UweImortBlog


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Grunzende Begegnung

Ein kurzer Spaziergang am Abend, nach einem anstrengenden Tag macht den Kopf frei und fährt den Körper herunter. Regelmäßig gönne ich mir diese Art Auszeit. Gern mal mit einer Freundin oder Bekannten. Diesmal war ich allein in der untergehenden Sonne unterwegs.

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Regen war seit einigen Stunden nicht mehr gefallen, also zog ich vorhin meine Schuhe an und machte mich auf den Weg. Heute kam es dabei zu einer Begegnung besonderer Art. Die Dunkelheit breitete sich schon fast vollständig aus. Während ich meine Schritte durch einen kleinen Park lenkte, hörte ich dabei merkwürdige Laute. Anfangs noch recht leise ertönte ein Schmatzen und geradezu genervtes Brummen. Mit jedem Schritt kam ich der Quelle näher. Das Zwielicht lies mich kaum etwas erkennen.

GRUNZENDE BEGEGNUNG

Dann trappelte das gurgelnde und grunzende Brabbeln dicht an meinen Füßen vorbei. Längst hatte ich einen Verdacht. Die schnell gezückte Kamera bestätigte meine Annahme.
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Ein stacheliger Wildnisbewohner auf Erkundungstour. Mit meinem Handy-Blitzlicht erstarrte dieser, rollte sich aber nicht zusammen. Ihn zu erschrecken war nicht meine Absicht. Förmlich bat ich um Entschuldigung. Und fragte sofort, ob ich die Fotos für meinen Blog verwenden dürfte. Was der Igel mit einem wohlwollenden Grunzen quittierte. So begrenzte sich unsere Begegnung auf einen kurzen Augenblick. Denn nach dem Schnappschuss setzen wir beide unseren Ausflug fort.

Der ruhige Abstecher durchs Grün hatte den gewünschten Erfolg. Denn aus Erlebnissen dieses Kaliebers ziehe ich eine Menge Kraft.

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Regentage

Regentage …

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Regen, Regen, nichts als Regen.

zum Abgewöhnen. Da hat man sich eben erst auf das warme Wetter eingestellt und den heimischen Kleiderschrank umgerüstet. Schon erfolgt wieder ein Wetter-Update. Grundsätzlich gehöre ich nicht zu jenen Kandidaten, die sich unablässig über jeden Tropfen beschweren. Aber meine vorgesehene WE Radtour ist ins Wasser gefallen. Da sagt man den Kilos den Kampf an und erhält nicht einmal Unterstützung von höherer Stelle. Ich sage nur: DANKE PETRUS!

Ich habe allerdings das Beste aus dieser Feuchtwetterfront gemacht. Nach dem Besuch von ein paar Freunden am Samstag kamen Sonntag Papier und Zeichenstifte zum Einsatz. Ich verstehe es, das Kind in mir zu beschäftigen. Während im Hintergrund Musik und Hörspiele liefen, habe ich mich neuen Skizzen gewidmet. Wie besagt ein alter Werbespruch: Spaß ist das, was ihr daraus macht.

In diesem Sinne, euer Uwe

 


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Scheibe kratzen

Am Dienstag war es mal wieder so weit, ich musste zum ersten mal in diesem Jahr an meinem Pkw die …

SCHEIBE(N) KRATZEN!

Da merkt man erst, wie weit das Jahr vorangeschritten und die Zeit vergangen ist. Natürlich hatte ich bereits Scheibenfrostschutz eingefüllt und die Dichtungen mit Talkum gepudert. Scheinbar bestens gerüstet fühlte ich mich einem Wetterumschwung gewappnet.

Doch meine Vorbereitungen hatten einen kleinen Schönheitsfehler. WO IST NUR DER EISKRATZER? Verdammt, der war doch die letzten (gefühlten) 100 Jahre im Auto. Er wurde während des Sommers von links nach rechts geräumt. Und im entscheidenden Moment war er nicht da. Wahrscheinlich auf Urlaub in Brasilien, also unerreichbar für mich. Drei Flüche, auf die ich aus Gründen des Jugendschutzes nicht weiter eingehe, gingen Richtung Himmel. Das änderte nichts an der Sachlage, ich fühlte mich aber etwas besser.

Auf dem Dachboden, in der BRAUCHE ICH IRGENDWANN MAL – Kramkiste konnte ich eine Plastikkarte finden. Diese sollte, nein musste reichen, ich fand auch nichts anderes. Irgendwann war das nötige Sichtfeld vom Reif befreit. Noch am selben Nachmittag habe ich einen Supermarkt angesteuert. Am Autozubehörregal traf man sich dann mit anderen Betroffenen, die das gleiche eiskalte Schicksal teilten. Eine gewaltige Palette an Kratzern, Schabern, Abziehern, Flitschen und Besen sorgte anfangs für Verwirrung. Einer älteren Dame konnte ich noch bei der Entscheidungsfindung helfen. Mit 5 anderen Personen, die jeweils Eiskratzer und Scheibenfrostschutzkonzentrat kauften, stand ich in einer Reihe an der Kasse an. Nun befindet sich einer dieser neuen Ninja-Kampfstäbe in meinem Besitz. Ausgestattet mit Kratzer, Besen und Fingerschutz an einem Griff. Die ultimative Waffe gegen Eis auf der Scheibe, der Besen gegen als bald folgende Schneemassen.

Natürlich stieg die Temperatur gestern (Mittwoch) über den Gefrierpunkt. So könnte man diese Aktion als frostigen Testlauf bezeichnen. Ach ja, bis ich diesen ultimativen Allzweckentferner gekauft hatte, hatte die Sonne alle Spuren von Eis und Feuchtigkeit von meinem Auto entfernt. Aber nun habe ich ja einen Eisschaber.


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Sonnige Fehlzeiten

SONNIGE FEHLZEITEN

Die Sonne leistet sich momentan unglaubliche Fehlzeiten. Seit gut 3 Monaten reißt die graue, verhangene Wolkendecke kaum mehr auf. Dies überträgt sich in die eigenen vier Wände, die bis auf Ausnahmemomente ebenfalls im fahlen Lichteinfall versinken. Der spärliche Schein reicht einfach nicht bis in alle Ecken und Winkel.

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Doch nicht nur Menschen leiden unter dieser Sonnen – Abstinenz. Einige meiner Topfpflanzen lassen mittlerweile die Köpfe hängen. Da ich keine Möglichkeit einer künstlichen UV – Bestrahlung sehe, bin ich anderweitig aktiv geworden, ich habe um geräumt. Wie im Schlussverkauf tummelt sich nun die heimische Flora auf meinen Fensterbänken. Dies bietet mal wieder Gelegenheit zum ausführlichen Schwätzen. Ausgerissene Blätter hat es bisher noch nicht gegeben, alle vertragen sich großartig.

(Und dies ist ernst gemeint, denn div. Pflanzen mögen diverse Arten nicht in ihrer Umgebung).

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WEISSE WEIHNACHTEN?

WEISSE WEIHNACHT?

Wo ist er hin? Nachdem es in den letzten Wochen immer wieder besinnlich rieselte, fehlt nun jede Spur der kalten Pracht. Zwar konnten wir im Ruhrgebiet gute zwei Wochen lang eine ordentliche Schneedecke verbuchen, doch kurz vor Weihnachten fällt nur noch in jede Ritze kriechender Nieselregen. Keine Spur mehr einer natürlicher Portion Festtags – Deko.

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NUR NOCH FÜNF TAGE,

besteht noch eine Chance auf weiße Weihnachten? Der Wetterbericht versteht sich aktuell nicht auf das Thema Aufmunterung aber die Hoffnung mag ich trotzdem nicht aufgeben. Trotz all dem Ärger den Matsch, Feuchtigkeit, Schmutz und sonstige Unbequemlichkeiten bei klirrender Kälte mit sich bringen, wohnt einem heiligen Abend in Weiß immer ein ganz besonderer Zauber inne. Die magische Ruhe, den ein Puderzuckerüberzug der Landschaft mit sich bringt spürt man um so deutlicher. Weihnachtliche Stille mit einem Mikrofon messbar, im Herzen bei anderen Personen oft am Gesichtsausdruck abzulesen. Verdammt, ich habe richtig Bock auf verschneite Weihnachten. Natürlich bin auch ich ein Fan von Sommer, Sonne, Strand und Wärme, doch für diesen einen Abend sei mir dieser Wunsch gestattet.

Ein paar Appetithappen gefällig?

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