artikeltext angezeigt zu bekommen.

VERSCHENKE MUTTER UND TOCHTER

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Das Artikelfoto verriet uns sofort, worum es tatsächlich ging. Es handelt sich um zwei Zwergkaninchendamen, die hier dargeboten werden, kein Beziehungsdrama oder Familienchaos.

Ich muss gestehen, selten hat mich eine Anzeige so … aus den Socken gehauen. Zusammen haben wir uns beömmelt* und bestätigen der Anzeige eine Bestnote in puncto Aufmerksamkeit. Ich habe bestimmt fünf mal nachgelesen, ob ich im richtigen Film bin.

* Ruhrpottausdruck für ein herzliches Gelächter


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Wenn Werbung weh tut

Wenn ich am Samstag-Morgen unser Lokalblatt ausgelesen habe, was aufgrund seines Umfangs (6 Seiten) meist nach 10 Minuten erledigt ist, widme ich mich im Anschluss der Beilage. Die ausnahmslos aus Werbung besteht und deren Masse den der Nachrichten bei Weitem übertrifft. Genau genommen liegt die Zeitung der den Prospekten bei. Aber gut, das ist ein ganz anderes Thema.

Während schaumiger Milchkaffee meine Lippe passiert, schlage ich das Heftchen eines namhaften Discounter auf. Mein Blick fällt auf zwei Personen in einer Anzeige. Im ersten Moment scheint alles in Ordnung. Dann eine zweite und dritte Sichtung, unbewusst habe ich etwas wahrgenommen. Ich kann es nicht genau bestimmen, etwas stimmt ganz und gar nicht. Also schreite ich zur Analyse.

wpid-img_20140909_094221.jpgEin Accuschrauber wird beworben. Die Werbung zeigt uns eine Dame und ihren Liebsten bei der Heimarbeit. Während er das Befestigungsmaterial bereithält, bedient sie das kabellose Bohr- & Schraubgerät. Super, schließlich kann auch Frau anpacken. Das geht absolut in Ordnung.

Sie setzt den Schrauber auf die nackte Betonwand mit einem eingespannten Kreuzschlitz-Bit. Bitte was, tatsächlich Schraubbit & Betonwand?

Mit der flachen Hand schlage ich mir gegen die Stirn. Es fehlen Bohrloch, Dübel und … die Schraube. Sie beabsichtigt augenscheinlich, mit dem Schraubendreher-Bit ein Loch in die Wand zu popeln.

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Fazit:
Seufz – die wunderbare Welt der Werbung. Gestellte Emanzipation, grenzdebiles Grinsen und Löcher, die mit dem Schraubendreher in das Gestein geknattert werden. Hier fehlt eindeutig ein Warnhinweis. Werbung kann gefährlich sein!


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Werbung für den …

imageWerbung für den …

nein, heute geht es  vielmehr um Werbung mit diesem Körperteil

Werbung der etwas anderen Art. Meine Freundin Alicia stieß in der vergangenen Woche auf diese Werbetafel. Zu sehen in Mülheim-Kärlich, legte sie extra einen Zwischenstopp ein um dies Bild zu machen. Alles andere als Werbung für den … Pöppes, wie wir im Ruhrgebiet sagen. Mag man auch darüber streiten ob auf diese Art geworben werden sollte. Denn sicherlich dürfte die Aufmerksamkeit manchen Fahrzeugführers vom wohlgeformten Handy abgelenkt werden. Wovon die Sicherheit im Straßenverkehr nicht profitieren dürfte. Originell ist diese Anzeige aber alle mal.

Da ich mir alle Mühe gebe die Kuriositäten des Alltags mit der Kamera einzufangen, freut mich diese Art der Unterstützung besonders. Vielen Dank für diesen Schnappschuss. Natürlich dürfen sich andere Leser daran ein Beispiel nehmen. Doch bitte ich darum, nur selbst geschossene Bilder bzw. Motive an mich weiterzuleiten. Urheberrechtlichen Ärger möchte ich mir gern ersparen.


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Was dürfen Werbespots?

Der Beitrag eines Wettbewerbes sorgt für Aufregung. Doch …

was dürfen Werbespots?

Unautorisierter Spot! Keine Verbindung zur Mercedes-Benz-Daimler AG.

ERKENNT GEFAHREN, BEVOR SIE ENTSTEHEN.

Mercedes startete den Aufruf zu einem Spot-Wettbewerb. Zahlreiche Einsendungen gingen bei dem Multi-Unternehmen ein. Doch nur ein Spot erhitzt aktuell einige Gemüter im Netz. Dabei muss aber jeder selbst entscheiden, ob er über die Handlung schmunzeln kann. Stimmen in aller Welt bemängeln, dass Kinder nicht zu Schaden kommen dürfen. Und das sich der Film nicht mit den Belangen des Nationalsozialismus auseinandersetzt. Die zahlreichen Andeutungen legen natürlich nahe, um welchen Jungen es sich in dem Film handelt.  Mercedes hat sich von diesem Spot deutlich distanziert. Die Einblendung zu Beginn macht deutlich, eine Verbindung zur Daimler-AG besteht nicht. Es handelt sich um einen unaufgefordert erstellten Beitrag einer Filmhochschule. Den kreativen Einfall mag man dem Spots dennoch bescheinigen, über dessen Geschmack mag man aber streiten.

Doch eines muss man auf jeden Fall zugestehen, dieser inoffizielle Spot bleibt dennoch in Erinnerung.